Warum getrennt schlafen nicht das Ende der Beziehung bedeutet!

Für die einen ist das gemeinsame Bett eine Selbstverständlichkeit, für die anderen eher die üble Notwendigkeit. 7 Gründe, warum manche Paare einfache getrennt schlafen sollten!

Wer hatte nicht immer die romantische Vorstellung des gemeinsamen Schlafgemachs für verliebte Paare? Zusammen einschlafen, sich fest aneinander kuscheln, Sex natürlich, gemeinsam wieder aufwachen und mit Herzchen in den Augen in den Tag starten. Klingt schön – entspricht in vielen Schlafzimmern jedoch nicht die Realität. Die Qualität des eigenen Schlafes wird mit zunehmenden Alter immer wichtiger und die Folgen unruhiger Nächte begleiten einen oft über den gesamten Tag, schlagen sich auf die Stimmung und dann auch gerne auf die Beziehung und das Verliebtsein über. Wir sind gereizt.

7 Gründe, warum wir lieber getrennt schlafen sollten

Unterschiedliche Einschlafvorlieben

Der eine möchte direkt das Licht ausmachen und schlafen, der andere noch fernsehen oder ein bisschen lesen. Einer braucht das offene Fenster zum Einschlafen, dem anderen stört der Windzug zu sehr. Einer schläft sofort ein, der andere wälzt sich noch lange von eine Seite auf die andere. Was wäre es doch schön, wenn jeder so einschlafen kann, wie er es selber gerne mag, oder?

Das Schnarchen des Partners

Dazu braucht es nicht viel Erklärung. Der eine schläft tief und fest und sägt dabei lautstark einen kompletten Wald nieder. Ein Albtraum für den anderen, der entweder auf Oropax zurückgreifen oder besonders starke Nerven haben muss. Schnarchen reicht als Grund auf jeden Fall aus, lieber getrennt schlafen zu gehen.

Unruhiges Schlafverhalten

Einer rührt sich nachts keinen Milimeter, der andere kann keine 30 Minuten still liegen, steht im Zweifel sogar öfter auf und bewegt sich auch bei aufregenden Träumen viel – oder spricht sogar noch dabei. Wie soll man als ruhiger Schläfer da nur richtig zur Ruhe kommen?

Verschiedene Tagesrhythmen

Nachteule oder Lerche? Ist man hier unterschiedlich veranlagt, stehen die Chancen auf romantische Schäferstündchen sowieso eher schlecht: Einer will früh ins Bett, um direkt morgens fit zu sein – der andere will die Nacht zum Tag machen und stolpert irgendwann des Nachts ins Bett und reißt im Zweifel die Lerche aus dem Tiefschlaf. Blöd! Schicht- oder Nachtdienste machen die gemeinsame Nachtruhe sowieso unmöglich.

Sexleben aktivieren

Gerade das ist für viele der Grund, warum getrennte Schlafzimmer nicht in Frage kommen: Dann schläft das Sexleben ja völlig ein. Irrtum! Wer ein wenig auf Abstand geht, sich durch nächtliche Angewohnheiten nicht unnötig gegenseitig die Nerven strapaziert, bekommt wieder mehr Lust aufeinander – die gemeinsame Bettzeit wird wieder zu etwas Besonderem. Schon mal probiert?

Schlafstörungen heilen

Stress, Krankheiten oder einfach eine schlechte Phase: Manche Menschen leiden einfach unter Schlafstörungen. Hier ist es besonders wichtig, auf die eigene Schlafhygiene zu achten und sich seine Routinen zu schaffen, um seine Gesundheit nicht zu sehr zu schaden. Manchmal muss man das Bett eben auch mal um eine Person säubern – oder sich eben selbst in ein anderes Zimmer verfrachten.

Zeit nur für sich

Gerade wer eine Familie hat, erlebt nur selten Momente, in denen er wirklich alleine ist. Dabei schöpfen viele aus diesem Alleinsein überhaupt erst ihre Energie oder Kreativität. Einen Moment in Ruhe durchzuatmen, ohne einen anderen Menschen im Raum, sich vielleicht noch eine Gesichtsmaske vor dem Einschlafen zu gönnen, ein paar Yoga-Übungen oder ein Hörbuch hören: Das alles wäre im eigenen Schlafzimmer möglich - ungestört!


Natürlich ist klar, dass bei vielen die Räumlichkeiten einfach keine zwei Schlafzimmer hergeben. In solchen Fällen kann eine Schlafcouch im Wohnzimmer Wunder bewirken – auch wenn es nur für eine gewisse Zeitperiode ist.