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Schluss damit! Beautysünden, die wir 2022 nicht mehr begehen

Schluss damit!: Beautysünden, die wir 2022 nicht mehr begehen
© Septian Arief Khaerusya / Shutterstock
Ihr sucht noch gute Vorsätze? Wie wär's damit, ein paar Dinge einfach nicht mehr zu tun. Unsere Beauty-Redakteurin Friederike verrät, was auf ihrer Not-To-Do-Liste für 2022 steht.

Mit dem Rauchen aufhören, mehr Sport treiben oder jeden Monat sparen? Gute Vorsätze müssen gar nicht so anstrengend sein, wir können ganz klein anfangen – zum Beispiel bei unserer täglichen Beauty-Routine. Diese fünf Dinge werde ich 2022 auf keinen Fall mehr machen. Okay, ich versuch's zumindest ...

Produkt-Roulette

In meinem Job probiere ich jede Menge verschiedene Produkte aus – egal ob Skincare, Haarpflege oder Make-up. Deshalb neige ich oft dazu, meine Routinen zu oft umzustellen, manchmal sogar jede Woche andere Produkte zu verwenden (zumindest bei meiner Haar-Routine und meinem Make-up). In der Hoffnung, irgendwann DIE ultimativen Produkte für mich zu finden. Nur kann ich das gar nicht, wenn ich keinem überhaupt die Chance gebe, mich zu überzeugen. Deshalb: Produkte bewusst auswählen und mindestens vier Wochen am Stück verwenden. Dann sollten sich erste Effekte zeigen und ich habe einen Eindruck gewonnen.

Pickel aufkratzen

Gebt es zu – ihr tut es auch. Und ja, meine Kosmetikerin spricht mich jedes Mal darauf an, wenn ich meine Finger mal wieder nicht von einem ungebetenen Gast auf meinem Gesicht lassen konnte. Natürlich weiß ich, dass das absolut kontraproduktiv ist. Behandelt Unreinheiten und Pickel deshalb lieber mit Produkten, die abschwellend und entzündungshemmend wirken – davon habt ihr am Ende mehr.

Jeden Trend mitmachen

Retinol, AHA, Bakuchiol – alles schon mal ausprobiert? Ich auch! Und genau das will ich im nächsten Jahr nicht mehr tun. Ich lasse mich oft dazu verleiten, zu glauben, dass ich jeden Trend-Inhaltsstoff brauche. Aber das tue ich nich. Wählt ganz bewusst aus, was ihr auf euer Gesicht gebt – und wer unsicher ist, kann sich auch bei Kosmetiker:innen beraten lassen oder einfach selbst recherchieren. Aber Fakt ist: Zu viel ist einfach zu viel. Klar, dass die Haut da ausflippt. Ich würd's auch tun ...

Haare lufttrocknen lassen

Ich kann für mich sagen: 2021 war das Jahr, in dem ich meine Haar-Routine völlig revolutioniert habe. Und zwar mit Dingen, die eigentlich total offensichtlich sind. Ich habe mir zum Beispiel abgewöhnt, meine Haare an der Luft trocknen zu lassen und sie stattdessen IMMER zu föhnen und zu stylen. Meine Haarstruktur ist von Natur aus eher wellig mit viel Frizz. Ihr denkt jetzt, dass das Föhnen doch viel schädlicher ist für die Haare als das Lufttrocknen? Falsch! Die Haare an der Luft trocknen zu lassen, kostet viel Zeit. Je länger die Haare nass sind, desto mehr quellt die Haarrinde auf und bricht. Klar, beide Varianten haben Vor- und Nachteile. Aber ich werde sie vermutlich nie wieder an der Luft trocknen lassen – außer ich bin am Strand ...

Tonnen von Trockenshampoo

Wenn wir schon beim Thema Haare sind: Ich hatte 2021 extreme Probleme mit der Kopfhaut. Ich kann es zwar nicht an einer Sache festmachen, aber ich halte unter anderem Trockenshampoo für den Übeltäter. Denn immer, wenn ich das Gefühl hatte, mein Haar fühlt sich komisch an oder riecht nicht mehr frisch, musste Trockenshampoo herhalten. Mittlerweile habe ich meinen Konsum extrem reduziert und meine Kopfhaut auch wieder in den Griff bekommen. Denn sind wir doch mal ehrlich: Ist es nicht besser einfach mal die Haare zu waschen als sich auch am siebten Tag infolge eine halbe Ladung Trockenshampoo auf den Kopf zu klatschen? Ich finde schon!

Brigitte

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