Fettige Haare - was tun? Die besten Tipps

Shampoos für fettige Haare enthalten mehr waschaktive Substanzen als andere und verzögern schnelles Nachfetten. Die besten Tipps für fettiges Haar.

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Fettiges Haar: Ursachen und Symptome

Frauen, die zu fettigen Haaren neigen, leiden oft darunter. Die Ursachen für das Problem können aber ganz unterschiedlich sein. Ein Grund für schnell fettendes Haar kann zum Beispiel der Rhythmus der Haarpflege sein. In der Haut, direkt an den Haarwurzeln, befinden sich Drüsen, die in regelmäßigen Abständen Talg absondern, um die Haut und die Haare geschmeidig zu halten. Werden die Haare jeden Tag gewaschen und dann einen Tag mal nicht, fetten die Haare sofort stärker. Denn: Die Talgdrüsen werden stärker angeregt, wenn das Waschen ausgelassen wird. Erhöhte Talgproduktion ist die Folge.

Aber auch Hormone können die Steuerung der Talgdrüsen beeinflussen. In Zeiten, in denen der Hormonhausalt ins Schwanken kommt (zum Beispiel während der Pubertät), können fettige Haare ebenfalls die Folge sein.

Auch Botenstoffe können dafür sorgen, dass es zu einer Überfunktion der Talgdrüsen kommt. In stressigen Lebenssituationen wird zum Beispiel der Botenstoff Adrenalin ausgeschüttet. Das kann zur Folge haben, dass sowohl die Talgdrüsen an der Hautoberfläche, als auch die im Bereich der Haaransätze stark arbeiten.

Fettige Haare: Tipps für Shampoo, Conditioner & Pflege

Bei jedem Haartyp ist es wichtig, die richtigen Pflegeprodukte zu verwenden. Wer unter fettigem Haar leidet, sollte also unbedingt zu Shampoo und Spülung greifen, die speziell für dieses Haarproblem geeignet sind. Nimmt man fälschlicherweise ein Shampoo für trockenes Haar, würden die enthaltenen Öle das Fetten der Haare noch beschleunigen.

Nach der Haarwäsche ist Volumenschaum die beste Lösung für fettiges Haar. Damit sich das Fett von der Kopfhaut nicht so schnell in den Haaren verteilen kann, ist es gut, wenn das Haar nicht platt am Kopf anliegt. Wer nicht mit Volumenschaum arbeiten möchte, kann auch spezielle Sprays wählen. Damit aus etwa fünf Zentimeter Entfernung Strähne für Strähne direkt den Haaransatz besprühen.

Ideal für fettiges Haar ist außerdem eine Heilerde-Kur. Heilerde besteht aus Löß, einer Art Lehm, der ganz fein pulverisiert ist. Mit Wasser wird ein dicker Brei angerührt, den man als Haarkur auf der Kopfhaut verteilt und etwa 15 bis 20 Minuten einwirken lässt. Dabei saugt der Brei das Fett wie Löschpapier auf. Die Folge: Es dauert länger, bis die Haare nachfetten. Anschließend die Heilerde mit lauwarmem Wasser ausspülen. Wenn man die Heilerde stärker verdünnt (etwa drei Esslöffel auf einen Liter Wasser), zaubert man eine wunderbare Spülung, die man bei Bedarf täglich gegen fettiges Haar einsetzen könnte.

Die besten Tipps & Tricks bei fettigem Haar

Die Haare fetten schon nachmittags wieder nach, obwohl die Haare erst am Morgen gewaschen worden sind? Um die Zeit bis zur nächsten Haarwäsche zu überbrücken, hilft Trockenshampoo: Einfach aus circa 20 cm Entfernung auf das trockene Haar sprühen, kurz einwirken lassen und vorsichtig ausbürsten.

Genauso wie Trockenshampoo, funktioniert auch Babypuder als SOS-Trick. Einfach einen Hauch davon auf den Ansatz stäuben und mit den Fingern wie beim Haarewaschen einmassieren. Danach mit einer Bürste gründlich ausbürsten, damit kein Grauschleier zurückbleibt. Fertig!

Die Haare nach der Wäsche immer von unten föhnen. Die Haare sollten beim Föhnen möglichst nicht mit der Kopfhaut in Berührung kommen, das verzögert das Nachfetten. Also: Entweder über Kopf föhnen oder von unten nach oben durch die Haare pusten. Nicht von oben föhnen und dabei die Haare ständig vom Ansatz zur Spitze bürsten, sonst verteilt sich das Fett auf dem Haarschaft, und die Haare sehen ganz schnell wieder strähnig aus.

Auf die richtige Frisur achten: Je näher das Haar der Kopfhaut kommt, desto schneller beginnt es zu fetten. Deshalb ist es sinnvoll, den Ansatz oder den Pony leicht anzutoupieren. Das sorgt für Volumen.

Farben und Dauerwellen bei fettigem Haar - geht das?

Pluspunkt für fettige Haare: Sie vertragen Dauerwellen und Oxidationshaarfarben meist besser als normales Haar. Denn wo sonst viel Extrapflege nötig ist, arbeitet hier die Natur von selbst: Die Haare, die durch Dauerwelle oder Blondierung trockener geworden sind, werden durch das Fett der Kopfhaut geschmeidig.

Text: LL

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