Keine Termine & leicht einen sitzen: Wie man es schafft, ein Wochenende nichts zu planen

Immer sind wir alle total verplant, dabei ist das nur stressig. Deswegen machen wir jetzt Schluss damit. Klappt mit diesen Tricks. Echt jetzt.

von Theresa König

1. Nicht anziehen!

Wenn möglich bitte die ganzen 48 Stunden im Pyjama bleiben, dann besteht auch gar keine Gefahr, dass man rausgeht. Wenn man aber nicht rausgeht, kann man zumindest für die Welt da draußen nichts planen. Comprende?

2. Sei wie der Hamster...,

 ...aber nur wenn es um Vorräte geht. Oder war das das Eichhörnchen? Egal. Sehr viel Essen Zuhause zu haben, das man mag, schadet meistens nicht. Okay, gut, wir geben zu, dass das jetzt erstmal voll nach PLAN klingt, aber es hilft dann wiederum gar nichts zu tun, weil ja alles schon da ist – und man auch nichts mehr planen muss. Wem das zu kompliziert ist: Pizzaservice geht auch, der kollidiert allerdings mit Punkt 3. Zumindest wenn man konsequent ist. Ansonsten ist völlig planlos einkaufen gehen unsretwegen auch okay. Oder eben das essen, was man so findet. Irgendwas wird wohl auch ohne Plan da sein. 

3. Telefon ausmachen – und wegschließen!

Kein Scheiß, nur ausmachen reicht nicht. Das Ding muss mal weg, damit man nicht doch noch auf die Idee kommt irgendwas zu planen. Allerdings kann man so auch echt schlecht Pizza bestellen, es sei denn, man schaltet alles auf stumm und telefoniert wirklich nur. Das geht ganz einfach über eine Einstellung der Bildschirmzeit, hilft enorm. Geht auf jedem Handy, heißt auch Kindersicherung und geht total leicht. 

4. Sich selbst und den Kindern das Ganze als Abenteuer verkaufen

Alternativ: Kinder die ganze Zeit wegverplanen, damit man schön planlos allein sein kann. Unglaublich übrigens, was einem alles einfällt, wenn man nichts zu tun hat – und wenn es nur darum geht, ein gutes Buch einfach mal in einem Rutsch ganz durchzulesen. Das gilt auch für den Nachwuchs. Der lernt so, dass nicht immer alles total durchgetaktet sein muss und dass es toll sein kann, gar keine Termine zu haben. Entspannend ist es auf jeden Fall. 

5. Allen sagen, dass man total verplant ist für Samstag und Sonntag

Das ist man ja schließlich auch: Mit dem "Ich-plane-wirklich-mal-nichts"-Plan. Der übrigens immer noch jeden Raum und alle Zeit offen lässt, um Dinge ganz spontan zu tun, komplett ohne Plan. Man kann aber auch einfach da sitzen, vielleicht mit einem Tee oder einem Sekt (planlos zu sein passt hervorragend zusammen mit Day Drinking!) einfach nichts machen. Fortgeschrittene schaffen es sogar,  für die gesamte nächste Woche gar nichts zu planen. Nada. Nothing. Niente. Klingt gut, oder?

P.S.: Danke auch an dieser Stelle an Harald Juhnke für das Zitat in der Überschrift, das vollständig lautet: "Meine Definition von Glück? Keine Termine und leicht einen sitzen"