Braun werden - aus der Tube

Sie möchten braun werden aber Ihre Haut keiner schädlichen Strahlung aussetzen? Selbstbräuner sind die ideale Lösung. Wir haben Produkte getestet.

Braun werden: Unsere Tests

Ob Spray, Tuch, Schaum, Fluid für helle oder dunkle Hauttypen - es gibt inzwischen so viele Selbstbräuner, dass das Angebot langsam unübersichtlich wird. Also hat sich das Beauty-Ressort für Sie durch den Produkt-Dschungel getestet. Und ist zu überraschenden Ergebnissen gekommen.

Aneinanderreibende Oberschenkel - DAS hilft gegen die Hautreizungen

Im Test: Selbstbräunerspray für das Gesicht und eines für den Körper

Birgit Potzkai, Redakteurin

Einfach sprühen und braun werden - das klingt ziemlich reizvoll. Aber soll ich nun von oben nach unten sprühen oder im Zickzack von links nach rechts? Ich drapiere vorsichtshalber ein Handtuch um die Schultern, weil ich meinen großzügigen Sprayschwung nicht einschätzen kann. Jetzt Atem anhalten und lossprühen. Der feine Nebel, der sich über mein Gesicht legt, zieht ratzfatz ein, sein Geruch aber hält sich stundenlang und ist für meine Begriffe zu "kosmetisch". Was ich praktisch finde: dass ich den Bräuner nicht mit den Fingern verreiben muss. Über Nacht bin ich erheblich gedunkelt - und hab wohl irgendwie den Hals vergessen einzunebeln. Erst nach fünf Tagen ist mein Teint wieder blasser. Trotzdem spricht mich der Marktverkäufer auf mein Äußeres an: "Wellnessfarm? Sie wirken so erholt."

Als Profi teste ich anschließend das Spray für den Körper. Erst mal nur partienweise, mal die Beine, dann die Arme. Wie beim Gesichtsspray auch hier mein Urteil: Schneller lässt sich der Kunstteint nicht auftragen. Es gibt aber einen Haken: Mir fehlt ein geeigneter Raum, wo ich wild um mich sprühen kann. Denn ein großer Teil des Nebels geht daneben, und ich weiß nicht, ob sich das Zeug aus den Handtüchern, auf denen ich stehe, rauswaschen lässt (das tut es, zumindest aus Baumwolle). Meine Haut fühlt sich hinterher übrigens nicht so geschmeidig an, wie das beim Gesichtsbräuner der Fall war. Obwohl das Spray verspricht, die Haut nach dem Auftragen acht Stunden lang mit Feuchtigkeit zu versorgen, habe ich das dringende Bedürfnis nachzucremen. Problem: Der Hersteller empfiehlt, aufs Eincremen sowohl vor als auch nach dem Selbstbräunen zu verzichten - wohl damit das Ergebnis wirklich einwandfrei wird.

Am nächsten Tag: Ich probiere in einem Laden Sommerklamotten an, die Verkäuferinnen sind begeistert von meinen braunen Beinen: Wo ich denn gewesen sei? "Badezimmer", ist meine Antwort. Hiermit dürfte ich wohl zwei neue Kundinnen für den Hersteller des Zaubersprays gewonnen haben.

Fazit: Wunderbare Sache, geht ganz fix, beide Sprays bringen sehr schnell eine gleichmäßige und recht natürliche Bräune. Damit sich die Haut am Körper nicht so trocken anfühlt, vorher eine Bodylotion einmassieren und warten, bis sie richtig gut eingezogen ist, auch wenn die Bräune anschließend ein bisschen schwächer wird.

Getestete Produkte: Garnier, Ambre Solaire delial, Gesicht, Comfort Bräuner

Im Test: Bodylotion mit Selbstbräuner speziell für trockene Haut

Christa Möller, Ressortleiterin

Ehrlich gesagt, ich hab es nicht geglaubt: eine Bodylotion mit Selbstbräuner, die trockene Haut wirklich pflegt? Meine Erfahrungen mit Selbstbräunern, die ich regelmäßig benutze, sprechen eindeutig dagegen.

