10 Profitricks, die wir vom Friseur lernen können

Warum Conditioner nicht auf die Kopfhaut gehört und wie wir den Gelbstich aus dem Blondton kriegen – das können wir von den Haarprofis lernen!

Letztes Video wiederholen

1. Die besten Beachwaves macht das Glätteisen

Eigentlich ist ja so ein Glätteisen dazu da, die Haare möglichst glatt zu ziehen. Es kann aber noch viel mehr: Nämlich perfekte Beachwaves formen. Einfach strähnchenweise um das Eisen wickeln – und natürlich vorher nicht vergessen, das Haar mit Hitzeschutzspray zu benetzen! Für maximalen Halt: Gut auskühlen lassen, nicht mehr durchbürsten, sondern mit Haarspray fixieren.

2. Das bringt Volumen!

Auch am zweiten Tag nach der Haarwäsche wollen wir keinen Spaghetti-Strähnen-Look. Bester Helfer: Trockenshampoo. Das kann für XXl-Volumen sogar in die Längen gesprüht werden, allerdings mit Matt-Effekt. Auch für Hochsteckfrisuren oder andere aufwendige Frisuren eignet sich Trockenshampoo. Das Haar wird griffiger und lässt sich leichter stylen.

Und so wendet ihr es optimal an: Schritt 1: Die Dose gut schütteln und nur auf trockenem Haar anwenden. Schritt 2: Partienweise auf die Ansätze sprühen - mit einer Distanz von ca. 20 Zentimetern. Schritt 3: Ein bis zwei Minuten einwirken lassen. Nun kann das Produkt einmassiert und ausgebürstet werden. Die Reihenfolge entscheidet, wie der Look wirkt. Wer es einmassiert, erhält mehr Volumen. Wer das Haar bürstet, erhält mehr Glanz.

3. Keinen Conditioner auf die Kopfhaut!

Conditioner soll die Haarlängen entwirren und die spröden Spitzen pflegen. Wella-Trendcoach Janina Ehrenberg weiß, warum Conditioner nicht direkt auf die Kopfhaut aufgetragen werden soll: "Sind die Haare gerade frisch gewaschen, ist auch die Kopfhaut von allen Rückständen befreit und sauber. Conditioner sollte man deshalb nicht direkt auf die Kopfhaut auftragen, weil der Ansatz dann zu schnell nachfettet und die Haare schnell strähnig aussehen. Conditioner ist für die Haarlängen sowieso viel wichtiger, da sie Hitze (Föhn) oder Kälte (im Winter) ausgesetzt sind."

4. Keine nassen Bürsten verwenden!

Der Haarprofi Janina Ehrenberg rät: "Eine Bürste sollte man eigentlich nie nass verwenden. Nasse Haare kämmt man am besten mit einem Tangle Teezer oder einem grobzinkigen Kamm durch. Manche Frauen kämmen ihre Haare mit einem nassen Kamm, damit sie nicht so 'fliegen', bei lockigem Haar bewirkt das allerdings genau das Gegenteil, da sie noch 'störrischer' werden, sobald sie nass sind."

5. Colorierte Haare brauchen besondere Pflege. Wirklich!

Es stimmt wirklich – und ist keine Erfindung der Industrie. Colorierte Haare brauchen je nach Coloration eine bestimmte Pflege. Haare die dunkler gefärbt wurden, sollten speziell mit Produkten für gefärbtes Haar gepflegt werden, da die Pigmente so länger im Haar bleiben und sie schöner glänzen. Sind die Haare blond, sollte man Repair-Produkte verwenden, da das Haar durch das Aufhellen oft austrocknet. Sie helfen, die Haarstruktur wieder aufzubauen.

6. Volumen reinföhnen

Friseure hantieren mit Haarbürsten wie Jongleure mit Bällen. Ruckzuck sind Big Hair geföhnt. Was wir uns davon abgucken können (auch wenn sich bei uns die Rundbürste immer in den Strähnen verfängt): Den Ansatz gegen die Fallrichtung der Haare föhnen. So kommt Volumen auf den Kopf. Geht auch mit der Paddle Brush.

7. Kniffe mit dem Diffuser

Wenn ihr Lust auf eine Lockenmähne im Look der Neunziger habt, setzt den Diffuser auf euren Föhn. Der Trick, damit die Locken nicht fisselig werden: Nur 80% der Haare wirklich trocken föhnen, der Rest soll an der Luft trocknen.

8. Ihr wollt lockige Haare glätten?

Zu einem Sleek-Look verhilft uns nur ein Glätteisen oder eine Bürste, über die wir die einzelnen Strähnen glatt föhnen. Aber auch ohne großen Föhnaufwand können wir lockige Haare etwas glätten. Ein reichhaltiges Glanzshampoo und eine Spülung beschweren die Haare, so dass Locken einen kleinen Durchhänger bekommen.

9. Das mindert den Gelbstich im Blond

Ist das Blond beim Färben ein wenig zu gelb geraten, und ihr habt keine Zeit, coloristische Gegenmaßnahmen zu planen? Jetzt könnt ihr zu Silbershampoo greifen. Darin stecken violette Pigmente. Legen die sich auf blondiertes Haar mit Gelbstich, neutralisieren die künstlichen Farbteilchen das Gelb optisch und das Blond wird schön klar. Beim Waschen einfach zwei bis drei Minuten einwirken lassen.

10. Lockenstabtrick

Damit die Locken, die mit einem glatten Lockenstab aufgedreht werden, auch wirklich sitzen, muss die Hitze-Einwirkzeit stimmen. Die aufgewickelte Strähne immer vorsichtig mit dem Finger von außen antippen. Wird sie heiß, das gekringelte Haar langsam vom Lockenstab rutschen lassen und zum Auskühlen feststecken - sonst hält die Locke nicht.

Text: saro
Themen in diesem Artikel

Unsere Empfehlungen

Brigitte-Newsletter

Brigitte-Newsletter

Trends und Tipps aus den Bereichen Mode & Beauty, Reise, Liebe und Kochen - lies zum Wochenstart das Beste von Brigitte.

Mode- & Beauty-Newsletter

Beauty-Newsletter

Euer wöchentliches Style-Update mit den wichtigsten Modetrends, neuen Frisuren, spannenden Make-up-Looks und Inspirationen!

Diesen Inhalt per E-Mail versenden

Profitricks, die wir vom Friseur lernen können
10 Profitricks, die wir vom Friseur lernen können

Warum Conditioner nicht auf die Kopfhaut gehört und wie wir den Gelbstich aus dem Blondton kriegen – das können wir von den Haarprofis lernen!

Du kannst mehrere E-Mail-Adressen mit Komma getrennt eingeben

E-Mail wurde versendet
Deine Mail konnte leider nicht versendet werden