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Psst! Quick-Tipps für Putzfaule, die wir besser nicht verraten sollten

Putzen: Frau bewaffnet mit Putzzeug
© Peter Dazeley / Getty Images
Du wurdest nicht gerade mit einer Leidenschaft fürs Saubermachen gesegnet? Verzweifelst oft bei Last-Minute-Chaosbewältigungen? Geht uns genauso. Deshalb schwören wir auf diese Ruckzuck-Tricks.
Von Hannah Fiebig

Zimmer aufräumen – das ging als Kind in Rekordzeit. Einfach alles unters Bett geschoben oder in den Schrank gequetscht – "Mamaaaa, ich bin fertig!". Einziges Problem? Wer in fünf Minuten ein absolut chaotisches Schlachtfeld aufräumt, kann damit rechen, dass Mama misstrauisch wird, die Schranktür öffnet und von einer Spielzeuglawine überrollt wird. Heute sind wir ja erwachsen und da stellen wir das Ganze etwas schlauer an. Aus Fehlern lernt man schließlich – und jetzt lassen wir uns nicht mehr erwischen. 

SOS-Kiste

Plötzlich schneien unerwartet Gäste ein, die sich gerade mal zehn Minuten vorher angemeldet haben? Kein Grund, durchzudrehen. Legt euch eine hübsche SOS-Kiste zu, in die all das Zeugs kommt, das eigentlich nichts im Wohnzimmer verloren hat. PS: Nur nicht vergessen, die Kiste irgendwann wieder auszuräumen, sonst wird es beim nächsten unangekündigten Besuch brenzlich.

Unsere kleinen Helden

Damit sind ausnahmsweise mal nicht die Kids gemeint, sondern kleine Putzhelfer, die effektiv sind und unheimlich viel Zeit sparen. Microfasertücher zum Beispiel. Mit einem winzigen Wischer sind Oberflächen wieder blitzblank. Oder Staubfangtücher, die Regale und Co. in Windeseile von Staub befreien. Keine Zeit (oder Lust) zum Staubsaugen UND Wischen? Feuchte Bodentüchern fangen blitzschnell Schmutz und Haare auf und hinterlassen dazu einen tollen Duft. Apropos Geruch: 

Alles fresh?

Wir machen uns die Psychologie zunutze. Denn: Duftet der Raum frisch, kommt es einem viel sauberer vor, als es tatsächlich ist. Alles Kopfsache. Raumspray, Raum Diffuser und Duftkerzen sind somit unsere Retter in Not.

Wannentrick

Bei Chaosbewältigungen ist ein guter Schlachtplan das A und O. Und der sieht folgendermaßen aus: Gewappnet mit einer Wanne, hangelt man sich von Zimmer zu Zimmer. Alles, was nicht in dieses Zimmer gehört, kommt in die Wanne. Wandert man ins nächste Zimmer, werden die Dinge aus der Wanne geholt, die dort ihren Platz haben. Das erspart viel unnötiges Hin- und Herlaufen – und daher jede Menge Zeit. 

Aber sind wir kurz ehrlich zu uns selbst, unsere Bude muss nicht immer klinisch rein sein. Wir inspizieren doch auch nicht jede Oberfläche in der Küche unserer Freundin oder schauen nach Staubmäusen unter fremden Betten. Deshalb: Auch wenn mal nicht alles hundertprozentig passt – take it easy!

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