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Sieht ja keiner... Diese Selfcare-Tricks versüßen dir das Homeoffice, ohne dass es jemand merkt

Eine Frau arbeitet aus dem Bett heraus
© sementsova321 / Adobe Stock
Das Homeoffice ist unbequem und lästig? Du kannst es dir so schön in deiner Arbeitszeit zu Hause machen. Wir verraten dir wie – und zwar ohne, dass die Kolleg:innen etwas merken.

Mensch, der Rücken tut schon wieder weh. Die Füße sind kalt. Die Haut ist trocken von der verfluchten Heizungsluft – und wir sitzen da, vor unserem Arbeitslaptop im Homeoffice. Die Frage, die du dir stellen solltest, ist ja wohl: Warum leiden, wenn man es sich dabei auch schön machen kann? Wir haben einige Klassiker, die man gut bei der Arbeit machen könnte, statt sie in den Feierabend zu schieben.

Her mit den Gesichtsmasken!

Die ganze Zeit zwischen den täglichen Videoanrufen kannst du doch hervorragend mit einer Maske für deine von der Heizungsluft geschädigten Haut verbringen. Wenn du nicht gerade enorme Erwachsenenakne hast, kannst du vor deinem Laptop auch einfach auf das Makeup verzichten und dann fällt es selbst bei spontanen Anrufen noch weniger auf, dass du dir gerade eine Entspannungskur gegönnt hast.

Einziges Manko: Gerade wegen dieser Menschen, die gerne ganz spontan einen Videoanruf starten, solltest du besser Tuchmasken anstelle von solchen nehmen, die du erst auftragen und später mit viel warmen Wasser abtragen musst. Oder du rufst eben fünf Minuten später zurück... dann warst du halt "eben einen neuen Kaffee holen" oder auf Toilette. Passt.

Warum frieren, wenn es so viele Möglichkeiten gibt?

Mein Liebling Nummer eins in diesem Homeoffice-Winter ist eine Decke mit Ärmeln. Ich kann mich komplett einmummeln und trotzdem ganz hervorragend tippen und arbeiten. Wenn ich wirklich zwischendurch ein Meeting habe, bei dem ich vorzeigbar aussehen sollte, klappe ich einfach kurz die Decke über die Beine und sehe wieder in Ordnung aus. Was will man mehr?

Weitere Ideen für das Homeoffice sind natürlich die gute alte Wärmflasche oder ein schönes Körnerkissen (beispielsweise im Rücken oder auf dem Schoß). Das macht direkt alles noch viel wärmer und so fühlen wir uns wohlig warm, auch wenn wir vorm Schreibtisch sitzen. Selbsterwärmende Nackenpflaster sind übrigens auch wahre Lebensretter oder wie wär's mit einem Hasen- oder sonst einem Tier-Onesie aus flauschigem Material? Das fällt im Zweifel allerdings etwas mehr auf, wenn man den im Videocall anhat.

Alles für die Füße

Zugegeben, dieser Tipp ist für die extremeren Personen unter uns. Aber: Schon einmal daran gedacht, dass du dir EASY ein Fußbad unter dem Schreibtisch aufstellen kannst? Du musst ja nicht mal viel machen. Einfach einen Bottich unter den Tisch stellen und dann alles schön wärmen und die Füße aufweichen lassen. Wer schlau ist, stellt das Fußbad einfach 20 Minuten vor der Mittagspause auf und kann dann kurz darauf in der Pause mit der Fußpflege anfangen. Oder man macht es vorm Feierabend, falls die vorgegebene Pause unerhört kurz sein sollte. Wenn es übrigens um kalte Füße geht, dann empfehlen wir auch hier eine Wärmflasche unter den Füßen – oder diese coolen Wärmepflaster, die sich nach dem Öffnen selbst aufwärmen.

Gute Laune mit guten Düften

Gerade ist es eh andauernd dunkel! Warum sollten wir das nicht für ein bisschen romantische Stimmung für uns selbst nutzen? Beispielsweise mit einer wohlriechenden Duftkerze oder auch gleich einem Teelichter-Meer auf der Fensterbank. Das macht gleich viel bessere Laune! Alternativ gehen natürlich auch Räucherstäbchen in Kombination mit ein paar hübschen Lichterketten. Generell fühlt man sich einfach oft besser, wenn es diverse Lichtquellen gibt, die unterschiedlich warm auf eine:n einstrahlen. Probier es doch einfach mal aus.

"Ja, die Kamera ist irgendwie nicht so gut"

Es fällt zwar auf, wenn du die Kamera direkt ganz auslässt, aber wenn du einfach keinen Bock hast, dich richtig fertig zu machen, hilft vielleicht dieser Tipp: Drück deinen fettigen Daumen einfach auf die Kamera und sorge so für verschwommenere Bilder und Konturen. Klar, du sollst jetzt nicht vorher extra in Öl fassen und sie damit komplett ruinieren. Es geht nur darum, dass dein Bild ein bisschen undeutlicher aussieht und du dir so weniger Arbeit mit deinem Aussehen machen musst. Das kann für zwischendurch – oder für immer – auch mal eine nette Pause sein.

Arbeiten im Bett oder auf dem Sofa

Hin und wieder kann ein Ortswechsel nicht nur gut für die Kreativität sein, sondern auch für den Komfort. Falls du ein bequemes Bett, Sofa oder einen Sessel hast, in dem du gerade viel lieber sein würdest: gönn es dir! Wenn du nicht gerade in einer Villa mit 20 Zimmern wohnst, kannst du jederzeit in wenigen Sekunden wieder an den ursprünglichen Arbeitsplatz wechseln (falls das aus irgendeinem Grund notwendig sein sollte).

lkl Barbara

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