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Foundation-Pinsel So findest du den Richtigen

Foundation-Pinsel gibt es in vielen Variationen.
© ar4ie / Shutterstock
Den richtigen Foundation-Pinsel zu finden, ist wahrscheinlich genauso wichtig wie die passende Foundation selbst. Wir erklären dir, worauf du achten musst und stellen dir ein paar Pinsel vor.

Inhaltsverzeichnis

Foundation: Was ist das eigentlich genau?

Foundation-Pinsel sind – wie der Name schon sagt – dazu da, Foundation aufzutragen. Doch was bezeichnet Foundation genau? Denn oft wird der Begriff gleichbedeutend mit Make-up verwendet, was hier und da zu Verwirrung führt. Während Make-up eher ein Sammelbegriff für dekorative Kosmetik ist, zu der unter anderem Lippenstift, Concealer, Rouge, Wimperntusche oder eben auch Foundation zählen, meint Foundation die abdeckende Kosmetik, die den Teint ebenmäßiger erscheinen lässt. Es gibt sie in verschiedenen Konsistenzen wie flüssig, pudrig oder cremig, die alle in der Lage sind, Unreinheiten wie Pickel oder Mitesser, Augenschatten, Rötungen oder leichte Pigmentflecken zu kaschieren.

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Foundation-Pinsel: Warum brauche ich einen?

Wer es unkompliziert und ohne weitere Utensilien möchte, kann Foundation natürlich einfach mit den Fingern auftragen und sicherlich hast du das auch schon mal so gemacht. Allerdings hat diese Variante den Nachteil, dass sich die Produkte mit dieser Methode nicht so präzise und gleichmäßig auftragen lassen wie mit einem Pinsel. Wenn du hier nicht genau arbeitest, kann es schneller zu den sogenannten Make-up-Rändern kommen, weil das Verblenden schwieriger ist. Zudem kann es unangenehm sein, die Foundation danach an den Fingern zu haben. Je nachdem, welche Konsistenz sie hat, kann sie sich auch manchmal schwer abwaschen lassen. 

Foundation-Pinsel: Welche Pinsel gibt es?

Es gibt viele Pinsel, die sich gut für das Auftragen von Foundation eignen. Welcher Foundation-Pinsel für dich der richtige ist, hängt davon ab, welche Konsistenz deine Foundation hat und welchen Hauttyp du hast. 

Der klassische Foundation-Pinsel

Der klassische Foundation-Pinsel ist breit und flach und bei guter Qualität sehr dicht. Meistens besteht er aus Kunsthaar. Besonders flüssiges Make-up lässt sich damit gut auftragen und gleichmäßig und gut deckend im Gesicht verteilen. Dadurch, dass er flach ist, lassen sich größere Flächen wie zum Beispiel die Wangen schnell bearbeiten, aber auch schwierigere Stellen wie die Partien um die Nase lassen sich mit den beiden kürzeren Seiten gut erreichen. Letzteres gelingt besonders gut, wenn der Foundation-Pinsel oben leicht angeschrägt ist.

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Das Auftragen mit diesem Pinsel verläuft in langen Streichbewegungen. Ein Nachteil kann dann sein, dass du bei besonders dickflüssigem oder festem Make-up kleine Streifen auf der Haut hast, die noch zusätzlich verblendet werden müssen. Ein großer Vorteil ist jedoch, dass feine Härchen im Gesicht durch den festen Pinsel angedrückt werden und damit weniger sichtbar sind. Das Ergebnis ist dann besonders gleichmäßig.

Der Kabuki-Pinsel

Der Kabuki-Pinsel ist ein stramm gebundener, dichter Pinsel, der sich gut als Foundation-Pinsel eignet. Mit ihm lässt sich das Kosmetik-Produkt schnell und gleichmäßig auf die Haut auftragen und problemlos verblenden – egal ob es flüssig, cremig oder pudrig ist. Das Auftragen erfolgt in kreisenden Bewegungen und kann so nach und nach und bei Bedarf in mehreren Schichten eingearbeitet werden. Mit diesem sogenannten Buffer-Pinsel ist es also möglich, sowohl einen natürlichen Make-up-Look als auch ein intensives Abend-Make-up zu erzielen.

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Dieser Foundation-Pinsel ist für fast alle Hauttypen gut geeignet. Lediglich bei sehr trockener Haut und vielen kleinen Härchen im Gesicht solltest du vielleicht auf einen anderen Foundation-Pinsel oder ein Schwämmchen zurückgreifen. Denn der Kabuki arbeitet das Produkt durch die kreisenden Bewegungen unter die Haare und die Hautschüppchen, was sie sichtbarer machen könnte. Ein Effekt, den man lieber nicht erzielen möchte.

