Fünf Dinge, die (fast) alle Mütter insgeheim hassen!

Manche Sachen, die Eltern machen "müssen", sind nun mal einfach eine Zumutung. Hier kommen unsere Top Five.

von Viola Kaiser

Bitte nicht aufregen! Natürlich meinen wir maximal 90 Prozent, wenn wir "alle" schreiben. Sicher gibt es auch Mütter, die mit großer Hingabe und Freude und Geduld genau diese fünf Dinge lieben, die wir hier auflisten. Und die haben unsere volle Bewunderung. Echt. Trotzdem sind manche Sachen, die Eltern machen müssen, sollen oder wider besseres Wissen immer wieder tun, einfach eine Zumutung. Ein paar Beispiele:

1. Elternabende

Es fängt schon im Kindergarten an: Man lümmelt mit krummem Rücken auf viel zu kleinen Stühlen herum, bastelt ungeschickt irgendwas und versucht noch zu lächeln, wenn die etwas anstrengende Mutter X oder der überambitionierte Vater Y auch nach drei Stunden überflüssige Fragen stellen ("Brauchen die Kinder Sonnenschutz im Dezember?"). In der Schule wird es nicht besser, das Prinzip bleibt dasselbe. Ein kleiner Trost: Das Bier mit der Lieblingsmutter danach. 

2. Backen!

Man stellt es sich so schön vor: Wie man zusammen mit den lieben Kleinen in Ruhe den Teig ausrollt oder mixt – und am Ende alle glückselig zusammen das Resultat mampfen. In der Realität ist es oft so, dass die Kinder nach etwa einem halben ausgestochenen Keks oder dem einmaligen Halten des Mixers keine Lust mehr haben, Unmengen von rohem Teig in sich hineinschaufeln und mehr Mehl in der Wohnung als Sand in der Wüste Gobi verteilt ist. Das Ergebnis: Eine renovierungsbedürftige Bude und heftige Bauchschmerzen. Demnächst kaufen wir deswegen vielleicht doch lieber unsere Kekse und Kuchen – oder zumindest fertigen Teig. 

3. Kirmesbesuche

Ach, es duftet so gut und ist so besinnlich und lustig. Von wegen. Das eine Kind will Bratwurst, das andere gebrannte Mandeln. Alle wollen auf jeden Fall auch nach der zehnten Runde noch mal Karussell fahren. Etwa 30 Minuten ist es wirklich ganz schön, dann wird es anstrengend. Man selbst gibt gefühlte 10.000 Euro aus und wenn man nach Hause will, heulen alle. Letzte Rettung: Der Bier- und Cocktailstand. 

4. Schwimmkurs

Klar, sie müssen das lernen, schon zu ihrer eigenen Sicherheit. Insofern sind Schwimmkurse natürlich absolut sinnvoll. Keine Frage. Dann hört es mit der Begeisterung aber auch schon wieder auf. Ausziehen, anziehen, föhnen. Schwitzen. Warum ist es in Hallenbädern eigentlich immer so heiß? Nächste Woche trotzdem wieder dieselbe Tortur. Irgendwann ist das Ganze zumindest vorbei. Schlimmer als Schwimmkurse im Sommer ist nur eins: Schwimmkurse im Winter!

5. Andere Mütter

Ehrlich gesagt, sind die nervigen Besserwisser-Mütter (gibt natürlich ganz tolle, uns zum Beispiel) die schlimmsten. Haben gute Ratschläge, bestrafen einen mit bösen Blicken, wenn man völlig zu Recht auf dem Spielplatz meckert, machen natürlich alles richtig – sogar beim Backen (siehe Punkt 1). Oder noch schlimmer: Stellen beim Elternabend superüberflüssige Fragen (siehe Punkt 2), drängen uns das Protokoll oder den Elternsprecherposten auf – oder beim Schwimmkurs (siehe Punkt 4) das Kind, das man dann zusätzlich föhnen muss. Noch Fragen?

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