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Hairstyles 3 Frisuren, für die du WIRKLICH nur ein Glätteisen brauchst

Frisuren mit Glätteisen
© Parilov / Shutterstock
Glätteisen sind nicht nur zum Glätten da – wir zeigen euch gleich drei Frisuren, die ihr super easy hinbekommt. Mit Experten-Garantie!

Ihr wollt keine 52368472 Stylingtools, aber trotzdem unterschiedliche und vor allem richtig schöne Frisuren machen? Wir haben Tess Koch, Creative Education Leader bei ghd Deutschland, nach ihren drei Top-Styles nur mit Glätteisen gefragt. Die wollen wir sofort nachmachen!

Glatter als glatt

Man könnte meinen, dass eigentlich fast jeder weiß, wie man Haare glättet. Aber das ist nicht so. Viele glätten einfach drauf los – ohne System. Allerdings erklärt uns Tess, dass ein System nicht nur schonender fürs Haar, sondern auch zeitsparender ist:

Ich unterteile die Haare immer in so breite Abteilungen, wie das Glätteisen ist. Denn: Einmal langsam über die Haarsträhne ist besser als fünfmal schnell.

Auch, wenn es für weniger Routinierte vielleicht nach mehr Aufwand klingt, so seid ihr am Ende doch schneller fertig – und habt ein besseres Ergebnis. Teilt die Haare rechts und links jeweils in den vorderen und hinteren Teil auf und arbeitet euch dann von unten nach oben. So vergesst ihr keine Haarsträhne. Und noch ein Tipp von Tess:

Ich arbeite immer mit einer Rundbürste mit Naturhaar. Das bietet mir zum Einen die Kontrolle über meine Haare, kämmt und pflegt sie durch die Naturborsten und ich kann sie in einem Zug glatt machen. Ich nehme in die eine Hand die Bürste, kämme die Strähne durch. In die andere Hand nehme ich den Styler, gehe damit ebenfalls direkt an den Haaransatz und gleite mit Bürste und Styler über die Haare – und habe dann ein perfekt glattes Ergebnis.

Übrigens: Je nachdem, ob ihr das Glätteisen am Ende der Haarsträhne nach innen oder außen dreht, bekommen die Spitzen einen Schwung in die jeweilige Richtung. Am schönsten Fallen die Haare meist, wenn ihr es leicht nach innen dreht – aber das ist Geschmacksache. 

Volumen-Welle

Starke Locken, die eher zum Gesicht fallen, sehen eher klassisch aus und geben unserem Haar ultra viel Volumen. Sie sind perfekt für besondere Anlässe oder zum Beispiel Events.

Wenn ich ein Lockenstyling kreiere, verwende ich immer einen Hitzeschutz, der dem Haar mehr Standfestigkeit gibt. Dadurch wird die Power in der Locke noch stärker.

Also nein, Hitzeschutz, der extra für Locken gedacht ist, ist nicht das gleiche wie normaler Hitzeschutz. Solche Produkte enthalten oft eine Art Festiger. 

Auch bei Locken mit dem Glätteisen teilt ihr die Haare in kleine Partien auf – genau wie beim Glätten teilt ihr kleine Partien waagerecht von oben nach unten ab. Und dann geht's ans Eingemachte:

Ich halte die Haarsträhne und gehe mit dem Styler an den Haaransatz, der Daumen ist unten. Ich schließe ihn und drehe ihn einmal (Richtung Kopfhaut) und noch ein zweites Mal und ziehe die Strähne eher nach oben durch das Eisen. So bauen wir Volumen auf.

Jetzt müsst ihr die einzelnen Strähnen unbedingt auskühlen lassen, damit die Locken ihre Sprungkraft nicht sofort wieder verlieren. Und noch etwas: Ist eine Locke mal nicht so geworden, wie ihr sie haben wollt, dann lasst sie ebenfalls erst vollständig auskühlen, bevor ihr sie nochmal bearbeitet. Nur dann kann das Haar sich wieder vollständig formen lassen. 

Echte Beach Waves

Unter Beach Waves versteht gefühlt jeder etwas anderes. Laut Tess haben sie aber drei charakteristische Merkmale: Bei Beach Waves ist der Ansatz immer glatt, die Spitzen sind ebenfalls glatt und die Welle geht weg vom Gesicht.

First things first: Wir teilen uns die Haare diagonal in einzelne Strähnen auf, nicht waagerecht, wie beim Glätten oder den Volumen-Locken. Die Strähnen verlaufen Quasi schräg am Kopf. Und dann folgt auch schon die Technik:

"Möchte ich ein glatteres Ergebnis haben, lege ich dir Bürste oben auf den Haaransatz drauf, setze den Styler an den Haaransatz, der Daumen zeigt nach oben. Ich drehe Styler und Daumen nach unten und ich ziehe das Haar auch eher nach vorn und unten über Mund- und Nasenflügel hinaus. So bauen wir Volumen ab."

Achtet ihr nun akribisch darauf, dass der Daumen anfangs immer oben liegt und ihr ihn dann Richtung Kopfhaut nach unten dreht, kann sich das anfangs irgendwie ungewohnt anfühlen. Aber ihr werdet schnell merken: Dadurch gelingt wirklich jede Welle.


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