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Einschlafprobleme? Laut Studie wirkt dieser kleine Trick Wunder

So einfach! Laut Studie hilft dieser kleine Trick super gegen Einschlafprobleme
© Getty Images
Laut Studie hilft ein einfacher Trick wahre Wunder beim Einschlafen. Im Durchschnitt schliefen die Probanden der Studie neun Minuten früher ein, wenn sie eine klitzekleine Sache machten, bevor sie sich ins Bett legten. 

Dieses Gefühl, wenn der Sekundenzeiger im eigenen Kopf tickt. Tick, tack, tick, tack. Dazu die dröhnende innere Stimme, die einem völlig ungefragt dauernd Zeitansagen macht. "Noch 4 Stunden, dann wirst du mit Augenringen bis zum Boden wie ein schlafender Panda im Meeting sitzen. Herzlichen Glückwunsch!" Und je später (oder früher am Morgen) es wird, desto schwerer wird der Stein auf der Brust. ÄTZEND! 

Einschlafen ist eine Wissenschaft

Es gibt ja Tausende angebliche Tricks. Exakt 16 Grad sollen im Zimmer sein, es darf aber weder Heizung noch Klimaanlage laufen (wie soll das gehen?). Elektrische Geräte sind tabu, flackerndes Licht ist der Teufel persönlich. Wein ist nicht gut, fettes Essen schon gar nicht und "Der weiße Hai" ist auch keine gute Idee als Gute-Nacht-Schmankerl- Ach, was sag ich da: GAR NICHTS ist gut als Gute-Nacht-Schmankerl, nicht mal das Sandmännchen. Stichwort: flackerndes Licht. Nein, die Sache mit dem Einschlafen ist echt nicht einfach.

Neue Studie macht die Sache unkompliziert

Zunächst mal, weil es irgendwie beruhigend ist: Wir sind nicht allein. Laut Gesundheitsreport der DAK schlafen etwa 34 Millionen Deutsche schlecht. 80 % aller Erwerbstätigen gaben an, Probleme beim Ein- und Durchschlafen zu haben. Soweit der Status Quo. Der klingt echt vernichtend. Doch zum Glück haben sich auch ein paar Wissenschaftler mit Lösungen beschäftigt und sind tatsächlich fündig geworden. Laut einer Studie der amerikanischen Baylor University  schläft man im Durchschnitt 9 Minuten schneller ein, wenn man vor dem Schlafengehen eine To-Do-Liste für den nächsten Tag verfasst. Wichtig sei dabei der Vorgang des Schreibens, sagen die Forscher. Einfach nur im Kopf alle To-Dos abzuklappern, sei eher kontraproduktiv.

Die Liste mit erledigten To-Dos hilft nicht

Entgegen der verbreiteten Annahme, dass es belasten könnte, sich kurz vor dem Schlafen mit unerledigten Aufgaben zu befassen, schien der Akt des Aufschreibens der unerledigten Aufgaben befreiend zu wirken. Bei der Liste muss es sich übrigens unbedingt um zukünftige To Dos handeln. Tschacka-geschafft-Listen wirken leider nicht. Eine Kontrollgruppe hatte vor dem Zubettgehen eine Liste mit bereits erledigten Aufgaben aufgeschrieben. Die schliefen dann so schlecht oder gut ein wie immer. Die magischen 9 Minuten wurden nur denen geschenkt, die sich schon mal den nächsten Tag vorknöpften. Also dann, Zettel und Stift an den Schreibtisch und los gehts. Außerdem keinen Wein, kein Fett, 16 Grad und... ach, ihr wisst schon.


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