Das Problem: Meine ohnehin trockene Haut wird von allen Produkten, egal ob Mousse, Gel oder Creme, auf Dauer noch trockener, so dass ich immer zuerst eine pflegende Bodylotion einmassieren muss, bevor ich den Selbstbräuner auftrage. Das ist natürlich umständlich und zeitaufwändig und immer ein Angang. Diesmal ist es anders. Verteilen lässt sich die neue Bräunungslotion schon mal gut, ich spüre gleich den hohen Anteil an Feuchtigkeitsbindern (Glycerin). Stunden später fühlt sich die Haut immer noch schön gepflegt an - ich bin allerdings blass wie eh und je. Ich creme nun täglich nach dem Duschen. Am zweiten Abend null Bräune, erst am dritten gibt es den ersten zarten Hauch, der sich von Tag zu Tag langsam steigert bis zu einem ganz leichten Bronzeton, und der hält sich tatsächlich über Wochen. Die Haut bleibt weich und glatt, und es gibt keine Streifen.

Fazit: Es funktioniert! Ein Selbstbräuner, der die Haut nicht austrocknet, perfekt für natürliche Bräune, schnell und unproblematisch im Dauergebrauch, kann die übliche Pflege ersetzen.

Getestetes Produkt: Neutrogena

Im Test: Selbstbräunerbehandlung bei der Kosmetikerin

Angela Schöneck, freie Mitarbeiterin

Meine Haut ist gerade ziemlich trocken, und einen Tag vor dem Bräunungstermin soll ich ein Körperpeeling machen, mich aber nicht eincremen, "damit das Ergebnis gleichmäßig wird" - was tut man nicht alles für ein bisschen Urlaub aus der Tube . . . Damit die Haut bloß nicht noch mehr austrocknet, nehme ich ein Salz-Öl-Peeling.

Im Kosmetikstudio muss ich mich entscheiden, wo ich hinwill, farbtiefenmäßig. "European" sei der hellste Tönungsgrad, erklärt man mir, "Spanish" bedeutet mittel, sehr südländisch anmutend sei "Brazilian", und das Ganze gebe es mit oder ohne sofort tönenden Make-up-Anteil. Mutig wähle "Brazilian". Ohne Soforttöner, ich will ja sehen, was später passiert. Dann geht alles sehr schnell: Auf dem Kopf ein Plastikhäubchen als Haarschutz vor Bräunungsnebel, stehe ich vor einer Trennwand; meine Finger- und Fußnägel, Handinnenflächen, Fersen und Fußsohlen werden dick eingecremt, damit sich die Stellen nicht zu sehr bräunen. Ich muss die Arme ausstrecken, und die Kosmetikerin dieselt mich aus einer elektronischen Sprühpistole (wie beim Autolackieren) mit dem Bräunungsgemisch ein. Langsam, gleichmäßig, partienweise; von oben bis unten, "Drehen!", an den Seiten, sogar unter dem Kinn - daran hätte ich selber nie gedacht! Am Ende der Behandlung wird nur noch die Creme entfernt, der Bräuner ist sekundenschnell eingezogen.

Ich schlüpfe in meine Klamotten - wie vorher empfohlen, dunkle, lockere Kleidung. Sechs bis acht Stunden soll ich jetzt weder duschen noch cremen.

Am nächsten Morgen: zarte natürliche Bräune. Erinnert an eine Woche Strandurlaub mit Lichtschutzfaktor 30. Von "Brazilian" ist der Ton aber weit entfernt. Einzig mein Gesicht und die Hände sind etwas dunkler. Leicht orangebraun leuchten der Spann, die Zehenzwischenräume und Fußsohlen - wohl weil der Nebel nach unten sinkt und sich der Wirkstoff auch am Boden abgelagert hat. Mit Nagelbürste und Bimsstein bekomme ich das einigermaßen in den Griff.

Positiv: An diesem und auch an den folgenden Tagen fühlt sich die Haut überhaupt nicht trocken an. Eine halbe Woche nach der Aktion verabschiedet sich die Bräune langsam, einzelne Areale, wie am Dekolleté, mit einen zarten Gelbstich.

Fazit: Ideal für Ungeduldige, denn die 25 Euro teure Behandlung geht schnell - natürliche, nahtlose Bräune, hautfreundlich und an den sonst neuralgischen Stellen wie dem Rücken sehr gleichmäßig. Die verfärbten Füße aber haben mich bei dem Preis echt gestört.

