Schönes Dekolleté - die besten Tipps & Tricks

Straff und mit samtiger Haut: So wünschen wir uns unseren Busen. Da lässt sich was machen! Tipps für ein tolles Dekolleté und schöne Brüste.

Schönes Dekoleté: SOS-Tipp für einen straffen Busen

"Brust raus, Bauch rein": Das lernen wir schon als Kinder - um es gleich wieder zu vergessen. Dabei ist die Haltung ausschlaggebend für die Ausstrahlung. Denn die weibliche Brust besteht eben "nur" aus weichem Fett- und Bindegewebe und der Brustdrüse - der Brustmuskel hört genau dort auf, wo der Busen beginnt. Trotzdem lohnt es sich, ihn durch spezielle Übungen zu kräftigen: Liegestütze (die Light-Variante auf den Knien), aufeinandergedrückte "Gebetshände" vor der Brust oder ausgiebiges (Brust-)Schwimmen. Denn ein starker Brustmuskel kann einfach mehr Halt bieten als ein schwacher - und lässt sich kostenlos im Wohnzimmer antrainieren.

Schonwaschgang am Morgen  Wascht ihr euch zweimal am Tag das Gesicht? Das könnt ihr euch sparen! "Die Haut sollte allabendlich schonend, aber gründlich und mit einem zum Hauttyp passenden Produkt gereinigt werden. Am Morgen reicht warmes Wasser. Ausnahme: sehr fettige Haut; die profitiert auch morgens von einem entsprechenden Reinigungsprodukt", so Dr. Paes. Und wie sieht es mit Gesichtswasser aus? "Bei Reinigungsmilch oder -öl ist es ein absolutes Muss, da Gesichtswasser die Pflegerückstände entfernt. Bei allen anderen Reinigungsprodukten kann es helfen, den pH-Wert der Haut schneller zu stabilisieren. Ist sie gesund, bekommt sie das aber auch allein hin."  Richtig layern - die Reihenfolge ist wichtig!  Erst das Serum und dann die Creme? Oder doch andersrum? Dr. Paes weiß, wie's geht: "Beim täglichen Pflegekonzept kann man sich an der Konsistenz der Produkte orientieren. Flüssigere Texturen sind zuerst dran. Nach der Reinigung kann man mit einem Serum starten und dann ein auf den Fett- und Feuchtigkeitsgehalt der Haut angepasstes Produkt auftragen. Zum Schluss folgt, bei absehbarer Sonnenexposition, ein guter UV-Schutz." Ganz wichtig: Ihr solltet nicht zu viele verschiedene Produkte benutzen, da es die Haut überfordern könnte. Außerdem solltet ihr die einzelnen Schichten jeweils kurz einwirken lassen.  Sanfter peelen - oder gar nicht  Gepeelte Haut fühlt sich zart an, leuchtet rosig - und nimmt Wirkstoffe besser auf. Gute Gründe also, um ein Peeling ins abendliche Beauty-Ritual einzubauen. "Ein- bis maximal zweimal pro Woche genügen", rät Dr. Pia M. Paes. "Andernfalls kann die Schutzbarriere der Haut geschädigt werden. Meist gut vertragen werden Enzym-Peelings, die eine porentiefe Reinigung ermöglichen, ohne die Haut durch Schleifpartikel zu irritieren. Ist sie sehr empfindlich, sollte man aber ganz aufs Peelen verzichten. Das gilt auch bei entzündlichen Erkrankungen wie Akne oder Rosacea." Weiterer Softie-Tipp: Peeling-Pulver, die mit Wasser angemischt werden.

Straffe Brüste: Die richtige Pflege

Egal ob die Brust groß oder klein ist: Zarte Haut schmeichelt ihr immer. Und Fältchen lassen sich, genau wie Pickelchen, gut in den Griff bekommen. 

  • Zur täglichen Pflege genügen für die dünne, empfindliche Haut der Brüste dieselben Produkte, die man auch für das Gesicht verwendet: milde Cleanser wie Reinigungsmilch, sanfte Peelings oder alkoholfreie Gesichtswasser und eine dem Hauttyp entsprechende eher reichhaltigere Creme. 
  • Wechselduschen regen die Durchblutung an - so könnt ihr euer Bindegewebe stärken.
  • Bürstenmassagen straffen die empfindliche Partie rund um Dekolleté und Brust – täglich mit einer weichen Naturhaarbürste in kreisenden Bewegungen massieren.
  • Gesicht und Dekolleté können dabei in einem Durchgang verwöhnt werden. Auf den Brüsten sollte die Creme dabei einmassiert werden - vom Busen Richtung Hals und spiralförmig vom Brustansatz Richtung Mitte. Das sorgt nicht nur für samtige Haut, sondern auch für eine bessere Durchblutung, was sich wiederum positiv auf die Elastizität auswirkt.
  • Wenn der Busen auf die Schnelle besonders gut aussehen soll, weil man bei einem Cocktailkleid tiefer blicken lassen möchte, sind spezielle Seren und Masken ideal. Sie versorgen das Dekolleté mit glättenden, straffenden oder auch zellerneuernden Stoffen. 
  • Für die nachhaltige Pflege absolut unverzichtbar: UV-Schutz! Der ist nämlich die allerbeste Vorsorge gegen Falten und Pigmentflecken

