Diese spezielle Milchsorte ist schuld an Pickeln!

Lange wurde vermutet, dass zwischen Milchkonsum und Hautunreinheiten ein Zusammenhang besteht. Forscher haben jetzt Beweise gefunden, dass eine Milchsorte tatsächlich Pickel macht.

Eine Milchsorte unter Verdacht

Dermatologen raten Akne-Patienten schon lange, zu beobachten, ob Milch einen negativen Einfluss auf ihren Hautzustand hat – und gegebenenfalls auf Milch und Milchprodukte ganz zu verzichten. Bisher funktionierte dieses Prinzip ganz nach dem Motto 'trial and error' - ausprobieren und gucken, welchen Effekt der Verzicht hat. Jetzt haben Studien bewiesen, dass Milch einen starken Einfluss auf die Entstehung von Hautunreinheiten hat.

Die Halbfette lässt Pickel sprießen

Neueste Studien belegen, dass entrahmte – also halbfette – Milch für unreine Haut und Akne verantwortlich sein kann. Die nahezu fettfreie Magermilch hat den stärksten Effekt auf die Akneentstehung – schuld sind die Molkeproteine, die den Insulinspiegel erhöhen.

Insulin erhöht nicht nur die Androgen-Produktion (männliche Hormone) und damit die Talgproduktion, sondern hat gleich an mehreren Fronten einen gravierenden Einfluss auf die Entstehung von Akne. Es wird für die Entstehung von chronischen Entzündungsprozessen verantwortlich gemacht. Aknepatienten sollten einen erhöhten Insulinspiegel also auf jeden Fall vermeiden.

Eindeutige Studienergebnisse - Milch kann Pickel verursachen

Eine Studie des Journal of American Academy of Dermatology wertete anhand von Fragebögen über drei Jahre den Milchkonsum bei 4273 Jungen aus. Man beobachtete genau, wer in diesem Zeitraum an Akne litt. Bei Studienteilnehmern, die mindestens zweimal täglich Magermilch getrunken hatten, trat Akne signifikant häufiger auf als bei denjenigen, die weniger als einmal pro Woche eine Milchmahlzeit zu sich genommen hatten.

Ein ähnlicher positiver Zusammenhang zwischen Milchkonsum und Akne fand sich in einer Studie mit 6094 Mädchen im Alter zwischen neun und 15 Jahren. Dabei war es gleichgültig, ob die Teilnehmerinnen Vollmilch, fettarme Milch oder Magermilch bevorzugten. Mädchen, die mehr als zweimal pro Tag Milch getrunken hatten, waren häufiger von Akne betroffen als diejenigen, die nur einmal wöchentlich oder seltener Milch zu sich nahmen.

Die Ergebnisse bedeuten aber nicht, dass wir alle sofort auf Milchprodukte verzichten müssen. Wer keine Probleme mit Pickeln und Mitessern hat, kann bedenkenlos weiter trinken. Aknepatienten aber sollten zumindest bei fettreduzierten Milchprodukten vorsichtig sein.

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Pickel ausdrücken, Pickel, Spiegel
Text: saro
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