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Schnell frisch: Mit Deos weniger schwitzen

Schnell frisch: Mit Deos weniger schwitzen
© suzuki/shutterstock
Egal, ob Vorstellungsgespräch, aufregende Party oder Jogging im Stadtpark: Mit diesen Mitteln weniger schwitzen - für ein sicheres Gefühl.

Warum schwitzen wir?

Eigentlich ist Schwitzen lebensnotwendig: Dadurch kann die Körpertemperatur reguliert und eine Überhitzung des Organismus vermieden werden - denn die Feuchtigkeit (normalerweise bis zu einem Liter pro Tag), die auf der Haut verdunstet, kühlt. Frischer Schweiß ist dabei immer geruchlos. Erst wenn Bakterien ins Spiel kommen, beginnt's unangenehm zu riechen.

Weniger schwitzen: Experten-Tipp

Drei Fragen an Dr. Kathi Turnbull, Hautärztin im Dermatologikum Hamburg

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Kann es zu Hautreizungen kommen, wenn Anti-Transpirantien die Schweißdrüsen teilweise verschließen? Nein, weil das Schwitzen ja nie völlig unterbunden wird. Falls doch Probleme auftauchen, sollte man Anti-Transpirantien nur alle zwei Tage benutzen. Meist reicht das aus. Zu welcher Tageszeit sollte man sie denn am besten auftragen, damit wir weniger schwitzen? Abends - auf die gereinigte Haut. Denn nachts ist die Aktivität der Schweißdrüsen weniger stark, so dass die Lösungen dann besser eindringen können. Was können Hautärzte in Härtefällen gegen extremes Schwitzen tun? Sie können höher konzentrierte Anti-Transpirantien verschreiben, die in der Apotheke angemischt werden. Hilft das nicht, kann man es mit Botox versuchen: Das hemmt die Achselnerven und damit die Schweißproduktion. Die Wirkung hält bis zu sechs Monate, dann muss erneut gespritzt werden. Die Kosten werden in der Regel von den Kassen übernommen.

Text: Marina Knippel

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