Getestetes Produkt: Behandlung bei Kosmetikerin

Im Test: straffende Bodylotion mit leichtem Selbstbräuneranteil für helle Haut

Kristina Maroldt, freie Mitarbeiterin

Ich gehörte schon immer zur "Weißes- Laken"-Fraktion. Oder, wie es meine Oma gnädig umschrieb, zu den "vornehm Blassen". Derart geschlagen bin ich der Kosmetikindustrie in diesem Frühjahr aufrichtig dankbar für die Palette leicht bräunender Produkte speziell für helle Hauttypen. Endlich darf auch ich mal aussehen, als käme ich frisch aus dem Urlaub - und nicht aus Dunkelkammer oder Farbtopf. Die leichte Bodylotion, mit der ich mich abends einreibe, duftet zudem lecker nach Aprikose, zieht schnell ein und färbt nicht ab. Und überrascht mich am nächsten Morgen mit einem so dezenten Braunschimmer, dass ich es wage, mich sofort von Neuem einzucremen. Ganz im Sinne des Herstellers übrigens, der empfiehlt, das Produkt fünf Tage lang zu benutzen. Dann sei das bestmögliche Ergebnis erreicht. Ich creme, dufte und warte also eine knappe Woche, und tatsächlich: Von Tag zu Tag sieht meine Haut frischer aus - und dabei nie unnatürlich braun oder gar scheckig.

Am Wochenende bin ich mit dem Ergebnis zufrieden, creme aber aus Neugier weiter. Resultat: Ich färbe mich noch eine Idee dunkler, bleibe dann aber bald auf einem immer noch seeehr dezenten Farblevel stehen. Das ich für mich persönlich ideal finde. Nach drei Tagen ohne Creme werde ich wieder blasser. Und wähle deshalb die Teilzeitlösung: vier Tage cremen, drei Tage Pause. Und wieder von vorn. Meinen Teint halte ich damit über Wochen im zufriedenstellenden Farbbereich zwischen Milchkaffee und Karamell. Das Einzige, wovon ich nichts mitbekomme, ist die hautstraffende Wirkung der Creme. Aber braun macht ja angeblich auch schlank . . .

Fazit: Angenehm duftende Lotion, die nach und nach dezent natürlich bräunt - die Haut allerdings nicht unbedingt straffer macht. Wer nach einem lässigen Mittelmeerurlaub aussehen will, sollte doch besser zu einem Produkt für dunklere Hauttypen greifen.

Getestetes Produkt: Nivea body, Summer Beauty

Im Test: Gesichtspflege mit leichtem Selbstbräuneranteil für die Nacht und für den Tag, für verschiedene Hauttöne

Melanie Grimsehl, Redakteurin

Kurz vorm Schlafengehen bin ich eigentlich viel zu müde, um mein Gesicht so gleichmäßig einzucremen, dass keine Streifen entstehen - aber die Nachtcreme mit leichtem Selbstbräuneranteil verspricht durch die geringe Dosierung fleckenfrei zu werden. Sie ist nicht so reichhaltig wie andere Nachtcremes, zieht daher schnell ein und hinterlässt keine Spuren auf der Bettwäsche. Nach der ersten Anwendung ist der Effekt gering, am zweiten Tag wirkt mein Teint dagegen bereits deutlich frischer, und ich fühle mich viel wohler. Am dritten Tag ist mein Gesicht schließlich zart getönt, richtig braun bin ich aber noch nicht. Auch in den Tagen darauf erkenne ich kaum noch eine Steigerung - habe ich mich vielleicht schon an den neuen Sommerlook gewöhnt?

Nach etwa fünf Tagen werde ich schließlich von einer Kollegin gefragt, ob ich einen Selbstbräuner benutze. Wegen der leichten Ränder am Haaransatz und über den Lippen . . . Nach diesem Hinweis mache ich lieber eine Pause und probiere nach etwa einer Woche die Tagespflege mit Selbstbräuneranteil speziell für helle Haut typen aus: Zwar ist mein Teint eher hell, dieses Produkt wirkt aber so dezent, dass es wahrscheinlich für noch blassere Haut gedacht ist. Ich wechsle zur Gesichtspflege für dunklere Hauttypen: Schon am zweiten Tag ist mir klar, dass meine Haut dafür wiederum zu hell ist, denn die Tönung ist zwar nicht tiefbraun, aber auch nicht so zurückhaltend, wie ich's gern hätte.

