Schlaffe Oberarme straff schummeln

Kleine Hängepartie rund um den Bizeps? Cellulite am Oberarm? Mit kleinen Tricks schummeln wir uns ruckzuck straffe Oberarme – ganz ohne Sport!

Schlaffe Oberarme und keine Zeit für Sport?

Jaaa, wir wissen es: Am besten hilft ein tägliches Sportprogramm gegen den Hängeblues unserer Oberarme. Aber was tun, wenn die Zeit drängt, der Sommer urplötzlich und unerwartet unseren Bizeps offenbaren will? Straff schummeln lautet die Antwort! Und so funktioniert's:

1. Muskeln schminken

1. Hebe deinen Arm angewinkelt an und spanne die Muskeln. Die Linie, die von deiner Achsel Richtung Armmitte führt, kannst du mit einem weichen braunen Augenbrauenstift in einer Linie sanft weiterführen und mit einem kleinen Pinsel ein wenig hellbraunen Lidschatten drumherum auftragen. Sorgfältig mit den Fingern verblenden, damit man keine Linien mehr erkennen kann!

2. Die kleine Linie, die beim Anwinkeln von der Achsel nach oben führt ebenso mit einem Augenbrauenstift sanft nach oben weiterführen und ebenfalls sorgfältig verblenden.

3. Die Unterseite des Arms (beim Anwinkeln) mit flächig mit einem großen runden Pinsel mit Bronzepuder bestäuben, die dunklere Schattierung lässt den Arm etwas schmaler wirken. Wichtig: Sanfte Übergänge schaffen, damit keine zu starken Kontraste entstehen.

Extra-Tipp: Einige Kosmetikstudios bieten Make-up in Airbrush-Technik an, mit der man einzelne Partien des Körpers optisch herausarbeiten kann, und das für seine besondere Haltbarkeit bekannt ist.

2. Mit Selbstbräuner tricksen

Grundsätzlich gilt: Gebräunte Haut wirkt optisch straffer als blasse. Den Sofort-Effekt bringt Selbstbräuner. Wichtig: Vor dem Auftragen die Haut peelen, damit das Farbergebnis gleichmäßig wird – aber nicht mit einem ölhaltigen Peeling. Das hinterlässt nämlich einen Film auf der Haut, der verhindert, dass der Selbstbräuner die obere Hautschicht färben kann. Egal, ob mit Spray, Creme oder Mousse, der Selbstbräuner sollte sorgfältig eingearbeitet werden (Vorsicht an Schultern und Ellenbogen: Diese Gefahrenzonen am besten vorher mit Bodylotion eincremen und darüber den Selbstbräuner verteilen, das schwächt die Färbung ab).

Das Modellieren einzelner Partien mit Selbstbräuner ist was für Fortgeschrittene, am besten den Profis überlassen. Unsere Empfehlung: Einen "Bodytan"-Termin in einem Kosmetikstudio buchen. Dabei wird der Selbstbräuner mit einer speziellen Airbrush-Technik aufgetragen – und so können Körperpartien wie Arme und Beine präzise modelliert und ein paar Muskeln dazugeschummelt werden.

3. Mit Schimmerpuder arbeiten

Damit der Teint nicht zu weiß wirkt, lässt sich das Hautbild mit bronzefarbenem Schimmerpuder auffrischen, der auch leichte Unebenheiten und Pickelchen verschwinden lässt. Unser Tipp: Schimmerpuder mit einem ganz dicken Pinsel auf die Arme aufgetragen – doch Vorsicht, die Arme sollten nicht kurz zuvor eingecremt worden sein, sonst wird es fleckig.

Wer zu trockener Haut neigt, kann auch zu einem Hautöl greifen, das goldbraune Schimmerpartikel enthält.

4. Den richtigen Schnitt tragen

Grundsätzlich gilt: Alles, was richtig eng ist und den Arm einquetschen könnte, ist nicht ideal. Wer ein Top ohne Ärmel trägt, sollte einen Armausschnitt wählen, der weit genug ist. Wer etwas mit Ärmeln trägt, achtet darauf, dass sie nicht genau dort enden, wo der Oberarm am breitesten ist. Puffärmel sollten dem Kleiderschrank fern bleiben, Shirts mit Fledermausärmeln und Blusen mit hochgekrempelten Ärmeln dürfen rein.

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saro
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