Overnight-Express: Die Nachtpflege für ein schönes Dekolleté

"Was machen Sie da?", fragt Juliet Forrest im Comedy-Klassiker "Tote tragen keine Karos" (1982). "Ich sortiere Ihre Brüste!", antwortet Privatdetektiv Rigby Reardon. Das ist in etwa auch die Aufgabe von Schlaf-BHs und Dekolleté-Pads, einer Silikonmatte, die man zwischen die Brüste legt. Ursprünglich konzipiert, um nach Brustvergrößerungen zu verhindern, dass der voluminöse Zuwachs einen um den Schlaf bringt, weil er störend aufeinander liegt, sorgt diese spezielle Nachtkleidung für ein straffes Dekolleté - auch bei kleineren Brüsten. Denn wo alles fest sitzt, liegt man sich auch keine Falten. Helfen zusätzlich gegen ein Knitter-Dekolleté: flache Kopfkissen.

Schöne Brüste: Praktische Mogelpackungen

Push-ups und ihre Verwandten sind so etwas wie Notlügen: Sie helfen uns, wenn's mal drauf ankommt - bei einem raffinierten Ausschnitt etwa rückt ein formvollendender Cup den Busen in Position. Gute Unterstützer sind neben Push-ups auch einlegbare Silikonkissen oder Multiway-BHs, die sich in rückenfrei, Neckholder und Über-Kreuz-Look verwandeln lassen. Selbstklebende BH-Streifen, die unter der Brust angebracht werden, sind prima bei tiefen Ausschnitten, stützen aber nur wenig und eignen sich deshalb nur bis Körbchengröße B.

Das Dekolleté in Szene setzen: So geht's!

Wer das Dekolleté strahlend in Szene setzen möchte, kann Puder, Lotionen oder Öle mit Schimmerpartikeln benutzen. Die haben gleich mehrere Vorteile: Sie pflegen, lassen die Haut leuchten und sind brillante Kaschierer, weil die Schimmerpartikel kleine Fältchen unsichtbar machen, Unebenheiten wegschummeln, die Haut frisch und prall aussehen lassen. Den Glitzer am besten auf dem oberen Dekolleté und direkt auf den Brüsten auftragen.

Extra-Tipp: Wechselduschen

Wechselduschen muss man aushalten können. Aber es ist ja nun mal so: Die Elastizität der Brüste nimmt mit den Jahren ab, da Kollagen- und Elastinfasern irgendwann nicht mehr so gut in Schuss sind; gleichzeitig müssen sie immer mehr weiche Masse halten, weil sich die Brustdrüsen zugunsten von mehr Fettgewebe zurückbilden. Wechselduschen kurbeln die Durchblutung an, und die hält die elastischen Fasern fitter. So geht's: Mit der Duschbrause circa fünf bis zehn Sekunden lang die Brust mit kreisenden Bewegungen kalt abduschen, danach etwa eine Minute warm. Das Ganze drei bis fünf Mal wiederholen und immer kalt aufhören.

Brüste nach der Geburt

Ach ja, Brüste sind nicht nur hübsch, eigentlich haben sie eine Versorgerfunktion und sind deshalb monatlichen Hormonschwankungen unterworfen. Sie müssen sich teilweise schmerzhaft dehnen und wieder zusammenziehen. In der Schwangerschaft und erst recht beim Stillen kann man dann das Wunder der unfassbaren Brustvergrößerung erleben: Nicht selten wird aus einem B- ein D-Körbchen. Wichtig sind jetzt Spezialcremes, die Dehnungsstreifen verhindern und das Bindegewebe stützen. Beim Eincremen aber besser die Brustwarzen aussparen, sonst werden sie zu weich fürs Stillen. Für sie gibt es extra Cremes gegen das Wundwerden.

LL, saro
Themen in diesem Artikel
Mode- & Beauty-Newsletter

Beauty-Newsletter

Euer wöchentliches Style-Update mit den wichtigsten Modetrends, neuen Frisuren, spannenden Make-up-Looks und Inspirationen!