Müde Haut? Das sind die besten Tipps für einen frischen Teint

Wenn wir auf die Temperaturen schauen, ist es immer noch kalt und winterlich - und  unser Teint ist fahl und blass. Das ändern wir jetzt schnell. Mit diesen Tricks verpassen wir unserer Haut Frühlingsfrische!

Müde Haut? Erst mal Peelen!

Grauschleier im Gesicht? Alte, trockene Hautschüppchen, die sich auf der Haut ablagern, lassen den Teint schnell fahl wirken. Deshalb ist jetzt Peelingzeit. Das Produkt sollte auf den Hauttyp abgestimmt sein, ein mechanisches Peeling mit minikleinen Schleifkörnern aus Fruchtkernen, Bambusgranulat oder Zuckermolekülen ist die sanfteste Methode, die von den meisten Hauttypen vertragen wird. Irritierte und unreine Haut sollte besser mit Enzympeelings gereinigt werden, dabei werden alte Verhornungen durch die Aktivität verschiedener Enzyme gelöst. Die Haut wird nicht so stark gereizt wie bei mechanischen Peelings. Eine Alternative ist die Reinigungsbürste. Die gibt es mittlerweile sogar mit Aufsätzen für Sensibelchen, so wird die Haut nicht unnötig gestresst.

Pflege umstellen

Jetzt wird es die Zeit, von Winter auf Sommerpflege umzustellen. Mehr Feuchtigkeit, weniger Fett heißt das neue Pflegecredo. Möglichst mit integriertem Sonnenschutz. Bevor wir den Glow schminken, muss die Haut gut versorgt werden, sonst verschmilzt die Foundation nicht gut mit der Haut.

Lippen gut pflegen!

Im Winter sind unsere Lippen leider ziemlich trocken, deshalb solltet ihr sie jetzt unbedingt gut pflegen, denn die ersten Sonnenstrahlen erleuchten Hautschüppchen und -fetzchen. Am besten ein Lippenpeeling machen und anschließend gut eincremen. So perfekt vorbereitet könnt ihr auch strahlende Knallfarben und matte Lippenstifte auftragen.

Der berühmte Glow

Sie lassen uns strahlen: Glanz-Fluids und Puder. Darin sind feinste Pigmente enthalten, die golden oder silbrig-rosé ummantelt sind und sich wie ein Schleier auf die Haut legen, um auftreffendes Licht zu reflektieren und so den Teint strahlen zu lassen. Durch diesen Spiegeleffekt gleichen die Glanzpigmente nebenbei noch Rötungen und Pigmentflecken optisch aus, so dass die Haut ebenmäßiger wirkt - was vom Gegenüber dann als "jung" wahrgenommen wird. Achtung: Beim Auftragen im Badezimmerlicht Vorsicht walten lassen, wir wollen ja bei Tageslicht nicht mit einem Funkenmariechen verwechselt werden. Wer keine Foundation mag: Es gibt auch Tagescreme mit lichtreflektierenden Partikeln.

Schminken mit Bronzing Powder

Er verschafft uns Sonnenbräune in einer Minute. So geht's: Tragt den Bronzer dort auf, wo die Sonne als Erstes bräunt: Nase, Wangen, Stirn und Kinn. Mit einem dicken Puderpinsel geht's leichter als mit einem Schwämmchen. Unsicher, welcher Bronzer-Ton euch steht? Als Faustregel gilt: lieber Goldbraun statt Rotbraun, lieber weniger als mehr. Streift den Pinsel vorher am Handrücken ab, so lässt sich die Pudermenge besser dosieren. Bei trockener Haut lieber ein Bronzing-Fluid benutzen, damit die Puderpartikel die Haut nicht zusätzlich austrocknen. Bei heller Haut kann man statt Bronzer auch ein pfirsichfarbenes Rouge benutzen - das wirkt schön natürlich. Rouge in Pink sorgt dann für die Frische: lächeln und auf den höchsten Punkt der Wangen auftragen.

Auf dem Körper muss man die Bronzer-Übergänge gut verblenden, sonst wirkt’s schnell unecht. Für Dekolleté und Schultern ist ein leicht abgeflachter Pinsel ideal, mit dem die Farbe in kreisenden Bewegungen eingerieben wird.

Rouge auftragen - das lässt müde Haut frisch wirken!

Wer den Teint erfrischenden Spaziergang auslassen will, greift zum großen Pinsel. Rouge lässt uns mit zwei, drei Pinselschwüngen lebendiger wirken. Je nach Teint und Haarfarbe könnt ihr einen frischen Pfirsich- oder Roséton wählen, alles, was in die rötliche Richtung geht, ist "too much" für den Tag. Hier verraten wir euch, wie ihr Rouge richtig schminkt.

Konturen betonen mit Strobing

Mithilfe von Schimmerpigmenten werden einzelne Partien des Gesichts hervorgehoben. Der Effekt: Ein Gesicht wie weichgezeichnet - ein frischer Teint, optisch verfeinerte Züge... fast ein wenig wie überbelichtete Fotos, auf denen man so unglaublich tolle Haut hat. Die weiß-rosa Schimmercreme wird auf Stirn, Nase, Kinn und/oder Wangenknochen gesetzt. Dafür einen Hauch der Textur direkt auf die Haut oder über die Foundation mit den Fingern verteilen. Im Gegensatz zum "Contouring", dem Konturieren des Gesichts mithilfe eines Bronzers, setzt man bei der Highlighting-Variante ausschließlich auf das Hervorheben der gewünschten Partien. Zusätzlich unter den Augenbrauen aufgetragen, werden zum Beispiel die Augen optisch angehoben. So lange man nicht zu viel Schimmer verwendet und immer schön verblendet, kann man mit "Strobing" nicht viel falsch machen.

Müde Haut ruckzuck sommerfrisch cremen

Urlaubsbräune vortäuschen mit Selbstbräuner: Der zaubert uns in wenigen Stunden einen hübschen Teint. Unbedingt die Haut vorher peelen, denn sonst gibt's unschöne Flecken. Und darauf achten, dass ihr ein Produkt fürs Gesicht wählt, denn die Selbstbräuner für den Körper enthalten mehr Fette und Parfüm.

Wir geben euch Tipps, wie ihr den Selbstbräuner perfekt auftragt.

Strahleaugen dank Perlmuttschimmer

Er steht jeder Frau: perlmuttfarbener Lidschatten. Außerdem kann er uns zu scheinbarer Frische verhelfen, wenn wir ihn in den inneren Augenwinkel oder direkt unter den Augenbrauen auftragen. Diese kleinen Highlights lassen uns wacher aussehen.

Weißer Kajal

Müde Augen sind oft gerötet, auch die Wasserlinie am unteren Wimpernkranz. Dagegen hilft prima ein weißer Kajal. Außerdem lässt er die Augen größer erscheinen. So tragt ihr ihn auf: Vorsichtig mit dem Kajalstift dem unteren inneren Lidrand folgen.

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Text: saro
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