Wow! So gut pflegt Arganöl Haare

Arganöl ist mit seinen wertvollen Inhaltsstoffen nicht nur gut für die Küche, sondern auch für Haut und Haar. Was du wissen solltest.

Woher kommt das Arganöl?

Das Arganöl stammt aus den Früchten des Arganbaumes (botanisch: Argania spinosa), der ausschließlich im südwestlichen Marokko wächst. Die UNESCO hat das Gebiet 1998 zum Biosphärenreservat erklärt. Das bedeutet, dass es sich dabei um ein zu schützendes und zu entwickelndes Gebiet handelt. Solche Reservate sollen laut der Deutschen UNESCO-Kommission "nachhaltige Wirtschaftsformen, Naturschutz, Forschung und Bildung für nachhaltige Entwicklung" fördern.

Der Arganbaum kann bis zu zwölf Meter hoch werden und einen Ertrag von 30 Kilogramm pro Jahr an Früchten bringen. Aus den Argannüssen werden dann ca. 2 Kilogramm Kerne gewonnen – die etwa ein Liter reines Arganöl ergeben.  

Arganöl für Haare und Haut

Arganöl werden viele positive Wirkungen nachgesagt – für die Küche, aber auch für die Pflege. Es enthält u. a. Vitamin E, Linolsäure und sekundäre Pflanzenstoffe. So wird es aufgrund seiner feuchtigkeitsspendenden, antibakteriellen und antioxidativen Wirkung z. B. gegen Hautunreinheiten und Bindegewebsschwäche eingesetzt. Doch nicht nur für die Haut ist Arganöl ein gutes Pflegemittel (siehe dazu auch: Arganöl für die Haut), auch für die Haare.

Arganöl für Haare - So wendest du es an

Arganöl für die Haare kannst du in Form von Shampoo ganz leicht in deine Pflegeroutine integrieren. Aber auch das pure Öl pflegt deine Haare mit diesen Anwendungen:

  • Arganöl beruhigt deine Kopfhaut, wenn sie gereizt oder ausgetrocknet ist. Gib eine Viertelstunde vor der Haarwäsche Arganöl auf deine Kopfhaut und wasche es danach gründlich aus.
  • Als Haarmaske gibst du einige Tropfen von dem Öl auf die Kopfhaut und in die Haare und lässt es 30 Minuten einwirken, bevor du es auswäschst. Du kannst das Öl auch über Nacht im Haar lassen.
  • Arganöl lässt sich auch als Spülung verwenden: nach dem Haare waschen ins Haar geben und nach kurzer Einwirkzeit auswaschen.
  • Das "Gold aus Marokko", wie es auch genannt wird, soll dabei helfen, das Haarwachstum zu fördern. Massierst du das Öl ein, regst du damit zudem die Durchblutung an und versorgst so das Haar schneller mit Nährstoffen.
  • Arganöl wirkt auch als Spitzenpflege. Dazu arbeitest du etwas von dem Öl in die Spitzen ein und lässt es über Nacht einwirken, am nächsten Tag gut auswaschen.

Tipp: Leidest du unter juckender Kopfhaut und Schuppen, kann dir eine Haarmaske mit Arganöl helfen. Lasse diese über Nacht einwirken, wickle am besten ein Handtuch um die Haare und wasche sie am nächsten Tag wieder aus.

Videotipp: Aus diesem Grund solltest du dein Haar niemals nass kämmen oder bürsten!

Frau bürstet sich die Haare

Gut zu wissen: Wertvolle Pflege-Helfer für Haut und Haare sind auch Sheabutter und Weizenkeimöl. Mehr Tipps, Tricks und Erfahrungen rund um die Haarpflege findest du ebenfalls in der Brigitte Community.

jd
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