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Kann man Selbstbräuner-Unfälle einfach wegradieren?

Kann man Selbstbräuner-Unfälle einfach wegradieren?
© Brigitte
Ein kleines Schwämmchen soll Großes können: Selbstbräuner-Flecken mit Wasser entfernen. Wir haben getestet, ob das wirklich funktioniert.

Was wurde getestet?

Die Sonne scheint, die Haut ist noch weiß. Leider gelingt der Selbstbräuner-Auftrag nicht immer ohne Streifen oder Flecken - in solchen Fällen will der "Bronze Buffer" Abhilfe schaffen. Mit dem weichen Schwamm soll es möglich sein, Selbstbräuner-Missgeschicke quasi wegzuradieren.

Was verspricht das Produkt?

Der "Bronze Buffer" wird als "effektives Beautytool für eine gleichmäßige Bräune" angepriesen. Das Schwämmchen soll nur mit Wasser - ganz ohne Chemikalien - sanft die Farbe von der Haut entfernen.

Und was sagt die Testperson?

Vorher (links) war die Innenseite des Arms leicht verfärbt, nach dem Einsatz des "Bronze Buffers" sind die Flecken nicht mehr zu erkennen.
Vorher (links) war die Innenseite des Arms leicht verfärbt, nach dem Einsatz des "Bronze Buffers" sind die Flecken nicht mehr zu erkennen.
© Brigitte

Jana Gloistein, freie Beauty-Redakteurin: "Der 'Bronze Buffer' wurde von einer Beautyredakteurin erfunden. Paige, so ihr Name, fand, dass ein Produkt auf dem Beauty-Markt eindeutig fehle: ein effektiver Selbstbräuner-Entferner. Also erfand sie einen.

Super Idee, denn wenn es um Selbstbräuner geht, bin ich die Meisterin der Flecken und Streifen. Besonders schwierige Zonen wie Fuß- oder Handgelenke oder der Übergang zur Innenseite der Arme gelingen bei mir nie. Ganz gleich, wie viel ich vorher peele, ob ich einen speziellen Handschuh zum Auftragen benutze oder den Selbstbräuner für die Übergänge mit Bodylotion mixe - am Ende sehe ich immer aus wie ein Streifenhörnchen.

War der Schwamm zu trocken? Oder das Reiben zu stark? Auch Stunden nach Anwendung des "Bronze Buffers" ist die Haut immer noch gerötet.
War der Schwamm zu trocken? Oder das Reiben zu stark? Auch Stunden nach Anwendung des "Bronze Buffers" ist die Haut immer noch gerötet.
© Brigitte

Einzige Ausnahme: Dieser Test! Um den 'Bronze Buffer' auf Herz und Nieren zu prüfen, habe ich besonders ungleichmäßig Selbstbräuner aufgetragen und mich am nächsten Morgen auf meine Verfärbungen gefreut. Aber nichts ... ich erwache völlig streifenfrei. Klassischer Vorführeffekt! An dieser Stelle daher ein Lob an die "Prosun Feuchtigkeitsspendende Selbstbräunungslotion" von Melvita.

Neuer Test - und siehe da: Streifig und fleckig wie eh und je. Also ran an den 'Bronze Buffer'! Mit dem nassen Schwamm wische ich vorsichtig über die Ränder an meinen Fußgelenken und den Knien. Man sieht sofort, wie sich die Farbe von der Haut löst und der Schwamm sie aufsaugt. Die Übergänge sind sofort weicher und sehen schön natürlich aus. An der Innenseite der Handgelenke bin ich aber wohl ein wenig zu rabiat: Die Farbe ist zwar weg, die Haut aber stark gerötet. Vermutlich habe ich zu stark gerieben oder der Schwamm war zu trocken. Autsch!

Fazit: Den Schwamm unbedingt gut nass machen und vorsichtig anwenden. Niemals im Gesicht oder an empfindlichen Körperpartien! Wenn man diese Hinweise beachtet, ist der 'Bronze Buffer' ein tolles Tool, um hübsch und vor allem gleichmäßig gebräunt durch den Sommer zu kommen."

Was kostet's?

Den Bronze Buffer gibt's bei z. B. bei "Niche Beauty" für ca. 13 Euro zu bestellen. In einer Packung stecken zwei Schwämmchen, die sich mehrere Mal verwenden lassen.


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