Wenn du das ein paar Minuten am Tag machst, bleibst du fit im Kopf

Forscher haben herausgefunden, dass eine Sache super für unser Gehirn ist. Und das Beste daran: Wir müssen nicht viel dafür tun, sondern einfach nur mal still sein...

von Theresa König

Keine Sorge, es bleibt total unkompliziert, obwohl es um Wissenschaft geht. Es wird sogar richtig erfreulich: Forscher haben nämlich herausgefunden, dass nur knapp 15 Minuten Meditation am Tag dazu führen kann, dass unser Hirn schön jung bleibt. Allerdings muss man dafür gar kein Super-Meditations-Guru werden, sondern einfach nur mal ein bisschen Ruhe einkehren lassen. Aber dazu später...

50-Jährige so frisch wie 25-Jährige

Normalerweise ist es auf jeden Fall so, dass die graue Masse in unserem Kopf mit den Jahren weniger wird. Allerdings sagt eine neue Studie,  dass wir genau das ganz einfach verhindern können – in dem wir eine Viertelstunde am Tag still sind und uns aufs Wesentliche wie unsere Atmung oder die Geräusche in unserer Umgebung konzentrieren. Wissenschaftler stellten nämlich fest, dass bei 50-Jährigen, die genau das taten, die graue Masse im Kopf genauso groß war wie die von 25-Jährigen. Vor allem der frontale Cortex, der Bereich im Gehirn, der unter anderem für Entscheidungen zuständig ist, war bei den Teilnehmern, die meditierten, extrem jung geblieben. 

Dass regelmäßige Meditation sich langfristig  positiv auf den Körper auswirkt ist nicht komplett neu, schon seit längerer Zeit ist bekannt, dass sie unter anderem dazu beitragen kann, Schmerzen und Stress zu reduzieren und Depressionen zu lindern. Dass sie unser Gehirn so stimuliert, dass wir mental wieder halb so alt sind, ist allerdings eine nicht äußerst psitive, sondern auch bahnbrechende Erkenntnis. 

Faul rumsitzen genügt schon!

Aber keine Sorge, man muss nicht gleich zum Meditationsexperten werden,  der jeden Tag schon vor Sonnenaufgang zwei Stunden ruhig gesessen hat, um seinem Hirn etwas Gutes zu tun. Schon wenige Minuten Stille können uns entspannen, unseren Blutdruck senken und die Durchblutung im Gehirn stimulieren. Das kann bei einem kurzen Spaziergang sein, beim gemütlichen Kaffee trinken, beim stumpfen An-die-Decke-oder-in den-Garten-starren oder schlicht beim faulen Rumsitzen. Sicher ist: Wenn alles leise ist, entstehen tatsächlich neue Hirnzellen. Und die können eigentlich nie schaden.