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Tolle Haare über Nacht? Kein Problem!

Tolle Haare über Nacht? Kein Problem!
© Dean Drobot/ shutterstock
Bad Hair Days am Morgen? Nicht mit uns! Wir haben 5 Tipps für tolle Haare über Nacht.

Nicht mit nassen oder offenen Haaren ins Bett

Haare sind im nassen Zustand viel empfindlicher. Dreht man sich nachts, kann es passieren, dass die Haare abknicken oder am Kissen reiben, wodurch Spliss entsteht. Am besten ist es daher mit trockenen, zusammengebunden Haaren schlafen zu gehen.

Wer ohnehin empfindliches Haar hat, ist mit einem Kissenbezug aus Seide besser beraten als mit einem aus Baumwolle, da die Reibung geringer ist.

Flechten

Wer sehr langes Haar hat, wird vermutlich ohnehin nicht mit offenen Haaren schlafen gehen. Viel zu nervig! Ein locker gebundener Flechtzopf hält die Haare aus dem Gesicht und schont gleichzeitig die Haarstruktur. Experten zufolge ist das Entwirren der Haare am nächsten Morgen schädlicher für's Haar als es über Nacht locker einzuzopfen. Man sollte es nur nicht zu streng flechten.

Wer Lust auf eine locker gewellte Mähne im Schlaf hat, kann die Haare flechten, wenn sie noch leicht feucht sind. Oder sie mit einem pflegenden Feuchtigkeitsspray benebeln. Anschließend am besten ein altes Baumwoll-Shirt über den Zopf ziehen, um die Haare beim Schlafen zu schonen.

Zum Dutt binden

Sind die Haare zu kurz zum Flechten, tut es auch ein Dutt. Nicht zu fest binden und Haargummis ohne Metall verwenden. Wie beim Flechten kann ein wenig Restfeuchtigkeit in den Haaren am nächsten Morgen für einen schönen Schwung sorgen. Nicht vergessen, die Spitzen mit einzudrehen!

Zu Schnecken eindrehen

Hach, daran hatte man als Kind schon Freude: Papilotten sorgen über Nacht für einen mega Lockenkopf. Alternativ funktioniert übrigens auch Klopapier, das man in sich faltet und um die eingedrehte Haarsträhen knotet. Wem dieser Look zu 80ies ist, dreht einzelne Strähnen zu lockeren Schnecken ein und steckt sie mit flachen Klammern am Kopf fest. Je kleiner die Schnecken, desto lockiger wird das Haar. Für softe Wellen also große Schnecken drehen. Am nächsten Morgen die Haare nicht bürsten, sondern nur mit den Fingern zurechtzupfen.

Pflege über Nacht

Natürlich sind 15 Minuten auch super - lässt man Masken oder Kuren aber über Nacht einwirken, bekommt das Haar Tiefenpflege deluxe. Am besten das Produkt Strähne für Strähne einmassieren und zum Schluss noch einmal mit dem Föhn erwärmen, um den Pflegeeffekt zu verstärken. Anschließend ein altes Shirt um den Kopf binden oder das Kissen mit einem Microfaser-Handtuch abdecken - das ist schonender zur Haarstruktur als Frottee. Am nächsten Morgen gründlich ausspülen.

Text: jgl

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