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Schnelle Locken – ganz automatisch?

Schnelle Locken – ganz automatisch?
© Brigitte
Der Philips ProCare Auto-Curler verspricht perfekt geformte Locken - in nur wenigen Sekunden und ganz automatisch. Funktioniert das wirklich? Wir wagen den Test.

Was wurde getestet?

Der Philips ProCare Auto-Lockenstab. Der bürstenlose Motor und der erhitzte Titan-Keramik-Lockenstab rollen, erwärmen und drehen das Haar automatisch, sodass Locken gestylt werden können.

Was verspricht das Produkt?

Der Auto-Lockenstab verspricht perfekt gleichmäßige Locken auf dem ganzen Kopf – selbst am Hinterkopf – die sich ganz einfach formen lassen. Eine wärmeisolierende Kammer schützt vor Verbrennungen beim Stylen. Das zwei Meter lange Kabel soll für mehr Flexibilität und eine erhöhte Benutzerfreundlichkeit sorgen.

Und was sagt die Testperson?

BRIGITTE Beauty-Redakteurin Laura Lemm hat's ausprobiert: "Einfaches Locken am Hinterkopf, kein Verbrennen, alles automatisch – die Versprechen des Auto-Curlers von Phillips springen einem quasi ins Auge und ich denke mir: Prima, her damit! Mutig wage ich mich an das Gerät, das tatsächlich sehr schnell erhitzt, sobald es an das Stromnetz angeschlossen wird. Da ich jedoch bislang nur "normale" Lockenstäbe genutzt habe, muss ich vor dem Test die Gebrauchsanleitung ausführlich studieren. Mehrmals. Denn: Das Prinzip ist neu und dementsprechend braucht es eine gewisse Einarbeitungszeit, um die Handgriffe wie gewünscht auszuführen. Dazu gehört es, wie üblich, einzelne dünne Haarsträhnen zurecht zu zupfen, die man anschließend in die Öffnung des Geräts legt.

Hier sollte darauf geachtet werden, dass die Strähnen nicht zu dick und maximal ein oder zwei Zentimeter breit sind. Hat man dies getan, drückt man den Locken-Knopf am Gerät, der dafür sorgt, dass die Titan-Rolle die Haarsträhne automatisch um den Lockenstab zieht und kurz festhält. Mit einem leisen „Piep“ bedeutet einem das Gerät, den Knopf zu lösen und so die Haarsträhne gelockt freizugeben. Das Ergebnis kann sich tatsächlich sehen lassen.

Am Gerät selbst können übrigens Hitze, Dauer des Einbehalten der Haare und Lockengrad individuell eingestellt werden. Dies war für mich besonders wichtig: Da ich dicke lange Haare habe, lassen sich diese nur schwer formen. Je höher man jedoch die Temperatur einstellt, desto leichter lassen sich auch meine Haare stylen."

Fazit

"Das Prinzip klingt einfach und das ist es auch. Aber: Es bedarf Übung. So brauchte ich einige Handgriffe, bis ich wusste, wie breit die Strähnen sein dürfen, die man in das Gerät legt. Sind die Partien zu dick, kommt der Lockenstab beim Aufrollen schon einmal durcheinander. Glücklicherweise merkt das Gerät, wenn es zu viele Haare falsch aufnimmt und schaltet sich in dem Falle automatisch ab. Frauen die ebenfalls langes Haar haben, empfehle ich ein bisschen mehr Zeit einzuplanen, da die Strähnen sehr dünn zurechtzulegen sind und man demensprechend schon mal länger mit dem Styling beschäftigt ist. In meinem Falle hat alles in allem etwa eine Stunde gedauert. Mit ein bisschen Übung geht es sicher schneller. Um gleichmäßige Locken am Hinterkopf zu erhalten, brauchte es ebenfalls Zeit. Nach Möglichkeit empfiehlt es sich, eine Hilfsperson an der Seite zu haben. Ohne Einsicht nach hinten, ist es nämlich auch beim Auto-Lockenstab schwer, die einzelnen Strähnen in das Gerät zu fädeln.

Dennoch macht das Gerät einen positiven Eindruck auf mich und ist eine sinnvolle Erfindung. Ich bin nicht nur ohne schmerzhafte Verbrennungen davon gekommen, das Endergebnis konnte sich definitiv sehen lassen und hat lange gehalten.

Kleiner Tipp für alle die es ebenfalls ausprobieren wollen: Benutzt vor Gebrauch unbedingt einen Hitzeschutz für die Haare. Da der Curler die Haare bis zu zwölf Sekunden einbehält, können so Schäden vermieden werden."

Was kostet es?

Der Philips ProCare Auto Curler ist aktuell für 139,99 Euro im Handel erhältlich.


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