Sonne, Regen, Wind: Was das Wetter mit unserer Haut und unseren Haaren macht

Sonne, Regen, Wind: Was das Wetter mit unserer Haut und unseren Haaren macht
© Werner Wallington
Wetter ist immer ein Thema. Vor allem, wenn es sich wie jetzt im Frühling ständig ändert. Das wirkt sich nicht nur auf die Kleiderwahl aus, sondern auch auf Haare, Haut und Seele.

"Heute kann es regnen, stürmen oder schneien... ", beginnt ein bekanntes Kinderlied. Wie auch immer sich das Wetter entwickelt, die treibende Kraft dahinter ist hauptsächlich die Sonne. Sie erwärmt die Luftschichten, so dass diese aufsteigen, abkühlen und Niederschlag bringen. "Wetter setzt sich aus vielen Einzelelementen und Wirkungskomplexen zusammen", erklärt der Medizin-Meteorologe Gerhard Lux vom Deutschen Wetterdienst. "Man unterteilt es in drei Wirkungskomplexe. Den thermischen, zu dem etwa Lufttemperatur und -feuchtigkeit, Wind und Bewölkung gehören. Daneben gibt es den aktinischen, der unter anderem das Sonnenlicht mit Infrarotund UV-Anteil beinhaltet. Und schließlich den lufthygienischen Komplex, bei dem es um den Anteil von Fremdstoffen in der Luft geht, wie Feinstaub, Aerosole oder Pollen."

Während wir die klimatischen Hochs und Tiefs in den unteren 15 Kilometern der irdischen Lufthülle, der sogenannten Troposphäre, nicht beeinflussen können, sind die Auswirkungen des Wetters auf unsere Haut, unsere Haare und das Wohlbefinden gut erforscht - und wir können uns durch entsprechendes Verhalten und Pflege darauf einstellen.

Aus Brigitte 06/2015 Text: Abendaa Namslau Fotos: Werner Wallington Produktion: Birgit Potzkai

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