Getestet: Bastelbox für Kinder bastelfauler Eltern

Ostern steht vor der Tür und die Kinder wollen eines: Basteln! Sofern man das mag, malt man gemeinschaftlich Eier an, klebt Hasenohren und bastelt Osterkörbchen. Für die Eltern, die es nicht mögen, gibt es die Bastelbox.

von Linda Berger

Ich gebe es zu: Ich hasse Basteln. Mein Mann leider auch. Unsere Kinder hingegen finden Basteln zu unserem Verdruss ziemlich super und könnten stundenlang winzige Papierzipfelchen zurechtschneiden, tuschen, malen, kneten, fädeln und kleben. Ich habe dazu weder die Geduld, noch kann ich das dazugehörige Chaos gut ertragen. Und hinzukommt: Während andere Eltern im Nullkommanichts aus einem leeren Joghurtbecher abgefahrene Monster oder adrette Osterkörbchen basteln, sieht meiner auch nach diversen Versuchen noch immer wie Müll aus. Gleiches gilt für andere Bastelmaterialien – dann bunter Müll. Genau genommen mangelt es mir wirklich an allem in Hinsicht auf Basteltalent: Ich habe weder Ideen zum Basteln, noch Geduld dafür und erst recht keine Lust, mich auf Pinterest inspirieren zu lassen. Schon gar nicht nachmittags nach der Arbeit. Umso größer war mein Interesse, als ich die toucanBox entdeckte. Also schnell mal bestellt. 

Für Mama Cappuccino, fürs Kind Basteln to Go

Die toucanBox ist eine Bastelbox, die mit zwei Bastelprojekten - also den passenden Materialien und einer bebilderten Bastelanleitung – zu uns nach Hause kam. Ich hatte erwartet, dass ein riesiger Karton hier landen würde, vermutlich weil unser sonstiger Bastelkram eine komplette Kommode einnimmt. Daher war ich positiv überrascht über die schmale, A4 große Ausführung der toucanBox. Mal logisch betrachtet, macht das ja auch Sinn, dass man gar nicht soviel Krempel braucht, um was Nettes zu kreieren. Und dann konnte es auch schon losgehen. In unserer Box gab es passend zur Jahreszeit eine Ostergirlande zum Basteln und kleine Aliens zum Kneten – sehr zur Freude unserer Töchter.  

Und das Beste: Man kann nicht nur zu Hause basteln, sondern sie einfach überall mit hinnehmen: in den Urlaub, ins Café, zu Freunden, auf lange Bahnreisen – das Kind ist beschäftigt und das sogar sinnvoll!

Bastel-Enthusiasten kommen auf ihre Kosten, ihre Eltern auch!

Geeignet ist die toucanBox für Jungs und Mädchen zwischen drei und acht Jahren. Gerade für die größeren Kinder ist die Bastelanleitung selbsterklärend und man kann sich als Eltern getrost zurücklehnen, während das Kind in seine Bastelei vertieft ist. Dreijährige benötigen allerdings noch Unterstützung. 

Hast du auch Lust bekommen, die toucanBox einmal zu testen? Mit dem Code: barbara3 erhält jeder Neukunde die Box für nur 1,95 € Versandkosten. Unter www.toucanbox.de kann man sich einige Bastelprojekte anschauen. 

toucanBox im Überblick

  • Die Bastelbox kostet 11,90 € (inkl. Versand)
  • geeignet für Kinder zwischen drei und acht Jahre
  • Das Abo kann jederzeit gekündigt oder pausiert werden
  • enthält Anleitung und Material für zwei themenbezogene Bastelprojekte 
  • inkl. toucanBox Magazin mit spannenden Experimenten, Rezepten, Spielenund Puzzles, die es Kindern ermöglichen spielerisch über die Bereiche Wissenschaft, Ingenieurwesen, Technologie, Kunst und Mathematik zu lernen
  • Sticker zum Sammeln
  • Die toucanBox ist laut Hersteller angelehnt an Montessori-Pädagogik und soll die Neugier und Entwicklung der Kinder fördern

Ich bin jedenfalls ganz begeistert. Einziger Wermutstropfen: Die einzelnen Bastelmaterialien sind in Plastik verpackt. Beim Müll kann man sicher noch sparen und eine umweltfreundlichere Alternative finden.

Wer hier schreibt:

Linda Berger
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