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Blasenpflaster Neue Wunderwaffe gegen Pickel

Blasenpflaster: Neue Wunderwaffe gegen Pickel
© Shutterstock
Es gibt unzählige Produkte, die versprechen schnell Unreinheiten loszuwerden. Mittlerweile ist unsere Enttäuschung mindestens so groß wie unsere Sammlung an Anti-Pickel-Produkten. Aber jetzt haben wir etwas gefunden, das wirklich hilft. Und jeder kann es verwenden!
Von Melanie Wenzke

Egal ob Stress, Hormone oder Gene: Unsere Haut zeigt uns sofort, wenn etwas nicht stimmt. Viele Produkte wirken sehr aggressiv und verschlimmern unsere Situation nur noch. Aber was sollen wir tun? Die Lösung ist: Blasenpflaster. Wie bitte? Ja, ihr habt richtig gehört. Und so funktioniert die Wunderwaffe.

Darum bekommen wir nicht genug davon

Es muss nicht unbedingt ein Blasenpflaster sein – aber darunter kann man sich mehr vorstellen als unter "Hydrokolloidpflaster", oder? Der Name kommt vom hydrophilen Material, welches Wasser anzieht. Die feuchte Umgebung beschleunigt den Heilungsprozess und ist ursprünglich für Wunden gedacht.

Und genau diese Pflaster könnt ihr auf eure Pickel kleben. Nach dem gleichen Prinzip der "Pimple-Patches" wird der Bereich dadurch abgeschlossen. Das schützt vor Umwelteinflüssen und Bakterien. Besonders wenn ihr euch gerne ins Gesicht fasst, ist dieser Schritt Gold wert! Die Pflaster könnt ihr unter der Maske, Zuhause im Homeoffice oder vor dem Schlafen aufkleben. Die Entzündung kann so in Ruhe abheilen und schon nach ein paar Stunden gehen Schwellung und Rötung erheblich zurück. Trotzdem müsst ihr unbedingt diese wichtigen Punkte beachten.

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So macht ihr's richtig!

Das allerwichtigste ist, dass ihr vor der Verwendung euer Gesicht reinigt. Sonst werden die Bakterien und natürlichen Öle auf eurer Haut eingeschlossen und verschlimmern den Pickel! Schneidet euch die Blasenpflaster zurecht und verwendet nicht das ganze Stück, sonst kann eure Haut darunter nicht atmen. Da das Material Wasser anzieht, entzieht es eurer Haut Feuchtigkeit. Verwendet es also nur punktuell, nicht großflächig. Besonders bei Hautkrankheiten sollte man vorsichtig sein: Die Pflaster kleben stark auf der Haut und können sie beim Abziehen reizen.

Bei aktiven Entzündungen oder nach dem Ausdrücken wirkt das Blasenpflaster am besten. Blut und Sekret wird aufgefangen, sodass sich die Bakterien nicht weiter im Gesicht verteilen. Das kann sonst weitere Unreinheiten verursachen. Bei kleinen Mitessern oder Unterlagerungen hilft die Methode eher weniger.
Und das wichtigste: Das Pflaster bekämpft das Problem, aber nicht den Ursprung! Wenn ihr also langfristig pickelfrei sein wollt, müsst ihr euch eine passende Routine aneignen. Da Unreinheiten meistens eine Reaktion auf Umwelteinflüsse sind, können eure Hautprobleme zum Beispiel an zu reizender Pflege oder ungenügender Reinigung liegen.

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So wirkt es noch besser

Natürlich könnt ihr auch "Pimple Patches" verwenden, die für den Gebrauch im Gesicht gedacht sind. Die runden kleinen Aufkleber sind aber schwerer erhältlich. Blasenpflaster bieten eine gute Alternative, die nach dem gleichen Prinzip wirken und etwas günstiger ist. Die professionellen Patches sind manchmal mit aktiven Wirkstoffen angereichert, die den Pickel zusätzlich bekämpfen. Wenn ihr Salicylsäure, BPO oder Zinksalbe direkt auf den Pickel aufgebt, erzielt ihr den gleichen Effekt. Passt nur auf, dass ihr das Produkt sehr gezielt auftragt, da das Pflaster sonst nicht genügend haftet.

Wir haben die Methode getestet und sind begeistert. Wenn ihr die Pflaster wie oben beschrieben einsetzt, lassen sie den Pickel über Nacht wirklich sehr stark abklingen. Probiert es einfach aus!


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