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Frizz Das kannst du gegen krause Haare tun

Frizz: Frau mit Frizz in den Haaren
© Satyrenko / Shutterstock
Frizz im Haar – ein Phänomen, mit dem wir hin und wieder zu kämpfen haben! Woher der Frizz kommt und was du dagegen tun kannst, erfährst du hier.

Wie entsteht Frizz?

Eben noch waren die Haare gepflegt und geschmeidig – und plötzlich stehen sie unkontrolliert in alle Richtungen ab? Dann handelt es sich wohl um Frizz! Doch was heißt das eigentlich? 'Frizz' stammt aus dem Englischen und bedeutet, dass sich die Haare kräuseln. Das Haar sieht dadurch glanzlos und spröde aus und steht ab. Die Ursache: Die äußere Schicht der Haare – die Schuppenschicht, die auch Cuticula genannt wird – liegt normalerweise eng an, ähnlich wie bei einem geschlossenen Tannenzapfen. Dadurch sieht das Haar schön glänzend aus.

Wird die Schuppenschicht jedoch durch äußere Einflüsse beschädigt, richten sich die Haarschüppchen auf. Das wiederum führt zu trockenem, sprödem Haar. Um den Feuchtigkeitsverlust entgegenzuwirken, nimmt das Haar die Feuchtigkeit aus der Umgebung auf, beispielsweise bei Regen oder hoher Luftfeuchtigkeit. Reichert sich diese Feuchtigkeit unter den Haarschüppchen an, führt dies zu krausem Haar.

Frizz: Das beschädigt die Schuppenschicht der Haare

  • Haarstruktur: Wer von Natur aus gewellte, krause oder lockige Haare hat, bekommt häufiger Probleme mit Frizz als es bei glatten Haaren der Fall ist. 
  • Sonnenbaden: Sonne trocknet die Haare aus und fördert somit Frizz.
  • Haarfärbemittel: Häufiges Colorieren trägt dazu bei, dass die Haarstruktur aufgeraut wird. 
  • Styling-Tools: Der häufige Einsatz von Tools, die mit Hitze arbeiten, wie zum Beispiel Glätteisen oder Lockenstab, greift die Haarstruktur an. Daher: Immer an einen Hitzeschutz denken, bevor du Glätteisen & Co. anwendest.
  • Elektrostatische Aufladung: Mützen und Pullis sorgen dafür, dass sich die Haare aufladen. Mit der fehlenden Feuchtigkeit kann die Spannung nicht abgeleitet werden … die Folge: fliegende Haare!
  • Heizungsluft: Trockene Heizungsluft in den Räumen und nasskaltes Wetter draußen bieten die optimalen Voraussetzungen für Frizz. 

Frizz: Das hilft gegen die krause Mähne

Du hast das aufgeplusterte Haar satt? Hier kommen Tipps & Tricks, die dir schnell helfen, den Frizz in den Griff zu bekommen. Dabei ist Feuchtigkeit für das Haar das A & O! Dazu haben wir noch ein paar Vorschläge, wie du die Haarpflege verbessern kannst:

  • Haarpflege: Wasche deine Haare mit einem Feuchtigkeitsshampoo und verwendet anschließend einen Conditioner. Dazu sind Haarkuren ein Must – wende sie am besten einmal die Woche an. Auch ein spezieller Anti-Frizz-Balsam kann helfen. 
  • Reduziere die Haarwäschen: Häufige Haarwäschen trocknen das Haar aus. Zwei bis drei Mal die Woche die Haare zu waschen, reicht vollkommen aus!
  • Haaröle oder Haarcremes: Haaröle pflegen das Haar und spenden ihm Feuchtigkeit. Es eignen sich zum Beispiel Mandelöl, Arganöl oder Olivenöl, die am besten ins feuchte Haar eingearbeitet werden. Hier liest du alles Weitere über Öl für die Haare. Alternativ kannst du auch Haarcremes aus der Drogerie anwenden.
  • Haarserum: Auch ein Serum kann schnell Abhilfe schaffen, indem es Feuchtigkeit spendet und die Schuppenschicht der Haare versiegelt.
  • Haare richtig trocknen: Du rubbelst das frisch gewaschene Haar mit einem Handtuch ab? Auch das kann zu Frizz führen! Schlinge lieber das Haar in ein Mikrofaser-Handtuch ein und drücke es sanft aus. 
  • Richtiges Föhnen: Föhne vom Ansatz Richtung Spitzen – so schließt sich die Schuppenschicht besser. Lege auch hier vorher am besten ein Hitzeschutz-Spray auf.
  • Seidenkissen: Selbst dein Kissenbezug kann zu Frizz beitragen, indem das Material die Haarstruktur aufraut. Besser: Ein Kissenbezug aus Seide wirkt antistatisch und trägt so dazu bei, Frizz zu vermeiden.
  • Regelmäßiges Haare kämmen: Kämme dein Haar öfters mit einer gröberen Bürste oder einem groben Kamm durch. So wird der Talg, den die Kopfhaut produziert, ganz automatisch im Haar verteilt. Das schützt vor Austrocknung und Haarbruch. 
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Auf der Suche nach weiteren Tipps rund um die Haarpflege? Hier erfährst du, wie du eine Haarkur selber machen kannst, wie du dunkle Haare aufhellen kannst und wie sich die Haare natürlich färben lassen.

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