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Laut Expertin So oft solltest du deinen Haaren wirklich eine Haarkur gönnen

So oft solltest du deiner Mähne wirklich eine Haarkur gönnen
© Alliance Images / Shutterstock
Damit sie langfristig gesund und kräftig bleiben, sollten wir unsere Haare unbedingt regelmäßig mit einer Haarkur verwöhnen. Aber wie oft ist die optimale Frequenz für die Extraportion Pflege?

Je nach Inhaltsstoffen versorgen Haarkuren unsere Mähne mit intensiver Feuchtigkeit oder pflegen sie mit anderen besonderen Nährstoffen. Egal ob unsere Haare besonders trocken sind oder eher geschmeidig – diesen Schritt in der Pflegeroutine sollten wir nicht auslassen. Denn anders als Conditioner pflegen Haarkuren in der Tiefe. Während die Spülungen die Haarstruktur oberflächlich entwirren und glätten, binden Haarkuren Aminosäuren, um so die Haarfaser von innen intensiv zu stärken und mit Feuchtigkeit zu versorgen.

Wie oft sollten wir nun aber eine Haarkur machen? Je nach Haartyp kann das nämlich ganz unterschiedlich sein. Tragen wir sie zu oft auf, können wir unser Haar schnell überpflegen und unnötig beschweren. Wenn wir unseren Haaren zu selten eine pflegende Maske gönnen, fehlt ihnen womöglich Feuchtigkeit und sie trocknen aus.

Das ist die optimale Frequenz für Haarkuren

Die Haarpflege-Expertin Bridgette Hill hat gegenüber "mindbodygreen" verraten, dass eine Haarkur einmal im Monat reicht, wenn jemand grundsätzlich gesunde Haare hat, die er oder sie etwa coloriert und/oder sie regelmäßig föhnt oder mit einem Glätteisen stylt. Wer wiederum eher trockene Haare oder Locken hat, sollte lieber alle zwei Wochen die Extrapflege einplanen.

Sind deine Haare besonders strapaziert, spröde und lassen sich auch trotz Conditioner schlecht durchkämmen, dann kannst du ihnen ruhig einmal pro Woche eine Kur gönnen. Haben sie sich etwas erholt, könntest du dann wieder auf den zweiwöchentlichen Rhythmus umsteigen.

Das ist bei der intensiven Haarpflege noch wichtig

Aber nicht nur, wie häufig wir eine Haarkur machen, zählt, sondern natürlich auch die Inhaltsstoffe. Laut Profi Bridgette Hill machst du mit natürlichen Fettsäuren etwa aus Avocado, Kokos oder Sheabutter nichts falsch – besonders bei trockenen Haaren. Produkte, die reich an Proteinen sind, sind ebenfalls eine gute Wahl. Allerdings solltest du sie nicht zu häufig anwenden, denn ein sogenannter Protein-Überschuss kann deine Haare überstrapazieren und sie spröde und brüchig werden lassen.

Damit deine Haarkur optimal einwirken kann, ist eine Duschhaube oder ein Handtuch ein guter Helfer, nachdem du das Produkt ins Haar einmassiert hast. Unter der größeren Hitze nimm dein Haar die Pflegestoffe so noch besser auf.

Verwendete Quellen: mindbodygreen.com, loving-curls.com

mbl Brigitte

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