Tote Hose? Sieben Tipps für heißen Sex über 40

Rettet euer Sexleben! Auch in einer langjährigen Partnerschaft, trotz Kindern und stressigen Jobs kann man im Bett bei der Stange bleiben. Diese Tipps helfen!

Wer glaubt, dass man für heißen, aufregenden Sex 25 sein muss, sich in Latexanzüge zwängen oder mit Handschellen und Peitsche den Partner erschrecken sollte, hat sich zum Glück getäuscht. Experten zu Folge gibt es ganz einfache Lösungen, wenn der Sex nur noch müde vor sich hin plätschert. 

1. Sexdate: Verabredet euch!

Im Film sieht spontaner Sex so aus: Ein Paar kommt nach Hause, sie im roten MInikleid, er im Anzug. Die Tür fällt ins Schloss und das Paar noch im Flur übereinander her. Hollywood hängt die Latte da auch ziemlich hoch. Dabei ist kurzentschlossner Sex gar nicht unbedingt besser als geplanter. Der ist nur leider ziemlich oft ziemlich langweilig. Und Langeweile ist der Erotik-Killer Nummer eins. Experten empfehlen deshalb: Einfach die Assoziation ändern. Statt zu denken: " Ok, nachher dann eine schnelle Nummer, dann schlafen und morgen früh wieder hoch" lieber in Rendezvous denken - klingt auch gleich viel aphrodisierender. Es soll übrigens auch anregend wirken, wenn man schon vorher über das hinterher spricht...

2. Einfach mal gleiten lassen

Es hilft allen Beteiligten ungemein, wenn die Frau auch voll auf ihre Kosten kommt. Gleitmittel kann daher Wunder wirken. Das macht das ganze nicht nur viel intensiver sondern für viele Frauen auch überhaupt erst erfolgreich.

3. Was wünschst du dir von mir?

Männer wollen immer und Frauen haben ständig Kopfschmerzen - so das gängige Vorurteil. Doch woran liegt das? Gemeinsam mit dem Partner hilft es, die eigenen Bedürfnisse zu ergründen - auch die nicht-sexuellen. Vor allem Frauen wünschen sich oft mehr Intimität, Unterstützung und Aufmerksamkeit - und zwar nicht nur dann, wenn er Sex will. Je zufriedener wir mit uns selbst sind, desto zufriedener sind wir mit der Beziehung - und das sorgt für Zufriedenheit im Schlafzimmer. 

4. Mit Achtsamkeit zum Höhepunkt

Männer können bewiesenermaßen besser abschalten. Wir Frauen hingegen denken viel zu viel nach und nehmen das, was am Tag passiert ist auch abends mit ins Bett. Am Ende ist aber genau das der Grund, warum wir keinen Orgasmus haben - weil wir gerade gedanklich an anderen Höhepunkten im Alltag arbeiten... Dreckwäsche, Job, Haushalt, Termine. Wenn das nächste mal beim Sex schon wieder gedanklich To-do-Listen bearbeitet werden: Tief einatmen und neu fokussieren - auf den eigenen und den Körper des Partners. Achtsamkeit im Alltag hilft auch beim Sex anwesend zu sein. Und der Orgasmus kann kommen. 

5. Bettgeflüster: Redet drüber

Reden über Sex: Für manche eine echte Überwindung. Doch es hilft nichts: Wenn man nicht sagst, was gefällt, wird es auch nicht besser. Leichter fällt es vielen, wenn man mit dem Partner nach dem Sex spricht. Da ist man dann schon mal beim Thema. Wichtig: Immer mit dem Positiven anfangen - Was hat gefallen und was tat richtig gut. So fühlt es sich nicht an, als ob man nur über Sex redet, wenn es ein Problem gibt.

6. Viel Masturbieren

Mal platt gesagt: Wenn man weißt, wie man es sich selbst besorgen kannst, hilft das Wissen auch dem Partner. Das muss man dann nur noch kommunizieren - siehe Punkt 5. Übrigens: Masturbation erhöht auch die Lust auf Sex. Ein Hoch auf die Handarbeit!

7. Challenge: 7 Tage Sex

Ein "Sexperiment", das wahre Wunder wirken soll: Jeden Tag Sex, eine ganze Woche lang. Das ist natürlich beliebig erweiterbar und beruht auf der Annahme: Je mehr Sex man hat, desto mehr will man es. Und danach soll es sich angeblich etwa bei einmal pro Woche einpendeln. Laut Studie dauert der perfekte Geschlechtsverkehr übrigens zwischen 7 und 13 Minuten. Da ist dann auch die vermeintlich fehlende Zeit keine Ausrede mehr für ein kleines prickelndes Intermezzo. 



Wer hier schreibt:

Linda Berger
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