Fazit: Alle Gesichtscremes sorgen für eine natürliche Bräune und duften auch besser als normale Selbstbräuner. Allerdings sollte man bei der Nachtcreme zwischen den Anwendungen immer mal ein paar Tage Pause machen, um einen scheckigen Effekt zu vermeiden; die Tagespflege für dunkle Hauttypen lieber nur bei einem naturbraunen Teint verwenden.

Getestete Produkte: Dove Sunshine Gesichtspflege und Oil of Olaz, Complete Everynight Sunshine über Nacht

Im Test: getöntes Selbstbräunungsgel mit Goldschimmer- Effekt für den Körper und speziell für die Beine

Tina Epking, Redaktionsassistentin

Ich bin bereits ein großer Fan von Gesichts-Selbstbräuner, völlig hemmungslos benutze ich den bis zu zweimal in der Woche. Bei meinem Körper sieht es etwas anders aus, da bin ich noch fast jungfräulich, erst einmal war ich in einer Bräunungsdusche. Um meinen Mangel an Erfahrung auszugleichen, probiere ich gleich ein besonders extravagantes Produkt aus: Das Gel ist nämlich reichlich dunkel und glitzert. Ich beginne mit den Beinen, die sofort gebräunt aussehen, weil der gelartige "Glossbräuner" schon beim Auftragen tönt. Ich muss an Jennifer Lopez denken, die glänzt auch immer so schön braun in ihren Videos. Leider bin ich nicht so ein rassiger Typ, sondern eine hellhäutige Blondine mit blauen Augen. Daher erscheint mir die Färbung meiner Haut am nächsten Tag doch etwas heftig. Ich bin am ganzen Körper so braun wie nach einem dreiwöchigen Urlaub an der See. Die Farbe ist allerdings sehr rötlich. Zu rötlich. Hätte ich das Produkt mit einer Bodylotion mischen sollen?! So richtig blöd sehen aber meine Hände im Vergleich zu den Armen aus, weil ich sie mir nach dem Auftragen gewaschen habe: Am Handgelenk trennt sich die selbstgebräunte Haut von der unbehandelten durch einen sehr deutlichen Farbwechsel.

Die Meinungen über meine neu erworbene Bräune gehen auseinander: Eine Freundin findet die Farbe gar nicht so schlecht, eine Kollegin sagt, wenigstens meine Arme sähen schick aus. Ich bin unentschlossen und hätte gern etwas weniger Flecken am Dekolleté, offenbar war ich einfach zu unordentlich beim Auftragen.

Fazit: Einzig die Beine gefallen mir gut in diesem dunklen Braun. Dafür ist das Produkt ja auch speziell gedacht, und dafür sollte man es wohl am besten auch benutzen. Ordentliches Peelen einen Tag vor dem Bräunen ist unbedingt ratsam, das vermeidet dunkle Flecken. Ansonsten sieht es bestimmt bei eher südländischen Typen toll aus.

Getestetes Produkt: Garnier Ambre Solaire delial, Gloss Bräuner

Im Test: Selbstbräunungstücher für das Gesicht für helle Hauttypen

Monika Oesterreich, Sekretärin

Hui, ist das toll: ein praktisches, weiches Tuch, einzeln verpackt (passt also auch prima ins Reisegepäck), mit dem man nach der Reinigung morgens oder abends das Gesicht, den Hals und das Dekolleté möglichst gleichmäßig abwischt - fertig ist die schöne leichte Urlaubsbräune. Gesagt, getan. Nach ein paar Stunden ist die Bräune tatsächlich schön gleichmäßig. Und weil die Tücher auch noch dazu richtig angenehm riechen, könnte ich glatt ein Fan davon werden . . . Aber nach zweimaliger Anwendung habe ich das Gefühl, dass meine Haut weniger sauber und rein aussieht. Plötzlich sprießen hier und da kleine Mitesser, die vorher nicht da oder zumindest nicht sichtbar waren.

