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3 Haar-Produkte, die wir täglich falsch benutzen – ohne es zu bemerken

Badezimmer-Produkte: Waschbecken mit rosa Handtüchern
© Didecs / Shutterstock
Unsere morgendliche Bad-Routine bekommen wir sogar im Halbschlaf gebacken. Doch oft schleichen sich Fehler ein, mit denen wir unbemerkt unserem Haar schaden – bis jetzt!

Wie viel Zeit haben wir schon damit verbracht, die richtige Pflege für unser Haar zu finden? Stunden? Tage? Und trotzdem hat man mit Spliss, Frizz und Glanzlosigkeit zu kämpfen. Das lässt einem wortwörtlich die Haare zu Berge stehen.

Will die Haarpflege uns einfach nicht zu unserer Wunschmähne verhelfen, ist es vielleicht mal an der Zeit, unsere Basic-Ausstattung zu hinterfragen. Denn auch Bürste, Föhn und Co. haben einen erheblichen Einfluss auf die Gesundheit unserer Haare. Teilweise benutzen wir die Bad-Klassiker schon so routiniert, dass uns gar nicht auffällt, wie sehr der ein oder andere Handgriff damit unserer Mähne wirklich schadet. Wir klären auf, welche Fehler ihr in Zukunft vermeiden solltet. 

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1. Das Alltagsprodukt – die Bürste

Haare bürsten ist doch kinderleicht. Was kann man dabei schon falsch machen? So einiges! Zum Beispiel, dass man oben am Ansatz beginnt und die Bürste (meist unsanft) bis zu den Spitzen durchzieht. So werden Knötchen einmal durch die gesamte Haarlänge gezogen, bis sie irgendwann abreißen.

Die schonendere und bessere Variante: Fangt mit den Spitzen an. Haltet mit der einen Hand die Haare zu einem Zopf zusammen. Mit der anderen fahrt ihr sanft mit einer Bürste durch das Haar und arbeitet euch Stück für Stück weiter in Richtung Ansatz. Dadurch verliert ihr viel weniger Haare! Übrigens sollte man auch die Bürste auf den Haar-Zustand abstimmen. Bei nassem Haar reichen ein grobzinkiger Kamm oder sogar eure Finger, um Knötchen zu entfernen. Bürsten bitte nur benutzen, wenn die Haare trocken sind, denn dann sind sie nicht mehr so anfällig für Schäden.

2. Der unterschätzte Bad-Klassiker – das Handtuch

Ja, auch das Handtuch kann unsere Haare schädigen. Hättet ihr das gedacht? Das Problem ist das Trockenrubbeln nach der Haarwäsche. Im nassen Zustand sind unsere Haare nämlich noch anfälliger für Schäden. Der Grund: Im Wasser quellen sie sich auf und die Schuppenschicht, die sonst eng an unseren Haaren liegt, umschließt sie nicht mehr ganz so fest. Zu starkes Rubbeln kann dann zu Haarbruch führen. 

Die schonendere und bessere Variante: Mit einem weichen Handtuch die Haare sanft trocken tupfen; das nimmt Feuchtigkeit auf, ohne Reibung zu erzeugen. Auch der typische Handtuch-Turban ist ein No-Go für nasses Haar, weil sich beim langen Tragen unter dem dicken Handtuch die Nässe staut und die Bildung von Bakterien fördert. Wer zu Schuppen neigt, sollte den Turban-Look vermeiden oder zu einem leichten Mikrofaser-Tuch greifen. 

3. Der morgendliche Begleiter – der Föhn

Dass ein heißer Föhn nicht gerade der liebste Freund unserer Haare ist, ist den meisten bewusst. Heiße Luft trocknet die Haare aus und kann Spliss verursachen. Klar wollen die meisten trotzdem nicht auf den Föhn verzichten. Aber dennoch sollte man bewusster mit ihm umgehen. 

Die schonendere und bessere Variante: Der Luftstrom des Föhns sollte maximal 70 Grad heiß sein und das Gerät mindestens 15 Zentimeter vom Haar entfernt gehalten werden. Auch wenn ihr es eilig habt, lieber die Gebläsestufe erhöhen – und nicht die Temperatur. Die Kaltluft-Taste kommt zum Einsatz, wenn deine Haare zum größten Teil getrocknet sind. Die kalte Luft versiegelt die Schuppenschicht und lässt das Haar später schön glänzen. Und das ist es doch, worauf es am Ende ankommt.


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