Sonnenschutz für Haare – so wichtig ist er!

Klar, cremen wir unser Gesicht ein, bevor wir uns sonnen. Aber Sonnenschutz für Haare? Wir erklären, warum er so wichtig ist und was ihr tun könnt, um besonders coloriertes Haar zu schonen!

Sonnenschutz für Haare - muss das wirklich sein?

Anders als bei der Haut sorgen UV-Strahlen bei unseren Haaren zwar nicht für Verletzungen oder Entzündungen, aber sie schädigen die Schuppenschicht der Haarfasern. Die Brücken zwischen den Keratinschichten werden geschwächt, das Haar wird dadurch trocken und brüchig. Auch die Haarspitzen werden anfälliger und Spliss droht - genau wie der Farbverlust unserer Mähne.

Ihr Relooking verschlägt allen die Sprache! Einfach atemberaubend!

Sonne und Meer bleichen unsere Haare aus

Nicht nur colorierte Haare bleichen bei extremer Sonneneinstrahlung schneller aus, auch die Naturhaarfarbe wird heller – das zeigt sich besonders bei blonden Haaren. Auch Salz- und Chlorwasser setzen unseren Haaren ordentlich zu und haben Einfluss auf die Haarfarbe. Blond gefärbte Haare wirken nach dem Schwimmen in Chlorwasser manchmal grün – dagegen hilft übrigens der alte Aspirin-Trick: Einfach drei Tabletten in 500 ml Wasser auflösen, die Haare damit befeuchten und ausspülen. Außerdem gibt es gibt spezielle Shampoos, die Rückstände von Chlor- und Salzwasser aus dem Haar ziehen.

Sonnenschutz für die Haare aus dem Beauty-Regal

So wie Sonnencreme in ihrer Wirksamkeit stetig perfektioniert wird, wurden in den letzten Jahren auch High-End-Produkte fürs Haar zum Schutz vor UV-Strahlen und zur After Sun-Pflege entwickelt. In Haarspray, Schutzsprays, Shampoos und Spülungen stecken UV-Filter. Und nährende After Sun Masken oder Leave-in-Kuren führen den Haaren nach dem Sonnenbaden Feuchtigkeit zu und sollen Strukturschäden reparieren. 

Gerade gefärbte Haare sollten im Sommer mit Shampoos und Conditioner mit integriertem Farbschutz gepflegt werden, damit sie ihre Farbe nicht verlieren.

Wie kann man die Haare vor der Sonne schützen?

  • Es gibt spezielle Haarprodukte für den UV-Schutz: Shampoos mit UV-Filtern, Sonnenschutz-Spray für die Haare (sogar in 'wasserfest'), aber auch After-Sun Spülungen oder Masken.
  • Nach jedem Schwimmen die Haare ausspülen – Meersalz und Sonne ist eine strapaziöse Kombi!
  • Wer im Meer schwimmen geht, nimmt am besten eine Flasche Leitungswasser mit an den Strand, um die Haare auszuspülen.
  • Auf Shampoo ohne Sulfate achten, weil sie dem Haar generell Farbpigmente entziehen.
  • Lange Haare am besten zu einem Zopf zusammenbinden – am schonendsten geht das mit einem Spiralgummi ohne Metall. Unser Tipp: Wer schon spürt, dass die Haare strohig werden, kann eine Haarkur schon am Strand verwenden. Einmassieren und dann die Haare zu einem Knoten drehen – kann man auch prima als hippen Beach-Look verkaufen.
  • Die Kopfhaut sollte natürlich auch geschützt werden, besonders feine oder dünne Haare offenbaren mehr Kopfhaut, am besten mit einem Hut, Tuch oder mit Sonnenschutz-Spray mit hohem Lichtschutzfaktor (LSF 50).
  • Wer seine Haare kurz vorher gefärbt hat, sollte besonders vorsichtig mit der Sonne sein, denn die Haare sind vom Färben ohnehin strapaziert. Außerdem kann die Farbe schneller ausbleichen, denn der Prozess der Oxidation wird von der Sonne weiter fortgesetzt.
  • Auch mit dem Föhnen oder Stylen mit Lockenstab oder Glätteisen vorsichtig sein. Strukturgeschäfigte Haare brechen dann schnell.

Wir haben außerdem tolle Tipps, was ihr gegen trockene Haare tun könnt und wie ihr eurer Kopfhaut eine Extraportion Pflege gönnt. 

saro
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