7 Dinge, die man vor dem ersten Tattoo wissen sollte

Ihr spielt mit dem Gedanken, euch ein Tattoo stechen zu lassen? Dann solltet ihr diese sieben Dinge VORHER wissen.

1. Wo liegt die eigene Schmerzgrenze?

Ihr plant gerade euer allererstes Tattoo? Dann ist es überhaupt nicht schlimm, wenn ihr noch nicht wisst, wie schmerzempfindlich ihr eigentlich seid. Um eure Grenzen besser kennenzulernen, ist es jedoch besser, zunächst zu einer Körperstelle zu greifen, die vergleichsweise nicht allzu schmerzempfindlich ist. Dabei gilt: Je mehr Fettgewebe zwischen Haut, Muskeln und Sehnen liegt, desto "weniger" wird das Stechen von Tattoos an diesen Stellen schmerzen. Dazu gehören zum Beispiel der seitliche Unterarm, Oberarme oder die Schenkel. Besonders schmerzempfindlich sind dagegen Stellen wie die Rippen, die Kniekehlen, Ellenbogen oder alles rund um die Lendengegend.

2. Zu welcher Jahreszeit sollte man zum Tätowierer gehen?

Damit ein frisches Tattoo gut verheilt, sollte es keiner direkten Sonne und viel Wasser ausgesetzt werden. Für den Sommerurlaub eignet es sich also nicht besonders gut. Im Winter kann es ebenfalls nervig sein, die frische Wunde unter vielen Schichten Stoff zu verdecken, die unter Umständen ziemlich jucken können. Gute Jahreszeiten sind Frühjahr und Herbst.

3. Die Pflege nach dem Stechen

Einige Tätowierer versorgen euch nach der Behandlung mit einer speziellen Salbe, die man zur Pflege auf die frische Wunde geben kann. Informiert euch vorher, ob euer Tätowierer das auch tut oder ob ihr euch selbst um eine Salbe zur Wundheilung kümmern müsst. Die verhindert zum Beispiel, dass das Tattoo anfängt zu bluten.

4. Informiert euch über den Tätowierer

Apropos Informationen einholen: Auch über den Tätowierer eurer Wahl solltet ihr euch Erfahrungsberichte einholen! Immerhin werdet ihr mit dem Ergebnis viele Jahre leben wollen. Schaut euch zum Beispiel Fotos von seinen bisherigen Arbeiten an - die findet ihr online oder im Geschäft. In den Sozialen Medien lassen sich zudem viele Kundenmeinungen von Salons und Künstlern finden.

5. Sind kleine Korrekturen im Nachhinein möglich?

Wenn es sich wirklich um Kleinigkeiten handelt, also zum Beispiel eine zu dünn gezogene Linie, dann ist das meist kein Problem. Wenn du merkst, dass du mit einem Detail nicht ganz zufrieden bist, dann melde dich möglichst schnell bei deinem Tätowierer zurück. Optimal ist bis zu einer Woche nach dem ersten Termin. Dann könnt ihr über eine Lösung sprechen. Bei kleinen Optimierungen ist das oft sogar kostenlos.

6. Lieber klein anfangen

Ihr wollt unbedingt ein XXL-Rückentattoo? Kein Problem! Aber fangt erst mal mit einem kleinen Motiv an. Ihr wisst vor dem ersten Stechen noch nicht, wie eure Haut darauf reagieren wird. Auf Nummer sicher geht ihr also, wenn ihr euch Schritt für Schritt vorwärts wagt.

7. Ihr müsst euch rasieren ...

... oder werdet eventuell rasiert. Abhängig von der Stelle, die man sich ausgesucht hat, denkt man vorher vielleicht gar nicht darüber nach, das man dort mehr oder weniger Körperhärchen hat. Wenn ihr euch nicht vorher darum kümmert, diese mit dem Rasierer zu entfernen, wird es der Tätowierer machen.

LL
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7 Dinge, die man vor dem ersten Tattoo wissen sollte

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