Colorationen: Tipps & Trends vom Profi

Strähnchen oder satte Farbe? Ansatz rauswachsen lassen oder färben? Wir haben dem Top-Stylisten Duffy Tipps und Trends in Sachen Colorationen entlockt.

BRIGITTE: Was sind die Haarfärbe-Trends des Sommers?

Duffy: Kräftige und einfarbige Colorationen sind in dieser Saison stark vertreten. Die Bandbreite reicht von Platinblond bis hin zu einem satten Schwarz. Ganz ohne Strähnchen, so dass das Haar richtig glänzt.

Sind aufgehellte Spitzen, also der Ombré-Look, dann nicht mehr angesagt?

Ombré und Dip-Dye waren in den letzten Jahren ein großer Trend. Auf den Laufstegen beobachten wir jetzt aber, dass wieder mehr auf eine Haarfarbe gesetzt wird. Für das Tönen und Färben zuhause sind Techniken wie Ombré und Dip-Dye super, weil man viel mehr Möglichkeiten hat, als einfach nur Farbe aufzutragen. Wer sich die Haare selbst färbt oder tönt, hat meistens auch Lust, sich mit diesem Prozess zu beschäftigen und neue Dinge auszuprobieren. Von daher wird es von diesen Techniken in Zukunft sicherlich noch mehr geben.

Frisuren: Frisuren-Tutorial: Topsy Tail

begann mit 15 Jahren eine dreijährige Ausbildung bei Vidal Sassoon in London, wo er die Kunst des Haareschneidens von der Pike auf lernte. Jetzt setzt er die legendären Looks des Visionärs als Vidal Sassoon Global Ambassador neu in Szene.

In letzter Zeit hört und liest mal viel von Lowlights. Was genau ist das?

Lowlights sind Strähnen, die man ein wenig dunkler als die natürliche Haarfarbe färbt. Zusammen mit Highlights, also Strähnen, die heller als der natürliche Haarton sind, wirkt das Haar voluminöser.

Thema Ansatz: Rauswachsen lassen oder überfärben?

Für mich ist ein Ansatz keine Trend- sondern eine Haltungsfrage. Wenn man selbstbewusst damit umgeht, sich wohl damit fühlt, kann man solch einen Look auch tragen.

Worauf muss man achten, wenn man den Ansatz nachfärben möchte?

Es ist wichtig, den Ansatz und die Längen unterschiedlich zu behandeln. Wenn man selbst färbt oder tönt, sollte man die Farbe auf den Enden nicht zu lange einwirken lassen. Sonst kann es passieren, dass die Spitzen trocken werden und die Farbe matt wirkt, wohingegen die Farbe am Ansatz eine starke Leuchtkraft hat. Wenn der Kontrast zwischen Färbung und Naturton sehr stark ist, am besten einen Experten aufsuchen.

Wie sollte man gefärbtes Haar pflegen?

Man sollte in jedem Fall Produkte verwenden, die speziell auf die Bedürfnisse des Haars ausgerichtet sind. Also nicht einfach nur Pflegeprodukte für coloriertes Haar. Blondiertes Haar braucht beispielsweise viel mehr Feuchtigkeit als dunkel gefärbtes Haar.

Wie schützt man seine Haarfarbe im Sommer am besten?

Sonne, Chlor- und Salzwasser trocknen das Haar aus - daher benötigt es während des Sommers mehr Schutz. Intensiv wirkende Pflegeprodukte versorgen das Haar mit Feuchtigkeit, machen es geschmeidig und schützen vor Haarbruch. Auch vor UV-Strahlung sollte man das Haar schützen - entweder mit einem Hut oder Produkten mit UV-Filtern. Kurze Haare lassen sich im Sommer ganz einfach pflegen: Einfach regelmäßig die Spitzen schneiden.

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