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Aufgewacht! Dieser Schlaftrick macht dich erfolgreicher

Frau schläft an Wand gelehnt in Büro
© Westend61 / Getty Images
Was guter Schlaf alles ausmacht! Hat Mutti schon zu Schulzeiten gesagt. Doch dabei geht es nicht darum, wie viel wir schlafen...
von Linda Berger

Heute schon literweise Kaffee geschlürft und trotzdem nicht wach? Dabei war es gestern gar nicht so spät, du hast ausreichend geschlafen und es sollte doch wohl machbar sein, die Augen offen und den Kopf auf den Schultern, statt dem Schreibtisch zu halten. Und trotzdem ist die Konzentration im Keller, gemeinsam mit ihrem Kumpel Leistungsfähigkeit.   

Es kommt nicht nur auf die Schlafdauer an

Obwohl du konstant deine sieben oder acht Stunden schläfst, fühlst du dich ausgelaugt und müde? Wir wissen warum!

Der Grund dafür liegt nicht in der Schlafdauer. Ob wir uns ausgeschlafen fühlen, hängt nämlich vielmehr von unserem Schlafrhythmus ab, wie eine Studie des Brigham and Women’s Hospital in Boston herausgefunden hat. Demnach sollten wir möglichst immer zur gleichen Zeit einschlafen und aufstehen.

Regelmäßige Schlafzeiten machen leistungsfähiger

Das bewiesen vor allem die Noten der Studenten, die die Wissenschaftler für dieses Experiment untersuchten. Die unter ihnen mit einem regelmäßigen Schlafrhythmus bekamen die besseren Noten, die mit dem unregelmäßigen Schlaf hatten das Nachsehen. Im Umkehrschluss heißt das natürlich, dass wir umso erfolgreicher sind, je regelmäßiger wir schlafen, weil unsere Leistungsfähigkeit dadurch konstant hoch bleibt. 

„Unsere Ergebnisse zeigen, dass gleichmäßige Einschlaf- und Aufstehzeiten genauso wichtig sind wie die Länge des Schlafs“, sagt Andrew J. K. Phillips, einer der Autoren der Studie.

Unsere innere Uhr ist komplett verwirrt

Kann man sich ja eigentlich auch denken. Wenn ich mal um 21 Uhr und am nächsten Tag erst um 23 Uhr schlafen gehe und am Wochenende vielleicht auch mal bis nachts um zwei oder drei wach bin, sorge ich für komplettes Chaos, was meine innere Zeitmessung angeht. Problematisch ist das vor allem deshalb, weil das die Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin so durcheinander bringt, und das wiederum macht uns müde und steuert unseren Tag-Nacht-Rhythmus. Jetlag im Bett also. 

Ergo: Wenn wir morgens frisch, erholt und voller Power in den Tag starten wollen, sollten wir bestenfalls immer zur gleichen Zeit ins Bett gehen. Ob das nun um 21Uhr oder erst um 1 Uhr ist, ist dabei gleich. Gut, ein Auge auf die Schlafdauer sollte man natürlich auch haben – vier Stunden sind definitiv zu wenig. Na dann: Gute Nacht!


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