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60er Jahre Frisuren Die beliebtesten Frisuren der 60er

Frau mit Curtain Banks
© ladie_c / Shutterstock
Auf der Suche nach Frisureninspiration der vergangenen Jahrzehnte? Hier zeigen wir dir die beliebtesten 60er Jahre Frisuren!

Die 60er Jahre waren die Zeit von Brigitte Bardot und Audrey Hepburn, von Janis Joplin, Twiggy und Marilyn Monroe. Auf den Köpfen ging es dabei wild zu: Vom voluminösen Bouffant bis zum kecken Pilzkopf war alles vertreten. Wie du die beliebtesten Frisuren der 60er Jahre nachstylen kannst, erfährst du hier!

Der Pixie Cut 

Wir lieben diese Frisur: Sie sorgt für feine Gesichtszüge und setzt den Hals elegant in Szene. In den 60er Jahren wurde der Pixie Cut unter anderem durch das Modell "Twiggy" populär. Der Kurzhaarschnitt zeugte von einem neuen Selbstverständnis und -bewusstsein der Frauen.

Frau mit Pixie Cut
© Luba V Nel / Shutterstock
  • Der Schnitt kombiniert unterschiedlich kurze Haarpartien: Von ein paar Millimetern bis zu zehn Zentimetern Länge zum Beispiel.
  • Oft wird dabei das Deckhaar lang gelassen und zu einem Dreieck geschnitten. Diese Partie des Deckhaares kann auch zum Pony gestylt werden.
  • An den Seiten und am Hinterkopf werden die Haare hingegen kurz geschnitten. 

Wenn du wissen möchtest, wem der Haarschnitt steht und wie abwechslungsreich man ihn stylen kann, lies unseren Artikel über den Pixie Cut!

Beehive

Wer das Bild von Audrey Hepburn ("Frühstück bei Tiffany") im Kopf hat, weiß, warum die Beehive-Frisur in den 60ern so beliebt war! Die voluminöse Hochsteckfrisur erinnert an einen Bienenkorb und erhielt deshalb ihren Namen (beehive = engl. für "Bienenkorb"). Erfunden wurde die Frisur 1960 von Margaret Vinci Heldt, der Inhaberin eines Friseursalons in Chicago, die mit der Frisur den damaligen Zeitgeist einfing. Auch Amy Winehouse griff 2007 die Frisur erneut auf und machte sie wieder beliebt.

Frau mit Beehive Frisur
© Iuliia Stepashova / Shutterstock

Für den Beehive brauchst du mindestens schulterlanges Haar. Wie du die Beehive-Frisur mit offenem Haar stylst, siehst du hier:

Wenn du hingegen einen Beehive mit Dutt möchtest, gehe folgendermaßen vor:

  1. Toupiere deine Haare am Hinterkopf, indem du jede Strähne zum Ansatz hin mit einen Kamm entgegen der Wuchsrichtung kämmst.
  2. Lasse das Deckhaar aus. Fixiere die toupierten Haare Strähne für Strähne mit etwas Haarspray, das für einen besseren Halt sorgt.
  3. Teile dann eine breitere Haarsträhne an der Stirn ab (Seitenscheitel) und lege sie beiseite.
  4. Forme die restlichen Haare zu einem hohen Dutt zusammen und stecke diesen mit Haarklammern fest.
  5. Die breitere Strähne wird anschließend nach hinten und um den Dutt herumgeschlungen und befestigt. Tipp: Für mehr Volumen kannst du auch einen Haardonut zur Hilfe nehmen.

Bouffant

Der Bouffant ist der Inbegriff von voluminösen Frisuren. Allen voran in den 60er Jahren Brigitte Bardot!

Bouffant
© Olga Ekaterincheva / Shutterstock

So stylst du einen Bouffant:

  1. Toupiere das Haar sehr stark mithilfe eines Toupierkammes.
  2. Stecke die toupierten Haare am Hinterkopf mit Bobby Pins fest.
  3. Eine ordentliche Portion Haarspray sorgt am Schluss für guten Halt.

Tipp: Für noch mehr Volumen kannst du auch ein Haarpolster einsetzen.

Pilzkopf

Zuerst wurde der Pilzkopf-Haarschnitt durch die Beatles bekannt, später etablierte sich die Frisur aber auch in der Frauenwelt. Das Model Peggy Moffit und die Modedesignerin Mary Quant waren ganz vorne mit dabei.

Pilzkopf
© SunCity / Shutterstock
  • Das Prägnante an der Kurzhaarfrisur ist, dass die Haare sowohl vorne als auch am Hinterkopf gleichlang sind. So entsteht von weitem der Eindruck eines Pilzkopfes …
  • Der Pilzkopf ist gerade bei glattem Haar beliebt und wird einfach gerade gekämmt. Falls du mehr Volumen in dein Haar bringen möchtest, kannst du die Frisur auch mit Rundbürste und Föhn stylen.
  • Setze dazu noch einzelne Akzente mit Haargel oder Haarwachs.

Tipp: Der regelmäßige Friseurbesuch ist hier ein Muss, damit der Pilzkopf auch schön akkurat bleibt.

Hippie-Frisuren

In den 60er Jahren bildete sich in den USA eine Jugendbewegung heraus, die Konsumkritik ausübte, die gegenwärtigen Lebensvorstellungen hinterfragte und Naturverbundenheit zelebrierte. Damit einher ging auch ein bestimmtes Erscheinungsbild: Die Hippies waren an ihren wallenden Haaren und Locken, an Stirnbändern, Schlaghosen, Tunika-Kleidern oder am Blumenschmuck erkennbar. 

Hippie Frisur
© Navistock / Shutterstock
  1. Lasse deine Haare offen und ziehe einen Mittelscheitel.
  2. Leichte Wellen sorgen für einen lässigen Look. Hier erfährst du, wie du Beach Waves über Nacht stylen kannst.
  3. Mit einem Stirnband oder Haarband setzt du ein zusätzliches Highlight ins Haar und hältst die Haare fest, sodass sie nicht ins Gesicht fallen. Ein dünnes Stirnband wird quer über die Stirn gebunden. Haarbänder hingegen sitzen am Oberkopf – die Ponypartie wird dabei nicht zurückgenommen.

Hier findest du weitere Hippie-Frisuren.

Curtain Bangs

Curtain Bangs (zu deutsch: Vorhang-Pony) ist ein englischer Begriff für eine Pony-Frisur, die in der Mitte gescheitelt ist. Das heißt, der Pony fällt nicht durchgängig auf die Stirn, sondern besitzt in der Mitte eine Lücke und wird von da aus zu den Seiten hin gestylt. Er erinnert somit an eine Art Vorhang, der auseinandergezogen wird. Auch hier war Brigitte Bardot wieder eine Vorreiterin und machte die Curtain Bangs in Kombination mit einem Bouffant populär.

Frau mit Curtain Banks
© ladie_c / Shutterstock

Hier erfährst du, wie du Curtain Bangs noch stylen kannst.

Die Frisur sitzt, nun brauchst du nur noch Make-up? Hier findest du Inspiration für das passende 60er Jahre Make-up!

Auf der Suche nach weiteren Frisuren für die nächste Motto-Party oder einfach nur so als Inspiration? Hier findest du die besten 70er Jahre Frisuren sowie 80er Frisuren und 90er Frisuren.

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