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Politisches Engagement statt Konsum Asphaltgold startet am Black Friday eine Anti-Rassismus-Kampagne

Asphaltgold nutzt den Black Friday für den guten Zweck, um sich gegen Rassismus stark zu machen. 
Asphaltgold nutzt den Black Friday für den guten Zweck, um sich gegen Rassismus stark zu machen. 
© PR
Die Mode- und Beauty-News des Tages im BRIGITTE-Ticker: Asphaltgold kämpft am Black Friday für mehr Toleranz +++ Bewusster konsumieren: Ecoalf macht es vor +++ So beeinflusst Fejn jewelry die Schmuckindustrie. 

Aktuelle Mode- und Beauty-News im BRIGITTE-Ticker:

25. November 2022

Asphaltgold setzt mit ihrer Black-Friday-Aktion ein Zeichen 

Der Black Friday wurde erfunden, um den Umsatz des Einzelhandels kurz vor dem neuen Jahr und der Weihnachtszeit zu befeuern. Reizvolle Rabatte locken Konsument:innen dazu, größere Summen auszugeben. Der Streetwear-Onlineshop Asphaltgold möchte bei der Angebotsschlacht nicht mitmachen, sondern vielmehr die Popularität des Tages nutzen, um auf ein gesellschaftliches Problem aufmerksam zu machen. Auf der Seite des Shops steht: "On Black Friday we do things differently: Auch 2022 möchten wir die gesteigerte Aufmerksamkeit des Black Fridays für den guten Zweck nutzen. Mit unserem Anti-Rassismus-Statement 'We all walk the same earth.' möchten wir Bewusstsein für das Miteinander auf unserem Planeten schaffen."

Wie in der Vergangenheit bietet das Unternehmen exklusive T-Shirts, deren Erlös an das European Network Against Racism gespendet wird. Die Besonderheit des diesjährigen Shirts: Zum einen ist das Charitiy-Piece mit Aufdruck in 15 Sprachen erhältlich, zum anderen wird es keine limitierte Auflage davon geben. Ab dem 25. November bis einschließlich 27. November zum Preis von 39 Euro (zzgl. Versandkosten) kann man die Shirts vorbestellen, die dann im Anschluss „on demand“ produziert werden. 

23. November 2022

Ecoalf: Eine Gegenaktion zum Black Friday 

Jedes Jahr gibt es am Black Friday bei den verschiedensten Labels und Marken unglaubliche Prozente, wodurch der Konsum immens gesteigert wird. Wir kaufen Dinge, die wir vielleicht gar nicht brauchen, nur weil sie günstiger erscheinen. Am Ende besitzen wir mehr und wissen nicht, wohin mit den ganzen Tools, Klamotten oder Dekoartikeln. Dieses Problem erkennt auch Ecoalf. Laut des Unternehmens werde jede Sekunde eine Müllladung voll mit Kleidung verbrannt, die nicht mehr getragen wird. Grund dafür sei die Veränderung des Konsumverhaltens, denn durch Fast-Fashion werde viel häufiger Kleidung gekauft und damit auch schneller entsorgt. 

Um dem entgegenzuwirken, ruft Ecoalf in diesen Tagen ihre Community dazu auf, zu berichten, wie sie gegen "schnellen Konsum" vorgehen. Sie wollen den Fokus auf die Auswirkungen eines solchen Tages lenken und bieten deshalb keine Prozente an. Es ginge ihnen viele mehr darum, Gewohnheiten zu ändern, so Javier Goyeneche, Gründer von Ecoalf. Im Frühjahr wird sich das Vorhaben ausweiten, denn da startet die Kampagne "Re-Sell", bei welcher Kund:innen Kleidung der Marke zurückgeben können, damit diese erneut verkauft werden kann. So wird die Haltbarkeit der Klamotten verlängert. 

22. November 2022

Eine wichtige Botschaft: So wird Goldabbau sicherer 

Wenn wir uns für ein neues Schmuckstück entscheiden, denken wir meist nicht darüber nach, woher das Gold oder Silber eigentlich kommt, geschweige denn wie es abgebaut wird. Goldabbau ist häufig ein umweltschädlicher Prozess, da bei dem Vorhaben giftige Chemikalien wie Quecksilber, Zyanid und Arsen verwendet werden, die durch die Gewinnung des Metalls in die Luft, den Boden und in die Gewässer gelangen können. Zudem wird in der Nähe von Gold häufig Uran gefunden, was radioaktiv und damit giftig ist. 

Fejn jewelry möchte auf diese Umstände aufmerksam machen, denn nicht nur der Abbau ist gefährlich, auch die Arbeitsbedingungen der Minenarbeiter:innen sind schlecht, da sie vorwiegend in illegalen Minen arbeiten. Am Black Friday setzt sich das Label mit einer besonderen Aktion dagegen ein. Sie spenden 50 Prozent aller Einnahmen an die Earthbeat Foundation, welche die Arbeiter:innen unterstützt, damit sie sich ein besseres Leben aufbauen können. Damit folgt Fejn jewelry dem eigenen Ansatz, nachhaltige Entscheidungen und Wege des Konsums zu finden.

21. November 2022

Bruna: Die Kraft des Zurückgebens

Am Black Friday werfen Labels und Shops mit Prozenten nur so um sich. Das Schmucklabel Bruna geht einen Schritt weiter – und gibt der Umwelt mit einer besonderen Aktion etwas zurück. Das verantwortungsvolle Fine Jewelry Label feiert Give Back Friday.

Auch hier gibt es ab dem 24. November für Kund:innen storeweit 20 % auf alle Schmuckstücke und mit Early Access online sogar schon ab dem 23. November, doch viel wichtiger ist: Jeder Kauf am Give Back Friday kommt anteilig dem nachhaltigen Imkereiprojekt des Jane Goodall Institute Austria (JGI Austria) zugute. 

Süßer Smilie-Ring von Bruna, 129 Euro
Süßer Smilie-Ring von Bruna, 129 Euro
© PR

Das Projekt zielt darauf ab, die Wälder und die Tierwelt in Uganda zu erhalten, indem die Bienenzucht als alternative und nachhaltige Lebensgrundlage gefördert wird. Dass Bienen für die Zukunft unseres Planeten eine entscheidende Rolle spielen, ist hinlänglich bekannt. Ohne Bienen gibt es keine biologische Vielfalt, auf die die Menschheit zum Überleben angewiesen ist. 

Schmuck shoppen, dabei sparen und der Umwelt etwas zurück geben – besser geht es wohl nicht!

Die Mode- und Beauty-News der letzten Woche verpasst? 

Kein Problem, die Mode- und Beautynews von letzter Woche findest du hier.

abl / lhu / ibo Brigitte

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