Der Flat-Top-Pinsel

Dieser dichte, bauschige Pinsel zeichnet sich dadurch aus, dass er oben flach, also "flat", ist. Oftmals sind es Kabuki-Pinsel, die in dieser Form erscheinen. Der Flat-Top bringt also alle guten Eigenschaften des Kabuki mit sich, eröffnet durch seine flache Kante aber noch andere Möglichkeiten beim Auftragen. So lassen sich Flüssig-, Creme- und Puder-Foundation noch schneller in großen Mengen auftragen. Es ist hierbei Geschmackssache, ob man einen Kabuki oder auch andere bauschige Pinsel gern in der Flat-Top-Variante verwendet.

Der Stippling-Pinsel

Diesem Pinsel siehst du sofort an, dass er etwas Besonderes ist. Er hat schwarze Haare mit weißen Spitzen, sogenannte Duo-Fibre-Haare. Manchmal besteht der Stippling auch aus einer Kombination aus Echt- und Kunsthaar. Die weißen Spitzen sind dabei meist sehr viel weicher als die schwarzen Haare und diese Kombination macht ihn auch vielseitig einsetzbar. Er eignet sich somit sowohl zum Auftragen von flüssiger als auch cremiger und pudriger Foundation wie beispielsweise Mineral-Make-up-Powder.

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Die Haare dieses Pinsels sind allerdings meist nicht so dicht gebunden wie beim Kabuki. Daher dauert das Auftragen ein wenig länger und der Effekt ist in der Regel nicht so schnell deckend. Er ist also eher etwas für das natürlich wirkende Tages-Make-up. Dafür eignet er sich jedoch bestens zum mühelosen Verblenden von Puder-Blush, Bronzer oder Highlighter und ist somit ein absolutes Allround-Talent.

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Dafür kannst du Bronzer noch verwenden

Der Puder-Pinsel

Dieser meist sehr bauschige, voluminöse Pinsel eignet sich – wie sein Name schon sagt – vor allem für das Auftragen von Puder. Hier gibt es verschieden Pinsel-Varianten. Die etwas festeren Pinsel können am besten für festes Mineralpuder, die fluffigeren, lockeren Pinsel für loses Puder verwendet werden. Wenn du besonders gern loses Puder benutzt, empfiehlt sich ein Foundation-Pinsel, bei dem die äußeren Haare ein wenig länger sind als der Rest der Pinsel-Haare. Somit verlierst du beim Auftragen so gut wie kein Puder.

Der Fächer-Pinsel

Bei diesem Pinsel sind die Haare angeordnet wie bei einem Fächer, driften also oben auseinander. Als Foundation-Pinsel ist er nur bedingt zu gebrauchen und auch nur dann, wenn du lediglich ein leichtes, ganz natürliches Finish erzielen möchtest. Dafür kannst du ihn aber auch gut für das Auftragen von Bronzer, Blush oder Highlighter verwenden. Alles lässt sich gut mit dem Fächer-Pinsel verblenden. Harte Kanten und Make-up-Ränder können mit diesem Pinsel kaum entstehen.

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Leicht gemacht: Highlighter auftragen

Foundation-Pinsel: Wer die Wahl hat, hat die Qual

Für alle Pinsel gilt: Es hängt immer auch von der individuellen Make-up-Routine und deinen Vorlieben ab, mit welchem Pinsel du dich am wohlsten fühlst. Daher ist es ratsam, verschiedene Pinsel auszuprobieren, bevor du dich für einen entscheidest. Ein Testen der verschiedenen Foundation-Pinsel ist in guten Kosmetik-Geschäften oder auch bei einer Kosmetikerin sicherlich möglich.

Foundation-Pinsel: Wie pflege ich ihn?

Damit du lange etwas von deinem Foundation-Pinsel hast, solltest du ihn gut pflegen und regelmäßig reinigen. Mit der Reinigung des Pinsels verhinderst du außerdem auch, dass sich in seinen Haaren Bakterien bilden, die Hautunreinheiten verursachen können. Achte also auf Folgendes:

  • Foundation-Pinsel für flüssiges und cremiges Make-up solltest Du alle zwei Wochen auswaschen.
  • Bei Puder-Pinseln reicht ein Auswaschen alle vier Wochen.
  • Bei starken Hautunreinheiten solltest du die Pinsel allerdings öfter waschen.
  • Synthetische Pinsel kannst Du mit herkömmlichem Spülmittel auswaschen, da sie nicht so empfindlich sind.
  • Bei Echthaar-Pinseln lieber nur milde Reinigungsprodukte verwenden, damit die Haare nicht kaputt gehen.

Bei der Reinigung gehst du folgendermaßen vor:

  • Die Schminkpinsel nicht einweichen, sondern die Haare nur vorsichtig shampoonieren und unter lauwarmem Wasser gründlich ausspülen, bis das Wasser klar ist.
  • Trockne die Pinsel anschließend nicht auf der Heizung. Davon können Haare und Holz kaputtgehen. Lege ihn zum Trocknen am besten auf ein Handtuch und lass ihn bei Zimmertemperatur trocknen.
Brigitte

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