6 Lösungen für einen misslungenen Haarschnitt

Der Friseur hat die Haare "aus Versehen" zu kurz geschnitten? Der Selbstversuch einen Pony zu schneiden ist schief gegangen? Hier kommen die besten SOS-Tipps, damit die Frisur doch noch toll aussieht.

1. Pony-Fail? Das hilft

Ihr habt versucht, euch den Pony selbst zu schneiden oder der Friseur hat einfach nur Mist gebaut? Keine Panik. Zum Glück dauert es meist nur einige Wochen, bis die Haare wieder so lang sind, dass man sie nicht mehr als verunglückten Pony zu erkennen geben muss. Bis dahin hilft nur tricksen: Zum Beispiel kann man die kurzen Haare wunderbar seitlich zwirbeln und unter die restlichen Haare stecken. Auch gut: Accessoires wie Haarbänder, mit dessen Hilfe man die Strähnen zurückstecken kann. Alternativ kann man die Haare im Wet Look tragen, das heißt, diese mit Gel nach hinten stylen. Ist der Pony einfach nur unsauber und ungerade geschnitten? Dann reicht es oft aus, ihn mit dem Föhn ein bisschen zu lockern, damit die Haare nicht so platt nach unten hängen und der Fehler so doll auffällt.

2. Zu kurze Haare

Egal wie lang die Haare sind, objektiv betrachtet hatte wohl jede Frau schon mal das Gefühl, der Friseur hätte zu viel von der Haarpracht abgeschnitten. Wichtig: Nach einem Friseurbesuch kommen einem die Haare öfter mal kürzer vor, als sie wirklich sind. Das liegt daran, dass der Profi eine Föhntechnik benutzt, die besonders viel Volumen ins Haar zaubern soll. Zu Hause einfach mal zum Glätteisen greifen. Erst dann wird man wirklich sehen, wie lang die Haare sind. Sind sie einem dann immer noch zu kurz, helfen verschiedene Pferdeschwanz-Variationen oder Hochsteckfrisuren, bis die Haare wieder nachgewachsen sind.

3. Wanted: Lange Haare

Den Pixie Cut, den ihr plötzlich habt, wolltet ihr nie? Oder euch fällt erst nach dem Haarschnitt auf, dass euch ein kurzer Bob doch nicht so gut steht? Im absoluten Notfall sollte man sich nicht davor scheuen zu Extensions zu greifen, bis die normale Haarlänge wieder erreicht ist. Diese gibt es aus echtem oder künstlichem Haar. Aber Vorsicht: Immer im Fachgeschäft beraten lassen und keinen Selbstversuch wagen. Sonst kann das in einer weiteren Katastrophe enden.

4. Trick bei zu feinem und ausgedünntem Haar

Einige Friseure neigen dazu, die Haare bei einem Besuch auszudünnen. Das kann einen schönen Effekt haben, aber eben auch schief gehen. Und dann wirken die Haare schnell mal feiner, als sie eigentlich sind. Um die Haare aufzufüllen, kann man eine Färbetechnik nutzen, mit der man eine optische Täuschung erzielt. Dabei bekommt das Deckhaar Strähnchen in einer bestimmten Farbnuance, das Haupthaar darunter bekommt welche in einem dunkleren Farbton. Das schafft eine optische Tiefe.

5. Reklamieren

Kein Friseur schneidet euch mit Absicht eine Frisur, die euch nicht gefällt. Doch meist ist man zu schüchtern oder möchte einfach nicht die Zicke raushängen lassen und sagt dem Profi deshalb gar nicht erst, wie unzufrieden man ist. Deshalb heißt es: Unbedingt Feedback geben! Dann kann man gemeinsam eine Lösung für das Problem finden und der Friseur kann den Fehler noch korrigieren.

6. Für Mutige:

Die Haare sind deutlich (!) zu kurz, sie sind komplett durchgestuft, obwohl man das nie wollte und sehen auch sonst einfach untragbar aus? Für ganz Mutige ist das der beste Zeitpunkt, um sich einem kompletten Umstyling zu unterziehen. Oft haben Frauen heimlich irgendwelche Frisuren im Kopf, die sie schon immer mal ausprobieren wollten, aber sich nie getraut haben. Jetzt ist es so weit! Lasst euch einen Bob schneiden, ändert vielleicht auch noch die Haarfarbe – eine bessere Gelegenheit gibt es nicht.

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