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Deo gegen starkes Schwitzen Diese Produkte helfen wirklich

Deo gegen starkes Schwitzen: Die besten Produkte, Braunhaarige Frau benutzt begeistert ein Deo
© Kamil Macniak / Shutterstock
Ein Deo gegen starkes Schwitzen ist nicht leicht zu finden. Wir helfen euch, das richtige Produkt zu finden, damit ihr bald flecken- und geruchsfrei seid. 

Übermäßiges Schwitzen ist nicht nur unangenehm für einen selber, sondern kann auch schnell zur Belastung für das eigene Umfeld werden – primär wegen des Geruchs. Doch zum Glück gibt es Deos, sogar aluminiumfreie, die wirksam gegen Gerüche und Schweißflecken sind. Sei es nun ein Spray, ein Roller, ein Stick oder gar eine Creme – die Kosmetikindustrie hat viel zu bieten und wir haben die besten Produkte für eure Bedürfnisse gefunden. Wenn ihr ganz und gar auf Produkte aus der Apotheke oder der Drogerie verzichten wollt, könnt ihr euer Deo auch selber herstellen. Dazu später mehr.

Der Testsieger laut Stiftung Warentest

Stiftung Warentest prüft regelmäßig Produkte auf ihre Tauglichkeit, unter anderem auch Deos. Im aktuellen Test aus 2021 konnte sich das „Frische Deo“ von Sebamed mit einer Note von 2,5 an die Spitze der Deodorants kämpfen. Beim Test der Antitranspirants von 2019 entpuppt sich „Natural Minerals mit Aloe Vera“ von Lidl Cien mit einer Note von 2,1 als Testsieger – gefolgt von Nivea „Dry Comfort“ mit einer 2,3 als Note. 

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Nun fragt ihr euch eventuell, wo der Unterschied zwischen Deodorants und Antitranspirants liegt. Deos sind dafür zuständig, die Bakterienbildung zu verringern, denn diese sind für den Schweißgeruch zuständig, nicht der Schweiß an sich. Daher befinden sich in Deos antibakterielle Stoffe und Düfte, um den entstehenden Geruch zu überdecken. Aluminiumsalze sind hingegen nicht enthalten, die gibt es nur in Antitranspirants. Denn wie der Name bereits verrät, soll ein Antitranspirant dafür sorgen, die Schweißbildung zu unterdrücken. Dafür sind die enthaltenen Aluminiumsalze verantwortlich, die vorübergehend eure Schweißdrüsen verstopfen. Somit kann Schweiß gar nicht erst entstehen, ihr schwitzt also nicht mehr. Beim Verwenden eines Deos wird der Schweiß hingegen noch produziert, gegen den Geruch könnt ihr aber vorgehen. Hinweis: Die Tests geht nicht spezifisch auf Deos bei starkem Schwitzen ein. 

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Roller, Spray, Stick oder doch lieber eine Creme?

Die Entscheidung, ob ihr einen Roller, ein Spray, einen Stick oder eine Creme wählt, hängt von eurer eigenen Vorliebe ab. Wir haben vier Produkte für jeden Geschmack herausgesucht, die laut Kundenbewertungen bereits bestens abgeschnitten haben und auch den Zweck erfüllen, bei starkem Schwitzen zu helfen.

Deoroller

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Garnier Roll-On, Antitranspirant
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Ein Deoroller hat viele Vorteile. Er ist klein, dementsprechend auch platzsparend und somit perfekt für die Tasche und kann präzise verwendet werden. Garnier Minerals „Ultra Dry“-Antitranspirant ist seit Jahren bekannt für seine Wirksamkeit bei starkem Schwitzen. Seine enthaltenen Aluminiumsalze sollen bis zu 48 Stunden vor Achselnässe und Körpergeruch schützen. Die Emulsion zieht schnell ein und hinterlässt kein klebriges Gefühl auf der Haut, auch Reizungen sind sehr selten.

Spray

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Hidrofugal Dusch-Frische Spray
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Das Deo-Spray ist bekannt für das absolute Frischegefühl nach dem Auftragen. Egal ob nach der morgendlichen Dusche oder für zwischendurch – man fühlt sich immer gleich frischer, wenn das Deo aufgetragen ist. Besonders praktisch daran ist, dass sich Sprays am ganzen Körper anwenden lassen und wie ein Body Mist wirken. Das „Dusch Frische“-Spray von Hidrofugal schützt euch als starker Antitranspirant nicht nur vor dem Schwitzen an sich, sondern gibt zusätzlich einen angenehmen Duft ab.

