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Blogger-Home#4 : Retro-Design von »doitbutdoitnow«


BARBARA: Neben dem Bloggen arbeitest du als freie Fotografin. Führte hier eins zum anderen oder hast du als Fotografin ganz andere Motive?
von Diana Huth

„Auf doitbutdoitnow zeige ich meinen Lesern, wie ich zusammen mit meinem Freund und unserem Stubentiger wohne und nehme sie mit durch Berlin und mein tägliches Leben.

Ich liebe Kaffee und empfehle deswegen ebenso gerne Cafés in der Hauptstadt oder sonst wo auf der Welt.“

Worauf warten? »doitbutdoitnow«

Claudetta Böttcher: Ja tatsächlich hat sich das Fotografieren zusammen mit dem Blog entwickelt, anfangs habe ich nur mit dem Handy fotografiert, dann kaufte ich mir die erste gebrauchte Spiegelreflex und wenig später dann auch schon ein neues Modell. Über die Zeit habe ich mich weiterentwickelt, mir alles irgendwie selbst beigebracht und mir eine gewisse Bildsprache angeeignet, die den Menschen anscheinend gefällt.

Auf Instagram steht, dass es dich bald von Berlin nach Lissabon zieht. Wie kommt es dazu?

Haha, ich bin nur im Urlaub dort – aus Berlin kriegt mich so schnell keiner weg! Ich bin momentan recht viel verreist, weswegen ich die nächsten Reiseziele immer in meiner Bio vermerke. Und da Wien und Amsterdam bereits hinter mir liegen, bleibt als nächster Stop nur noch Lissabon.

Was verstehst du unter Retro- und Vintage Design und was zeichnet deinen „Berliner Vintage Flair“ aus, den du auf deinen Kanälen beschreibst?

Vintage bedeutet für mich vorallem Design aus vergangenen Jahrzehnten. Am liebsten mag ich dabei gebrauchte Möbel, auch weil es einfach nachhaltiger ist. Aber auch neue Möbel, bei denen auf alte Designs zurückgegriffen wird, finde ich toll.

Während meine Eltern immer die Nase rümpfen und Möbel aus den 60ern oder 70ern nicht mehr sehen können, bleibt mein Herz sofort dran hängen. Ich habe mich daran noch lang nicht satt gesehen und mag es Altes neu zu interpretieren.

Haha, ja, na klar funktioniert die noch, allerdings sind die Filme relativ teuer, weswegen wir sie nur zu besonderen Anlässen nutzen. Zum Beispiel wenn Freunde da sind oder Geburtstage gefeiert werden. Wir haben aber auch schon seit Jahren eine kleine moderne Polaroid, die kommt ein wenig öfter zum Einsatz.

Gibt es ein Möbelstück, das dir peinlich ist, von dem du nicht aber nicht trennen kannst?

Mmmh mittlerweile würde ich sagen, dass wir keine peinlichen Möbelstücke mehr haben. Manchmal neige ich zu Fehlkäufen, dann werden diese aber wieder verkauft. Ich hatte mal einen Spind gekauft, der war allerdings sehr unpraktisch und passte einfach nicht zum Rest in der Wohnung – da musste er wieder ausziehen. Ebenso ein schwarzer Ledersessel, der leider furchtbar gestunken hat.

Unsere Couch ist mir noch ein Dorn im Auge und ich würde mich wohl nie wieder für eine Eck-Kombinationen entscheiden, aber so richtig hässlich finde ich sie auch nicht.

Wie würdest du deinen Einrichtungsstil beschreiben?

„Eclectic“ – ein Mix aus vielen Vintagestücken, Designklassikern, Industrial und einen Hauch Scandi. Dabei mag ich keine bunten Farben, sondern greife eher zu natürlichen Tönen.

Hast du einen Lieblingsdesigner? Was inspiriert dich?

Ich mag sehr gerne dänisches Design, aber einen Lieblingsdesigner habe ich aktuell nicht. Es gibt auch einfach zu viele schöne Labels. Inspiration finde ich eigentlich überall: In fremden Städten, Ländern, auf Blogs, in Wohnungen und natürlich in allen Medien, sei es Print oder Online.

Wenn Geld keine Rolle spielt, mit welchem Gegenstand könnte ich dir eine Freude machen?

Aktuell eigentlich nur mit einer größeren Wohnung. Aber auch einen schönen Esstisch würde ich nehmen – ein hochwertiger Tisch kostet ja schnell mal eine 4-stellige Summe.

Stell dir vor, du ziehst morgen um. Wie lange dauert es, bis deine neue Wohnung eingerichtet ist und was würdest du als Erstes kaufen?

Oh, wie schön das wäre – wir sind aktuell nämlich wirklich auf der Suche. Falls jemand also eine 3 Zimmer Wohnung in Berlin übrig hätte... Die Basis-Einrichtung wäre wohl innerhalb einiger Tage gemacht, aber der Feinschliff kann schon mal bis zu einem Jahr dauern. Kaufen würde ich als Erstes wohl die besagte perfekte Couch. Die müsste ich nur bis dahin auch finden.

Beschreib mal deinen typischen Leser – für wen ist »doitbutdoitnow«??

Mmmh wahrscheinlich für Vintage-Fans, Katzen- und Kaffeeliebhaber. Ich versuche mich mit meinem Stil von der Masse abzuheben und möchte nicht das zeigen, was jeder schon längst kennt, sondern suche ständig nach dem besonderem Etwas. Und manchmal möchte ich auch einfach nur unterhalten, dann wenn meine Katze sich mal wieder in eine witzige Pose geworfen hat, oder mein Freund zu einer lustigen Anekdote anregt.

Danke Claudetta!

Mehr auf »doitbutdoitnow«, Facebook und natürlich Instagram.

Fotos: doitbutdoitnow


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