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Krause Haare 7 Tipps für eine seidige Mähne

Krause Haare: Frau mit Wellen und roten Lippen.
© Look Studio / Shutterstock
Bye bye, krause Haare! Abstehende Härchen und spröde Längen sind extrem frustrierend. Erfahre hier, wie deine Haare wieder glänzend und geschmeidig werden.

1. Ionen-Tools verwenden

Mittlerweile haben viele Technik-Hersteller elektrische Haar-Tools mit Ionen-Technologie auf den Markt gebracht. Sie sollen bei störrischem Haar wahre Wunder bewirken. Grund sind die enthaltenen positiv geladenen Ionen-Teilchen, die durch Strom aktiviert werden. Sie strahlen aufs Haar ab und glätten die Schuppenschicht. Diese ist bei krausem Haar oft ohnehin aufgeraut. Bei regelmäßiger Anwendung können Ionen-Tools trockene Haare glänzender machen und Frizz reduzieren.

Folgende Geräte sind bei krausem Haar sinnvoll:

  • Ionen-Bürste: Diese Geräte könnten deine Standard-Haarbürste ersetzen. Sie werden mit Batterien betrieben. Per Knopfdruck gibt die Ionen-Bürste positiv geladene Teilchen ab und glättet strohige Längen besonders schnell.
  • Ionen-Föhn: Haartrockner mit Ionen-Funktion verhindern, welche das Haar beim Föhnen trocken und spröde werden. Das Haar lässt sich nach dem Föhnen besser kämmen und neigt weniger zum Verknoten.

2. Krause Haare richtig bürsten

Die Haare brechen ab und sehen stumpf aus? Achtung, das kann auch an deiner Haarbürste liegen. Wie glatt und geschmeidig das Haar aussieht, hängt auch von der richtigen Bürste und der richtigen Bürsten-Technik ab. Folgende drei Regeln solltest du bei sprödem Haar beachten:

  1. Bürste die Haare so selten, wie möglich. Krause Haare neigen dazu, schnell abzubrechen. Bei jedem Bürstenstrich riskierst du Haarbruch – deshalb solltest du das Bürsten auf ein Minimum reduzieren. 
  2. Die Haare nicht im nassen Zustand bürsten. Da eine feuchte Haarfaser besonders empfindlich ist, solltest du klitschnasses Haar lieber nicht bürsten. Warte, bis das Haar etwas angetrocknet ist, um Haarschäden zu vermeiden.
  3. Erst pflegen, dann bürsten. Krause Haare durchzubürsten, kann eine echte Herausforderung werden. Bevor du zur Bürste greifst, solltest du eine leichte Leave-in Pflege auftragen. So lässt sich das Haar leichter entwirren.

3. Krause Haare mit Ölen verwöhnen

Die richtige Haarpflege für krause Haare sollte vor allem eins sein: reichhaltig! Dein Haar braucht dringend Feuchtigkeit, damit es wieder samtweich aussieht und seidig fällt.

Der beste Feuchtigkeitsspender ist immer noch reines Pflanzenöl. Dieser natürliche Beautybooster pflegt das Haar durch die enthaltenen Fettsäuren, die sich wie ein Schutzmantel um jede einzelne Haarfaser legen. Außerdem enthalten Öle wie Kokosöl oder Mandelöl von Natur aus Vitamine und Mineralstoffe, die das Haar regenerieren.

Ob fein, dick oder sehr brüchig: Hier verraten wir dir, welches Öl für die Haare am besten zu dir passt.

4. Krause Haare: Keratin-Treatments testen

Ein Keratin-Treatment wird typischerweise bei einem Friseur durchgeführt. Die Behandlung ist vor allem für krause Locken geeignet, die sich kaum noch bändigen lassen. Mittlerweile gibt es aber auch viele Keratin-Kits für den Heimgebrauch. Die Wirkung ist ähnlich: Bei der Keratin-Glättung wird die Haarfaser geglättet und aufgebaut. Dadurch lassen sich krause Locken besser kämmen.

