Spliss vermeiden – 7 Tipps gegen Haarspalterei

Jede Frau mit langen Haaren kennt das Problem: Spliss! Doch statt sich jetzt die Haare zu raufen, solltet ihr lieber unsere sieben Tipps gegen gespaltene Spitzen lesen.

Was für eine Haarspalterei! Da pflegt und hegt man sein Haar, investiert in eine teure Haarmaske, Shampoo und Conditioner, um nur kurz nach dem letzten Friseurbesuch doch wieder mit Spliss bestraft zu werden. Natürlich gibt es jetzt keinen Kleber, der gespaltene Haarspitzen wieder kittet, wohl aber ein paar richtig gute Tipps, wie ihr Haarbruch und Spliss vermeiden könnt.

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1. Tipp: Schonwaschgang für die Haare

Je mehr es auf dem Kopf schäumt, desto besser ist die Reinigungswirkung? Falsch gedacht! Milde Shampoos ohne Sulfate und mit nährendem Arganöl reinigen das Haar, ohne es auszutrocknen. Ein Mizellen-Shampoo entfernt Schmutz und Fett besonders sanft. Und nach dem Waschen nasses Haar bitte sanft im Handtuch ausdrücken, niemals trocken rubbeln. Das rauht nur unnötig die Haarstruktur auf und fördert Haarspliss. Nach dem Waschen unbedingt einen Conditioner verwenden. Der schließt die geöffnete Schuppenschicht und die Längen lassen sich super easy durchkämmen. Kennt ihr schon die 50/50-Regel? Mit dieser Methode reinigt ihr das Haar besonders sanft und schützt eure Mähne ganz nebenbei vor Haarspliss.

2. Tipp: Weniger Stylingstress

Verzichtet so oft es geht auf das Trocknen und Styling mit Föhn, Glätteisen und Co. Die Hitze beim Föhnen und Glätten strapaziert die Längen und entzieht ihnen wichtige Feuchtigkeit. Die Haare trocknen aus. Lasst die Haare lieber desöfteren an der Luft trocknen. Auch das anschließende Kämmen und Bürsten kann eine zusätzliche Beanspruchung für die Mähne bedeuten und zu Haarspliss führen. Arbeitet euch dabei partienweise vorsichtig von unten nach oben vor. Achtet unbedingt auf eine gute Qualität: Eine hochwertige Bürste oder ein Kamm aus Naturholz und Wildschweinborsten ist viel sanfter zum Haar. Kämme aus Plastik mit Nähten oder Bürsten mit Metallborsten können die Haarfasern praktisch "aufschlitzen". Ihr seid noch auf der Suche nach der richtigen Bürste? Tools für schöne Haare findet ihr hier: Welche Bürste kann was?

3. Tipp: Spitzen schneiden

Ihr wollt gesunde, lange Haare? Dann ist regelmäßiges Spitzen schneiden beim Friseur Pflicht! Wer die Mähne einfach nur wachsen lässt, muss irgendwann mit Haarspliss rechnen und im schlimmsten Fall wächst der Spliss mit und kann sogar noch schlimmer werden. Denn die Spitzen sind der älteste Teil der Haare und sind tagtäglich mechanischen Einflüssen von außen (Bürsten, Kämmen etc.) ausgesetzt. Haarspliss ist damit vorprogrammiert! Aber auch mit Hair Dusting oder dem Calligraphy Cut aus "die Höhle der Löwen" könnt ihr künftig  Spliss vermeiden. Klingt gut, oder?

4. Tipp: Spliss versiegeln

Bis zu eurem nächsten Friseurbesuch ist es noch ein wenig hin? In besonderen SOS-Fällen gibt es spezielle Seren und Spitzenfluids, die dank Silikone gespaltene Haare wieder zusammenfügen und versiegeln, jedoch nicht reparieren. Gegen Haarspliss hilft dann leider doch nur die Schere.

5. Tipp: Auf Seidenkissen schlafen

Wie man sich bettet, so liegt man – nämlich vor allem auf den Haaren. Wer die Mähne offen trägt, muss mit einem wilden Durcheinander auf dem Kopf, Knötchen und auch Schuppen rechnen. Mit Kissenbezügen aus Seide oder Satin könnt ihr die Reibung und damit auch Haarbruch und Spliss vermeiden. Ihr habt kein Seidenkissen zur Hand? Macht nix! Ein locker geflochtener Zopf ist ebenfalls eine gute Alternative und schützt vor Haarspliss!

6. Tipp: Extra-Pflege

Gönnt euren Haaren einmal pro Woche eine Haarmaske. Eine Haarkur wirkt doppelt so intensiv, wenn der Schopf während der vorgegebenen Einwirkzeit in ein vorgewärmtes Handtuch oder Frischhaltefolie gewickelt wird. Für den besonderen Pflege-Effekt kannst du die Haarkur über Nacht einwirken lassen. Du willst deine Haarkur selber machen? Hier haben wir dir ein paar DIY-Rezepte zusammengestellt. Für den Langzeitschutz vor Haarspliss sorgt eine Keratinbehandlung beim Friseur. Den Pflege-Boost für zwischendurch liefert Haaröle wie zum Beispiel Arganöl. Hierfür ein paar Tropfen Öl in den Handflächen verreiben und in die Haarspitzen einmassieren.

7. Tipp: Spliss-Schutz von innen

Die richtige Pflege mit Shampoo, Conditioner, Haarmaske und Öl (Arganöl) sowie ein regelmäßiger Schnitt der Haarspitzen kann Spliss vermeiden. Aber auch von innen lässt sich viel für gesundes Haar tun. Zum Beispiel mit der richtigen Ernährung. Wer sich nämlich dauerhaft ungesund ernährt oder unter einem Vitamin- und Mineralstoffmangel leidet, tut seinem Haar langfristig nichts Gutes und fördert damit auch Haarspliss. Vor allem Eisenmangel ist eine der häufigsten Ursachen für gespaltene Spitzen. Aber auch Hormonstörungen, Stress oder Schilddrüsenerkrankungen können die Gesundheit der Haare beeinträchtigen und zu Haarausfall, Spliss oder sprödem und trockenem Haar führen.

Ihr habt Fettige Haare, Gefärbte Haare oder Trockene Haare? Hier findet ihr noch mehr Pflege-Tipps für jeden Haartyp!

sk

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