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Ostern mal anders? Wenn deine Kinder schon alle Verstecke kennen: 4 Alternativen zum Eiersuchen

Osterverstecke
© EujarimPhotography / Getty Images
Nicht mehr lange und dann werden wieder Eier gesucht. Oder...ähh... einfach direkt gefunden, weil die Kids schon alle Verstecke kennen. Höchste Zeit, mal was Neues auszuprobieren. Expertin Cara Gaffrey von der Lernplattform sofatutor hat Ideen.
von Lena Selinger

Ostern ist eigentlich ein ziemlich cooles Event, denn es bietet Spannung, Spiel und Kinderüberraschung. Einziges Problem: Irgendwann gehen uns Eltern leider die Ideen für Verstecke aus und die Kinder laufen zielstrebig einfach alle altbekannten ab. Somit ist die einst so amüsante Ostereiersuche nach fünf Minuten erledigt und alle machen sich über die Süßigkeiten her. Hat auch was, es macht aber mehr Spaß, wenn man vorher ein bisschen was tun musste. Lernexpertin Cara Gaffrey von der Lernplattform sofatutor hat drei Ideen parat, die das Osterfest wieder spannend und Eltern und Kinder glücklich machen. 

1. Oster-Schnitzeljagd

Zuerst bastelt man große bunte Ostereier aus Pappe. Auf die Rückseiten schreiben wir jeweils eine Frage zu Ostern. Das können Fragen zum Ursprung des Osterfestes sein oder zu Osterbräuchen anderer Länder. Die gebastelten Ostereier können nun – als Abwechslung zum heimischen Garten oder der Wohnung – in einem Park oder Waldstück versteckt werden. Beantworten die Kinder eine Frage richtig, erhalten sie einen Tipp, der sie zum nächsten Oster-Rätsel führt. Wenn sie mit ihrer Antwort danebenliegen, müssen sie selbst auf die Suche nach dem nächsten Papp-Ei gehen. Ist das letzte Ei gefunden, gibt’s zur Belohnung eine Schatzkarte, auf der die Ostersüßigkeiten eingezeichnet sind.

2. Oster-Boccia

So geht’s: Zunächst braucht jede:r Mitspieler:in ein gekochtes Ei, am besten in unterschiedlicher Farbe. Den Anfang könnt ihr ausknobeln oder ihr startet nach Alter. Der:die Erste bringt ein Ei mit einem vorsichtigen Wurf ins Spielfeld. Dieses Ziel-Ei müssen die anderen Spieler nun treffen oder zumindest versuchen, so nah wie möglich heranzukommen. Gewinner ist derjenige, dessen Ei das Ziel-Ei berührt oder am dichtesten dran ist. Als Siegerprämie gibt es etwas Süßes. 

3. Eiertrudeln

Auch bekannt als Eierschieben. Eine Tradition, die je nach Region in ihrem Regelwerk variiert. Wir stellen einfach eigene auf. Ihr braucht: hart gekochte Eier, gern in unterschiedlichen Farben pro Teilnehmer, einen Hügel, Berg, Deich oder eine andere Erhebung. Alle weiteren Regeln kann man je nach Geschmack anpassen, z.B. Gewinner:in ist der:die, dessen Ei am schnellsten unten angekommen ist, noch heil ist, am wenigsten stecken geblieben ist ... So kann man eine Eiertrudel-Olympiade veranstalten. Und für jede gewonnene Disziplin gibt es einen Preis.

4. Osterei-Piñata

In Spanien rennt man beim Eiersuchen nicht wie wild durch Haus oder Garten. Dort ist es üblich, die Süßigkeiten der Kinder in einer Piñata zu verstecken. Die kann man entweder selbst basteln oder fertig kaufen. Die Piñata hängt man dann draußen an einen Ast oder drinnen an den Türsturz. Anschließend verbindet man den Kindern die Augen und lässt sie nacheinander auf die Piñata klopfen, bis die Süßigkeiten herausfallen.

Barbara

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