Dafür wird eine spezielle Keratin-Lösung aufs Haar gegeben, die später noch mit einem Glätteisen versiegelt wird. Das Haar fällt glatter, fühlt sich robuster an und neigt weniger zu Haarbruch.

Übrigens: Solltest du Locken oder eine leichte Naturwelle haben, findest du hier weitere Tipps für die richtige Naturlocken-Pflege.

5. Reichhaltige Shampoos auswählen

Das falsche Shampoo ist einer der Hauptgründe für trockene und krause Haare. Hier verstecken sich oft sehr aggressive Reinigungssubstanzen, die das Haar aufrauen. Das begünstigt abstehende Haare und Frizz.

Wähle also unbedingt ein mildes und reichhaltiges Shampoo aus, das dein Haar schon bei der Haarwäsche mit Feuchtigkeit versorgt. Vermeide dringend Volumenshampoos oder Shampoos für fettiges Haar. Diese wirken stärker entfettend und können zu strohigen Längen führen. 

6. Meide kritische Inhaltsstoffe

Damit krause Haare wieder schön geschmeidig werden, solltest du einen Blick auf die Inhaltsstoffe deiner Haarpflege-Produkte werfen. Es gibt drei No-Gos, die du bei störrischem Haar unbedingt vermieden solltest. Das sind:

  1. Silikone: Diese chemischen Filmbildner sorgen kurzfristig für eine bessere Kämmbarkeit. Langfristig gesehen trockenen sie das Haar aber stark aus. Künstliche Silikone dichten das Haar ab, wodurch echte Pflegewirkstoffe nicht mehr zur Haarfaser durchdringen können.
  2. Sulfate: Diese Reinigungssubstanzen stecken in vielen Shampoos. Sie entfetten extrem, was die Haarfaser stark strapaziert. Das fördert Haarbruch und Frizz.
  3. Mineralöle: Ähnlich wie Silikone fungieren Mineralöle als Filmbildner. Sie bringen allerdings keine echte Pflegewirkung mit sich und machen das Haar auf Dauer schlapp und trocken.

Ob in deinem Lieblings-Shampoo schädliche Inhaltsstoffe stecken, kannst du übrigens leicht durch die Analyse-App Codecheck herausfinden. Dazu scannst du einfach den Barcode ein und bekommst sofort eine Aufschlüsselung der Inhaltsstoffe.

7. Textilien überprüfen

Wir machen uns viel zu wenig Gedanken über die Textilien, die mit unseren Haaren in Kontakt kommen. Dabei ist dieser Punkt gerade bei sprödem Haar enorm wichtig. Vermeide vor allem Baumwolle. Diese Stoff-Art ist recht grob zum Haar und raut die Schuppenschicht zu stark auf. Halte dich an folgende Textilien-Tipps, um Frizz zu vermeiden:

  1. Schlafe auf einem Seidenkissen: Seide ist extrem fein gewebt und glättet die Haarfaser. Dadurch wird Frizz, Spliss und Haarbruch vermieden.
  2. Trage eine Schlafkappe: Auch wenn Schlafkappen etwas gewöhnungsbedürftig aussehen – sie können krauses und brüchiges Haar retten. Beim Schlafen passiert es sonst oft, dass die Haare durch den großen Druck und die Reibung stark ausgetrocknet werden. Sie lassen sich nach dem Aufstehen schlecht durchbürsten und verlieren ihren Glanz. Eine Schlafkappe verhindert krauses Haar und schützt die Spitzen vor dem Abbrechen.
  3. Wechsele zu einem Mikrofaser-Handtuch: Statt zum typischen Baumwoll-Handtuch zu greifen, solltest du dich lieber für eine Variante aus Mikrofaser entscheiden. Ähnlich wie Seide ist Mikrofaser weich und sehr fein gewebt. Dadurch wird das Haar weniger aufgeraut und neigt weniger zu Frizz.

Viele Beauty-Tipps findest du auch in unserer BRIGITTE Community!


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