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Pimp my garden – vom schnöden Rasen zur grünen Oase

Pimp my garden – vom schnöden Rasen zur grünen Oase
© Getty Images
Ihr schaut immer neidisch auf diesen herrlich verhangenen Landlust-Garten eures Nachbarn? Wir auch. Brauchen wir aber nicht! Mit diesen einfachen Tricks pimpen wir ein Stück Rasen hinterm Haus zur grünen Oase.
von Paula Becker

Ein Häuschen mit Garten. Nicht nur für Barbara Schöneberger ist dies die Erfüllung ihres größten Lebenstraums. Hier kann man sich so richtig selbst verwirklichen und besonders im Garten die pure Entspannung finden, ganz für sich allein. Leider kaufen wir mit dem Grundstück nicht auch automatisch das Talent für den dazu passenden modernen Gartenbau. Egal wie viele Haufen Erde wir von links nach rechts schaufeln – so schön wie auf der BUGA sieht es bei uns leider nie aus. Macht aber gar nix. Mit folgenden Tricks holen wir aus jedem noch so langweiligen und von einem Zaun umrahmten Stück Rasen das Beste raus. Und endlich werden die Freunde auch bei uns zu Hause sagen: "Sieht ja aus wie bei 'Mein schöner Garten.'"

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1. Kiessteinchen statt Rasen:

Es muss nicht alles im Garten aus golfplatzähnlicher Grünfläche und frisch geharktem Schwarze-Muttererde-Beet bestehen. Kleine, optisch abgetrennte Nischen entstehen durch das punktuelle ausstreuen von weißen oder grauen Kieselsteinchen. So wird der Garten optisch in Flächen unterteilt und für das Auge entsteht Abwechslung. Holz-Liegestuhl, Leinen-Schirm und Tischchen darauf, schon ist da endlich die langersehnte gemütliche Leseecke, vielleicht sogar schattig unter Bäumen für die ganz heißen Sommertage. Jetzt noch ein Glas Sangria, toll.

2. Zinkwanne als Teich:

Für einen Bade- oder wenigstens Koikarfpenteich ist der Garten zu klein? Kein Problem, wir bauen uns eine schmucke Miniatur-Variante. Zinkwanne auf dem Flohmarkt oder im Baumarkt besorgen, Boden mit Kies auslegen, Wasserpflanzen im Zoohandel erstehen, Wasser rein, auf „Froschn“ warten. Wirklich, bei uns wohnt schon einer.

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3. Runde Beete:

Wer hat denn eigentlich gesagt das Beete immer so spießig rechteckig sein müssen? Schon in Versaille, Sissinghurst oder Potsdam wusste man: Erst in rund und oval wirkt das Ganze hochherrschaftlich. Kostet nicht einen Cent mehr als das eckige Pendant und sieht toll aus. Am besten vorher auf dem Papier planen. Da fühlt man sich schon fast wie ein richtiger Landschaftsarchitekt. Fehlt nur doch die Latzhose.

4. Buchsbaumhecke:

Jip, auch die Buchsbaumhecke kennen wir seit dem Rokoko. Fortgeschrittene zaubern mit der Gartenschere Kugeln, Spiralen und vielleicht sogar Einhörner aus dem grünen Allroundtalent.  Eine einfache kleine Hecke, die ein Beet oder eine Sitzecke umrahmt, hat aber auch schon etwas vom Charme französischer Parkarchitektur. Ach, herrlich.

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5. Kleine Pavillions, Rosenbögen und Rankhilfen:

Wir können den Garten nicht nur in Flächen, sondern sogar in Räume unterteilen. Pimp your garden in 3D sozusagen. Wie? Na mit Rosenbögen, Rankhilfen oder sogar kleinen Pavillions. Gibts im Baumarkt oder Gartenfachhandel und ist soooo romantisch. Träumen wir nicht alle heimlich davon unter so einem Ding endlich mal wieder so richtig geknutscht zu werden?

6. Sichtachsen:

Klingt nach hoher Gartenbaukunst, meint aber eigentlich nur, dass wir zwischen Beeten und Hecken kleine Überraschungen verstecken sollen. Hier eine hohe Vogeltränke, dort ein nackter Steinadonis – unser Auge jubiliert, gibt es an überraschenden Stellen immer wieder etwas zu entdecken. Gemeint ist also nicht die aufgereihte Gartenzwergparade. Wobei es da inzwischen ja sogar auch ganz lustige gibt.


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