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9 Dinge, die im Schlafzimmer nichts verloren haben


Abtörnend, wenig entspannend oder einfach störend: Diese Dinge sollten wir auf keinen Fall im Schlafzimmer tun, wenn wir unsere  Nachtruhe genießen wollen – allein oder zu zweit.

1. WhatsApp, Facebook & Co im Bett 

Schnell noch eine Nachricht hier, das lustige Katzenvideo hier oder einfach nochmal durch den Feed scrollen, weil es ja scheinbar so entspannend ist. Ist es tatsächlich nicht. Der Blick auf den leuchtenden Bildschirm stört tatsächlich die Bildung des Schlafhormons Melatonin – und wir liegen hellwach im Bett. Zum anderen sieht ein Buch irgendwie sexier aus, oder?

 

2. Unordnung im Schlafzimmer 

Aber ich mach doch eh die Augen zu? Stimmt, aber der Gang in Richtung Schlafgemach sollte bereits zur Entspannung beitragen und einem nicht vor Augen halten, wie schrecklich chaotisch es eigentlich gerade ist. Am Wäscheständer vorbei, über die Klamottenberge rüber – Vorsicht, nicht über den Koffer stolpern! – und rein ins ungemachte Bett. Das geht besser, oder?

 

3. Fernseher im Schlafzimmer 

Hier haben wir nicht nur das Problem mit dem Bildschirmlicht, sondern auch noch die vielen Eindrücke und Informationen, die auf uns einprasseln. Der Unterschied zwischen Zerstreuung und Entspannung ist vielen nicht klar. Das macht sich besonders am Herzschlag und Puls bemerkbar: Ein spannender Thriller sorgt nicht dafür, dass die Körperfunktionen in den Ruhezustand fahren. Und mal ehrlich: Dem Liebesleben tut es auch nicht gut, oder?

 

4. Die Snooze-Taste 

Nur noch fünf Minuten? Klingt so verführerisch, aber die Snooze-Taste schadet uns mehr als sie uns nützt. Unsere erholsamen Schlafphasen werden so nochmal unterbrochen und nochmal, sodass wir anschließend wirklich fertig ins Bad torkeln und gefühlt den ganzen Tag nicht wach werden. Also auch wenn es hart ist: Raus aus den Federn, sobald der Wecker einmal (!) geklingelt hat.

 

5. Arbeit im Schlafzimmer 

So ein Laptop ist auch praktisch: Lässt sich hervorragend mit ins Bett nehmen – da kann man noch schnell eins, zwei Mails schreiben und die Steuererklärung zu Ende machen. Falsch! Mit dem Bett assoziiert unser Kopf Schlaf – und darauf sollte er auch weiterhin konditioniert sein, wenn uns erholsame Nächte wichtig sind. Arbeit hat im Bett nichts verloren, sonst geht diese Assoziation verloren und wir schlafen schlechter.

 

6. Streit 

Grundsätzlich sollte man davon ausgehen, dass Streit generell vielleicht nicht gut tut. Sich dafür aber ausgerechnet das Schlafgemach, den Tempel der Erholung, auszusuchen, macht die Sache noch schlimmer. Ähnlich wie in Punkt 5 beschrieben, sollte das Bett einzig und allein mit Schlaf und Entspannung einhergehen – und nicht etwa mit aufwühlenden Auseinandersetzungen.

 

7. Haustiere im Bett 

Hier scheiden sich die Geister. Tierliebhaber finden es oft superentspannend, wenn Hund oder Katze sich nachts dazukuschelt – ein Unding für Personen, die keine Haustiere haben und wollen. Klar ist, dass ein tierischer Freund im Bett die Bewegungsfreiheit einschränkt, den Schlaf dadurch leichter macht. Darüber hinaus können Tierhaare Allergien auslösen.

 

8. Im Bett umherwälzen 

Du liegst öfter nachts wach und wälzt dich von einer Seite auf die andere? Dann steh auf! Was wenig erholsam klingt, ist meist effektiver als das Rumliegen und sich den Kopf zu zerbrechen, warum man jetzt nicht einschlafen kann. Einen Tee machen, bei gedämpften Licht in einem Buch lesen oder ein bisschen entspannendes Stretching kann eher für die nötige Ruhe sorgen, die man braucht um dann wieder ins Bett zurückzukehren und wieder einzuschlafen.

 

9. Hitze im Schlafzimmer 

Sich nach einem abgespannten Tag ins warme Bettchen kuscheln ist was Feines? Ja, aber nur solange die Zimmertemperatur bei der optimalen Schlaftemperatur zwischen 15 und 19 Grad liegt. Der Körper fährt automatisch ein bisschen runter, das sollte man zulassen. Ein zu warmes Schlafzimmer sorgt dafür, dass man weder richtig einschlafen noch richtig durchschlafen kann. Wem es zu warm ist, braucht eine neue Decke.

 

 


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