"Buzzcut": Was hat es bloß mit der Trendfrisur auf sich?

Schon die Engländerin Twiggy bewies mit ihrem Bubikopf, welche Wirkung die Frisur eines Models haben kann. Nun katapultiert sich ein neuer Haarschnitt in den Modehimmel und wird zur Trendfrisur: der Buzzcut. Wir verraten, was es damit auf sich hat.

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Buzzcut - die Trendfrisur 2017

Ihre Haare waren lang, glatt und blond. Wie viele Mädchen in ihrem Alter, wollte auch die Engländerin Ruth Bell ein international erfolgreiches Model werden. Nicht gänzlich ohne Erfolg: Gemeinsam mit ihrer Zwillingsschwester stand sie bereits vor Jahren für das englische Label Topshop vor der Kamera.

Doch ihr romantischer Look war für die Modewelt zu klassisch und unspektakulär. Mit ihrer neuen Frisur ist sie nun das Vorbild einer Model-Generation.

Das ist der "Buzzcut"

Ruth wollte ein Alleinstellungsmerkmal und so entschied sie sich für einen radikalen Schnitt: den Buzzcut. Dabei werden die Haare nahezu komplett abrasiert. Kurze, blonde Stoppeln, durch die man bis auf die Kopfhaut blicken kann, zeichnen diese Kurzhaarfrisur aus. Der freche Haarschnitt katapultierte sich 2017 zu einer der Trendfrisuren schlechthin.

Dabei ist die Frisur nicht mit dem Pixie-Cut zu verwechseln, bei dem die Haare einige Zentimeter länger getragen werden. Der Pixie avancierte in den 1960er-Jahren zur Trendfrisur.

Zugegeben: Der Buzz Cut ist nicht unbedingt einer der gängigsten Haarschnitte und es dürfte nicht jeder Frau leicht fallen ihr Haar zu rasieren. Der Anblick ist gewöhnungsbedürftig. Aber, ob es nun gefällt oder nicht – mit ihrem Sinead O‘Connor-Look setzt Ruth einen neuen Frisurentrend. Mit großem Erfolg: Die Britin war bei der Fashionweek eines der meistgebuchten Models der Saison, lief für Labels wie Max Mara, Versace, Gucci und Isabel Marant über den Laufsteg und ist in der neuen Kampagne von Saint Laurent zu sehen.

Wer kann einen Buzz Cut tragen?

Generell ist die Frisur vor allem für Frauen geeignet, die weiche Gesichtszüge haben. Ein radikaler Kurzhaarschnitt verhärtet die Gesichtskonturen automatisch und lässt sie burschikoser wirken. Frauen, die ohnehin zu einem eckigen Gesicht und einer hohen Stirn neigen, sollten mit einem Buzzcut vorsichtig sein und eher zu einer alternativen Kurzhaarfrisuren greifen.

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Übrigens: Auch weitere Models, wie die deutsche Kris Gottschalk, folgen dem Beispiel Ruth Bell und tragen den neuen Kurzhaarschnitt. Und auch Schauspielerin Kristen Stewart und Model Cara Delevingne zeigen sich inzwischen mit raspelkurzen Haar. 

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