Bronde ist die Trendhaarfarbe

Blond oder braun? Warum entscheiden, wenn beides geht. Bronde heißt die Trendhaarfarbe 2015, die nun auch Blake Lively trägt.

"Brondes have more fun" - mt diesen Worten zeigt sich Blake Lively mit ihrer neuen Haarfarbe Bronde. Wie die Wortkreation schon verrät, ist Bronde die perfekte Mischung aus Blond und Braun - und wird vom englischen "Blonde" und "Brunette" abgeleitet. Aber auch der deutsche Begriff Brond ist mittlerweile sehr geläufig. Neben Blake Lively haben sich auch schon zahlreiche andere Promis die Haare brondieren lassen. Wir verraten euch alles, was ihr über die Trendhaarfarbe BRONDE wissen müsst.

Und woher kommt der plötzliche Hype?

"Der Hype um Bronde existiert eigentlich schon länger", erklärt uns Schwarzkopf-Haarexperte Armin Morbach. "Viele Stars wie Olivia Palermo oder Sarah Jessica Parker machen es bereits seit einiger Zeit vor." Jetzt löst Bronde auf dem Trendbarometer die Ombré-Technik ab, bei der lediglich die Spitzen heller gefärbt werden. "Der Kontrast war hierbei stärker und auch die Farbe wurde radikaler aufgetragen", erklärt uns Morbach. Bronde soll nun also die Weiterentwicklung sein - und zwar eine sehr natürliche.

Wem steht Bronde?

Genau das ist das Tolle an dieser Farbe! "Bronde steht jeder Frau, da der sanfte Farbverlauf jedem Teint schmeichelt. Der Kontrast zwischen Hell und Dunkel sollte also nicht zu drastisch sein, da der Look sonst die typische Leichtigkeit verliert", empfiehlt Haarexperte Morbach.

Wie wird die Trendhaarfarbe gefärbt?

Wir haben bei Dr. Astrid Kleen-Fehre aus dem Bereich Forschung und Entwicklung Colorationen bei Henkel Beauty Care nachgefragt: "Einfach gesagt wird dunkleres, also braunes Haar teilweise aufgehellt. Man setzt blonde Highlight-Strähnen in das Haar - mit der Folien-, Bürsten- oder Freihandtechnik." Wer schon von Natur aus sehr blond ist, kann auch den anderen Weg herum nehmen, sprich, sich die blonden Haare einfach dunkler strähnen lassen. Alle Infos rund um Strähnchen färben leicht gemacht findet ihr hier. 

Kann ich das auch selber machen?

Für geübte Zuhause-Färber ist das Brondieren auch zuhause möglich. Dr. Kleen-Fehre rät zu aufhellenden Färbemitteln. Je natürlicher der Effekt sein soll, desto weniger Blondierungseffekt sollte das Produkt allerdings enthalten. Mittlerweile werden auch für den Heimgebrauch die unterschiedlichsten Auftragetechniken angeboten, von der Applikationsflasche über Bürste und Pinsel, bis hin zu spezielle Strähnen-Applikatoren, Hauben und Schalen...

Wie pflegt man brondierte Haare?

Vor allem die aufgehellten Partien benötigen eine Extraportion Pflege. Sonst wirken sie spröde, stumpf und glanzlos. "Entsprechend intensiv sollte die Pflege sein", rät Dr. Kleen-Fehre.

"Nach jedem Waschen ist ein spezielles Treatment für gestresstes Haar empfehlenswert, zum Beispiel eine Spülung oder ein Leave-in-Produkt. Einmal die Woche sollte zusätzlich eine Intensiv-Kur verwendet werden."

Sind die Haare nicht nur blondiert, sondern auch gefärbt, also mit dunkleren Strähnen versetzt, sollte ein sulfatfreies Shampoo benutzt werden. Denn: Sulfate reinigen zwar, aber lassen leider auch die Farbe schneller verblassen. Im Sommer sollte außerdem auf ein UV-Spray für die Haare gesetzt werden. Diese schützen meist nicht nur vor den ausbleichenden Strahlen und Sonnenbrand auf der Kopfhaut, sondern auch vor austrocknendem Chlor und Salzwasser. 

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