Deo Stick

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Wer eine Alternative zu den Roll-Ons sucht, ist mit einem Deo Stick gut bedient. Die cremige Textur ist sanft zu eurer Haut und besonders dann geeignet, wenn sie gereizt ist oder allgemein empfindlich. Auf Aluminiumsalze wird komplett verzichtet und auch die im Nivea „Fresh Natural“-Deo-Stick enthaltenen Duftstoffe reizen eure Haut nicht.

Deocreme

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PonyHütchen Deocreme ohne Aluminiumsalze
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Eine Deocreme ist umwelttechnisch das beste Produkt. Auf Plastik wird verzichtet, es muss nichts gesprüht werden und die Creme von PonyHütchen ist auch noch vegan – und trotzdem sehr wirkungsvoll. Da es sich um eine Deocreme auf Kokosölbasis handelt, sind keine Aluminiumsalze in dem Handmade-Produkt enthalten, ebenso wie kein Alkohol und keine Konservierungsstoffe.

Wie gefährlich sind Aluminiumsalze?

Bis zum Juli 2020 war sich das Bundesinstitut für Risikobewertung nicht sicher, ob Aluminiumsalze tatsächlich negative Auswirkungen auf unser Nervensystem haben und somit Brustkrebs oder Alzheimer auslösen können. Begonnen hatten die Untersuchungen vor allem im Jahr 2001, als bei zwei Studienteilnehmern verdächtige Entwicklungen wahrgenommen wurden. Inwieweit das durch Antitranspiranten aufgenommene Aluminium für den gesamten Aluminium-Anteil im Körper eines Menschen verantwortlich ist, konnte auch 15 Jahre später in einer neuen Untersuchung nicht herausgefunden werden. Nun hat das Institut jedoch festgestellt, dass das Risiko geringer ist als bisher angenommen. Selbst bei einem Antitranspirant-Spray und dem Nebel, den ihr einatmet, sei die Konzentration so gering, dass sie nicht schädlich für den menschlichen Körper ist. Daher könne laut dem Bundesinstitut auch bedenkenlos jeden Tag ein Antitranspirant verwendet werden.

Warum riecht Schweiß überhaupt so, wie er riecht?

Schweißgeruch ist facettenreich. Das beginnt damit, dass der Schweiß von Frauen und Männern unterschiedlich riecht. Männer schwitzen schneller und mehr als Frauen, da sie mehr Schweißdrüsen besitzen. Der Geruch hat zum einen etwas mit unserem Innenleben und zum anderen mit den auf unserer Haut befindlichen Bakterien zu tun. Das bei Männern in größeren Mengen anzufindende Testosteron wirkt in Verbindung mit den Bakterien viel intensiver, weshalb der Schweiß von Männern auch oft stärker riecht. Das Testosteron, welches beim Schwitzen an die Hautoberfläche getragen wird, ist an sich geruchlos. Bei Frauen ist es ähnlich, erst durch die Verbindung mit den Bakterien auf unserer Haut entwickelt sich der Geruch. Der ist in Körperregionen, in denen sich apokrine Schweißdrüsen befinden, stärker. Dazu zählen die Achselhöhlen und der Genitalbereich. Hier ist der produzierte Schweiß nährstoffreicher und somit intensiver im Geruch nach dem Kontakt mit Bakterien als der Schweiß in den ekkrinen Gegenden wie eure Hände oder die Stirn.

Deo selber machen – so gehts!

Selbstgemachtes gibt es nicht nur in der Küche, sondern auch bei der Kosmetik. Da geht es zwar nicht um den Geschmack, aber ebenfalls um den Verzicht auf Konservierungsstoffe und andere Inhalte, die nicht gut für unseren Körper sind. Wollt ihr gern ein Deo selbst herstellen, dann haben wir ein einfaches Rezept für euch, das ihr nach Bedarf erweitern könnt. Dazu braucht ihr:

Zunächst erwärmt ihr das Wasser und lasst die Speisestärke darin aufkochen. Eventuell löst sich die Stärke nicht in warmem Wasser. Rührt sie in dem Fall vorher mit ein wenig kaltem Wasser an und fügt das Gemisch dann zum erhitzten Wasser hinzu. Durch die Wärme entsteht eine cremige Masse, die ihr auskühlen lasst. Danach rührt ihr das Natron unter. Zum Schluss könnt ihr das Deo mit Ölen verfeinern. Besonders geeignet sind dafür Teebaumöl, Pfefferminz oder Lavendel, die eine antibakterielle und beruhigende Wirkung haben. Anschließend füllt ihr die Masse in ein gereinigtes Deo-Gefäß und schon könnt ihr euer selbst-hergestelltes Deo benutzen. 

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Verwendete Quellen: test.de, isshappy.de

pgo Brigitte

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