Fazit: Die Tücher sind super unkompliziert in der Anwendung, auch für Frauen, die noch nie Selbstbräuner benutzt haben. Praktisch auf Reisen. Aber auch wer normalerweise nicht zu Mitessern neigt, sollte anschließend kritisch in den Spiegel gucken.

Getestetes Produkt: Vichy, Capital Soleil Auto Bronzant-Selbstbräunertücher

Im Test: Körpergel mit Selbstbräunereffekt und Anti-Age-Wirkung

Gaby Hink, stellvertretende Ressortleiterin

Die letzte Erfahrung mit Selbstbräuner liegt nun schon einige Jahre zurück - ohne Flecken und Streifen hat es bei mir nie geklappt; irgendwann hab ich's dann aufgegeben und bin auch im Sommer blass geblieben. Inzwischen sind die Produkte aber besser geworden, und ich bin gespannt, ob's diesmal gleichmäßiger funktioniert.

An einem Samstagmorgen der erste Versuch: Nach einem gründlichen Peeling unter der Dusche verzichte ich auf Bodylotion und creme mich sofort mit dem Selbstbräuner ein. Ich bin überrascht, wie einfach sich das Gel verstreichen lässt, selbst auf dem Rücken hab ich kein Problem. Bis das Gel richtig eingezogen ist, dauert es allerdings eine Weile. Ich warte eine halbe Stunde mit dem Anziehen - eine Tönung ist noch nicht zu sehen. Im Laufe des Nachmittags ändert sich das. Am nächsten Morgen habe ich einen schönen hellen Braunton, der mir gleichmäßig erscheint. Nur an den Knien und am Übergang zur Fußsohle hab ich wohl nicht richtig aufgepasst. Sie sind deutlich dunkler. Die Farbe hält länger als erwartet, erst nach einer Woche ist sie fast vollständig verblasst, und ich creme mich erneut ein. Diesmal wische ich die Knie und Übergänge an den Füßen leicht mit einem Handtuch ab, bin aber nicht so geduldig und ziehe mich nach zehn Minuten an - was sich als Fehler erweist. Wo der BH sitzt, hat sich später ein dunklerer Streifen entwickelt. Auch auf der weißen Unterwäsche sind leichte Farbspuren, die sich aber in der Waschmaschine bei 40 Grad wieder rauswaschen.

Fazit: Das Gel lässt sich leicht auftragen, die Bräune entwickelt sich schön gleichmäßig und hält tagelang. Ein bisschen nervig ist die Warterei, bis alles vollständig eingezogen ist. Bei kurzzeitigem Gebrauch wird der Anti-Age-Effekt nicht offensichtlich, die Haut scheint eher etwas trockener zu werden.

Getestetes Produkt: Kanebo International, Sensai Self Tanning

Selbstbräuner - Die wichtigsten Infos

Peeling: für gleichmäßige Bräune, entfernt lose Hautschüppchen. Empfindliche Haut nur mit Handtuch abrubbeln

Baden: nicht direkt davor, das schwächt den Effekt

Verfärbungen: Dort, wo die Haut dicker ist, wie an Ellenbogen, Fersen (auch Nagelhäutchen), wird sie oft dunkler - vorbeugend mit Bodylotion eincremen. Nachbehandlung: gezielt mit Peeling bearbeiten

Brauen und Haaransatz: mit feuchtem Taschentuch nachwischen, der Wirkstoff tönt helle Härchen L Kleidung: direkt danach dunkle Sachen tragen; Bräuner geht beim Waschen raus - nur nicht aus Synthetik, Seide, Wolle

Lagerung: etwa ein halbes Jahr, direkte Sonneneinstrahlung meiden

Häufigkeit: beliebig oft

Sonnenschutz: Selbstbräuner bieten keinen UV-Schutz, es sei denn, ein Lichtschutzfilter ist eingebaut

Null-Tönung: Bei bis zu 15% der Verwenderinnen bräunt die Haut nicht; bislang ungeklärte Ursache

Selbstbräuner-Spray einatmen: laut Hersteller bedenkenlos. Trotzdem besser beim Einsprühen die Luft anhalten

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