7 Maniküre-Fehler, die jeder schon mal gemacht hat

Tipps und Tricks für die Maniküre - die schaden nie. Aber was machen wir dabei eigentlich falsch? Wir decken sieben Fehler auf, die bestimmt jedem bekannt vorkommen, und erklären, wie ihr es besser machen könnt!

Wir und unsere Fingernägel – eine never ending Story. Denn mal ehrlich:Wann haben wir schon wirklich Lust dazu sie zu feilen, zu lackieren und perfekt in Form zu bringen? Wenn wir uns dann mal überwunden haben, dann ist der Ärger oft groß. Denn wenn wir es ordentlich haben wollen, dann ist es alles andere als eine schnelle Angelegenheit. Welche Fehler du bei der Maniküre unbedingt vermeiden solltest, verraten wir dir hier.

1. Nagelhaut abschneiden

Auch wenn dir die Nagelhaut nicht gefällt, darfst du diese niemals mit einer Schere wegschneiden. NIEMALS!!! Warum? Die dünne Nagelhaut schützt vor Bakterien und ist somit wichtig für die Gesundheit deiner Nägel. Also Finger weg davon.

Wie du es besser machen kannst: Statt der Schere zum Rosenholzstäbchen greifen und die Nagelhaut vorsichtig wegschieben.

2. Kreuz und quer feilen

Nein, es ist nicht egal in welche Richtung du deine Nägel feilst. Es spielt sogar ein sehr wichtige Rolle. Deshalb: Bewege die Feile nicht hin und her – never ever! Denn das schreit geradezu nach Nagelspliss.

Wie du es besser machen kannst: Die Feile immer von Außen zur Mitte bewegen. Außerdem solltest du sanft feilen und nur wenig Druck ausüben. Von Metallfeilen raten wir ab. Keramik- und Glasfeilen sind sehr viel schonender. 

3. Nägel nicht reinigen

Das kennen wir doch alle: Einfach mal über die alten Nagellackreste lackieren, sieht danach ja sowieso keiner nicht mehr. Es fällt keinem auf und spart Zeit. Falsch gedacht! Für ein optimales Ergebnis ist das Reinigen sowie das Entfernen aller Nagellackreste die absolute Grundvoraussetzung. Wenn du einfach über die Reste lackierst, wird das Ergebnis uneben. Das Einzige, was du damit erreichst, ist Zeit sparen. Schön sieht aber anders aus.

Wie du es besser machen kannst: Greife immer zum Nagellackentferner! Dieser entfernt nicht nur den alten Lack, sondern auch Schmutz und Öle. So bekommen deine Nägel die perfekte Oberfläche zum Neulackieren. Glatt und trocken – so haftet der Lack am besten! Und mal ehrlich: So viel Zeit geht bei der Reinigung auch nicht verloren.

4. Das Nagellack-Fläschchen schütteln

Du hast dich schon immer gefragt, warum sich kleine Bläschen in deinem Nagellack bilden? Dann schüttelst du wahrscheinlich vor dem Auftragen das Fläschchen. Fehler gefunden! Denn dadurch kann es leicht passieren, dass der Sauerstoff im Lack der Flasche Bläschen bildet.

Wie du es besser machen kannst: Wenn der Lack lange stand und du ihn wieder etwas flüssig bekommen möchtest, solltest du auch dann die Flasche nicht schütteln. Probiere es stattdessen lieber mit dieser Methode: Rolle den Nagellack zwischen deinen Handinnenflächen hin und her und erwärme den Lack dadurch leicht. So wird er wieder flüssig ohne Bläschen zu bilden und ist bereit zum Auftragen.

5. Keinen Unter- und Überlack verwenden

Auch hier ist Zeit sparen mal wieder der Übeltäter. Unterlack und Überlack beschleunigt die Maniküre-Routine eben nicht wirklich, ganz im Gengenteil. Doch wer auf beides verzichtet, der wird spätestens nach zwei Tagen von seiner Faulheit eingeholt. Denn dann blättern meistens die ersten Stellen vom Lack ab und du musst schon wieder neu lackieren. Zeit sparen geht anders ...

Wie du es besser machen kannst: Spare wirklich Zeit, indem du Unter- und Überlack aufträgst. Es nützt dir vielleicht auf den ersten Blick nichts. Aber spätestens dann, wenn der Lack nicht schon nach zwei Tagen anfängt abzublättern. Immer schön langfristig denken.

6. Den Nagellack schichten

Manche Nagellacke decken nicht bei der ersten Schicht. Deshalb denken viele, dass gleich mehrere notwendig sind. Doch zu viele Schichten lassen deinen Nagel unnatürlich dick aussehen. Außerdem wollen wir es mit dem Zeitaufwand auch nicht übertreiben, oder?

Wie du es besser machen kannst: Nie mehr als zwei Schichten lackieren! Und ganz wichtig: Die erste Schicht erst komplett trocknen lassen bevor es an die zweite geht. So sieht das Ergebnis am schönsten aus und der Lack hält länger.

7. Mit Wattestäbchen ausbessern

Ab und zu landet versehentlich ein Farbtupfer da, wo er nicht hingehört. Den Allrounder namens Wattestäbchen solltest du zum Ausbessern aber auf gar keinen Fall benutzen! Der Patzer ist dann vielleicht weg, lästige Fussel im Nagellack aber da. Außerdem eignet sich das Wattestäbchen nicht für schwer zu erreichende Stellen direkt am Nagel. Dafür ist es dann doch zu unpräzise.

Wie du es besser machen kannst: Benutze einen kleinen Pinsel, wie zum Beispiel ein Eyeliner-Pinsel. Damit kannst du viel genauer unerwünschte Flecken entfernen und auch an schwierigen Stellen ausbessern. Und das Beste: Er hinterlässt keine Fussel. Yay!

Das waren unsere ultimativen Maniküre-Fehler, die es unbedingt zu vermeiden gilt. Wenn alles beachtest, dann kann bei deiner nächsten Maniküre doch gar nichts mehr schiefgehen!

aks
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