Dieses Haarprodukt nutzen wir (fast) alle - obwohl wir es gar nicht brauchen

Ihr denkt, ihr braucht alle Produkte, die ihr täglich beim Haarstyling verwendet? Falsch! Dieses hier braucht ihr absolut nicht - denn es schadet euren Haaren.

Conditioner, Haaröl, Trockenshampoo - wir benutzen jeden Tag Unmengen Haarprodukte, um das beste aus unserer Mähne herauszuholen. Aber brauchen wir das wirklich alles? Klare Antwort: Nein! Zumindest, wenn es nach Promi-Stylist Luke Hersheson geht. Er hat schon bekannte Gesichter wie Victoria Beckham und Keira Knightley gestylt und weiß genau, was wir mit unseren Haaren lieber nicht tun sollten.

In seinem eigenen Buch "Great Hair Days & How To Have Them" (zu deutsch: Gute Haartage & wie du sie haben kannst) verrät er ein paar Tricks und Tipps aus erster Hand. Einer davon ist dieser hier: Wir sollten beim Föhnen KEINE Bürste verwenden.

Niemals! Der Grund: Haarbürsten strapazieren und schädigen das Haar im nassen Zustand. Außerdem hilft die Bürste uns nicht dabei, sie in Form zu bringen. Zumindest nicht, wenn die Haare noch handtuchtrocken sind. 

Hände statt Bürste nutzen

Die Haare müssen erst zu 95 Prozent getrocknet sein, damit ihr sie in Form bringen könnt. Deshalb könnt ihr eure Haarbürste erst rausholen, wenn der Großteil also bereits trocken ist. Wenn ihr das Haar dann wirklich mit einer Bürste stylen wollt, solltet ihr je nach Frisur am besten zur Rundbürste oder einer Paddle-Bürste greifen. Generell empfiehlt Hersheson: "Es ist besser, das Haar groß trocken zu föhnen und dabei die Hände zu nutzen, bis es komplett trocken ist." Im Anschluss könnt ihr dann ein Glätteisen oder Lockenstab verwenden, um eure Haare zu stylen.

Aber auch, wenn ihr eure Hände als Bürstenersatz beim Föhnen nutzt, solltet ihr auf zwei Dinge achten:

Für glattes Haar: Haltet das Haar eher stramm und föhnt in die Richtung, in die eure Haare fallen sollen. Aber Vorsicht: Nicht zu sehr an den Haaren ziehen - das mögen sie nämlich gar nicht.

Für Volumen: Haltet die Düse des Föhns dicht an die Kopfhaut und legt eure Haare immer in die entgegengesetzte Richtung über den Kopf. Föhnt sie dann quasi in die "falsche" Richtung, um mehr Volumen am Oberkopf zu erzeugen. Aber bitte nicht zu heiß föhnen!

Weniger ist manchmal mehr

Natürlich solltet ihr vor dem Föhnen auch das Hitzeschutzspray nicht vergessen - ansonsten braucht ihr eigentlich nichts. Auch wenn es tausend verschiedene Produkte auf dem Markt gibt. Bei unseren Haaren ist weniger auf jeden Fall mehr. Außerdem müssen es auch nicht immer die teuersten Produkte sein, die das schönste Ergebnis zaubern. Das hier sind unsere Favoriten: 

fde
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