DAS passiert mit deinem Körper, nachdem du Nagellack aufgetragen hast!

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Wir alle wissen eigentlich, dass man Nagellack nicht zu oft tragen sollte. Wir erklären euch, was es mit dem Körper nach dem Auftragen macht.


Was mit unserem Körper so alles anstellen kann, darüber machen sich wohl die wenigsten Gedanken. Gefährlich ist im schlimmsten Fall natürlich nicht die Farbe an sich, sondern die Inhaltsstoffe, die oft in den kleinen Fläschchen stecken. Auf diese Stoffe sollte man achten:

1. Formaldehyd

Formaldehyd steckt in den meisten Nagellacken. Denn er soll vor allem dafür sorgen, dass der getrocknete Lack später nicht splittert. Er wird auch häufig in Nagelhärtern verwendet. Die amerikanische EPA (Environmental Protection Agency) stuft Formaldehyd allerdings als "wahrscheinlich krebserregend" ein. Wer die Dämpfe dauerhaft einatmet, zum Beispiel beim regelmäßigen Nägellackieren, soll ein erhöhtes Krebsrisiko haben. Formaldehyd fördert Krebs im Nasen- und Rachenraum. Übrigens: Eine Allergie gegen Formaldehyd hat Reizungen der Haut, der Atemwege oder Augen zur Folge. Mehr Infos zu Formaldehyd findet ihr hier.

2. Triphenyl Phosphat (TPHP)

Triphenyl Phosphat, kurz TPHP, steht schon länger im Verdacht, Fettleibigkeit zu fördern. In Nagellacken ist er als Weichmacher enthalten, der für eine bessere Flexibilität und längere Haltbarkeit sorgen soll. Doch der Stoff hat einen großen Nachteil: Er bringt unseren Hormonhaushalt durcheinander, was zu Gewichtszunahme führen kann. Um das zu verhindern ist es ratsam, den Lack nie bis an das Nagelbett heran zu lackieren. Denn: Der Stoff wird über die Haut aufgenommen, der Nagel an sich absorbiert TPHP nicht. Mehr zu dem Dickmacher im Nagellack findet ihr hier.

Bevor man auf TPHP in Lacken zurückgriff, wurde Dibutyl Phthalate als Weichmacher genutzt. Doch dies hat ebenfalls seine Auswirkungen auf den Körper:

3. Dibutyl Phthalate (DBD)

Phthalate wurden früher als Weichmacher in Lacken eingesetzt. Dem wurde aber eine gefährdende Wirkung auf die Fruchtbarkeit nachgesagt. Nachdem DBD dann öffentlich in Verruf geriet, verzichteten Hersteller auf diesen Stoff und verwendeten stattdessen TPHP. Offiziell darf DBD in der EU nicht mehr als Inhaltsstoff in Kosmetika verwendet werden. Doch: Es wird noch als Hilfsstoffe zugelassen, sodass kleine Restmengen im Endprodukt auftreten können.

4. Toluol

Auch Toluol ist ein Stoff, der häufig in Nagellacken vorkommt und gesundheitsschädigend sein kann. Das Lösungsmittel, das in größeren Mengen Nerven-, Nieren- und Leberschäden verursachen kann, beeinträchtigt im schlimmsten Falle auch die Fortpflanzungsfähigkeit und kann während der Schwangerschaft gefährlich für den Embryo sein. Den Stoff nimmt man über die Toluol-Dämpfe auf. Normalerweise ist die Dosis von Toluol in Lacken so gering, dass sie als unbedenklich gelten. Trotzdem wird Frauen in der Schwangerschaft geraten, auf Nagellacke mit diesem Inhaltsstoff zu verzichten.

LL

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