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Dünne Haut: Ursachen und Behandlung

Dünne Haut: Frau schaut sich im Spiegel an
© Subbotina Anna / Shutterstock
Dünne Haut im Gesicht? Wie die sogenannte Pergamenthaut entsteht und was du dagegen tun kannst, erfährst du hier.

Wie dünne Haut entsteht

Die Beschaffenheit unserer Haut bleibt (leider) nicht unser gesamtes Leben identisch. Gerade der Bereich um die Wangen und die Nase ist sehr anfällig für dünne Haut, auch als Pergamenthaut bekannt.

Doch wie kommt es überhaupt dazu? In erster Linie liegt die Entstehung von Pergamenthaut an unserem natürlichen Alterungsprozess. Folgende Ursachen können dabei der Auslöser sein:

  • Mangelnde Feuchtigkeit (Reduzierte Produktion von Hyaluronsäure)
  • Reduzierte Bildung von Kollagen, Elastin 
  • Hormonelle Veränderungen
  • Langsamerer Stoffwechsel
  • Zu starker Einfluss der Sonne auf der Haut
  • Schlechte Luft
  • Konsum von Tabak und Alkohol
  • Erkrankungen der Leber oder Diabetes

Übrigens: Der Alterungsprozess ist in der Regel zuerst im Gesicht zu erkennen. Doch auch der Bereich um den Hals, die Hände, Füße und Beine ist vor Pergamenthaut nicht gefeit. Eine gute Tagescreme spendet Feuchtigkeit und schützt das Gesicht vor einer schnellen Alterung.

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Symptome dünner Haut

Du bist dir unsicher, ob du bereits unter einer Pergamenthaut leidest? Du kannst dünne Haut vor allem beim "Kneifen“ identifizieren, da für eine kurze Zeit eine Falte dabei entsteht. Oft gehen auch kleine Äderchen mit dünner Haut einher. Das liegt daran, dass die Haut in ihrer Beschichtung dünner ist, sodass Adern und Co. stärker hervorkommen.

Alterungsprozesse der Haut

  • Ab etwa 30 Jahren: Die Haut beginnt, weniger Feuchtigkeit zu produzieren, erste Linien an der Stirn oder an den Augenfalten bilden sich.
  • Ab etwa 40 Jahren: Die Haut verliert mehr Elastizität und Straffheit. Zudem kommt es durch den Alterungsprozess auch zu einer längeren Regeneration der Haut, zum Beispiel auch nach dem Konsum von Alkohol.
  • Ab etwa 50 Jahren: Jetzt macht sich die Pergamenthaut langsam spürbarer bemerkbar. Auch können sich erste Pigmentflecken (altersbedingt) im Gesicht oder an den Händen zeigen.
  • Ab etwa 60 Jahren: Von Rötungen bis Äderchen hält die dünne Haut jetzt viele Überraschungen parat. Die Tiefe von Falten und der Verlust von Elastizität der Haut sind vielen Menschen über 60 bekannt.
  • Ab etwa 70 Jahren: In diesem Alter erneuert sich die Haut deutlich langsamer und wird somit auch anfälliger für externe Reize. Die Wundheilung benötigt jetzt deutlich mehr Zeit.

Dünne Haut: Krankheit?

Auch wenn trockene, dünner werdende Haut in der Regel natürliche Ursachen hat, können sich auch Erkankungen hinter dem veränderten Hautbild verbergen bzw. diese auslösen. Wenn es zum Beispiel zu Blutergüssen kommt, weil die dünnen Blutgefäße reißen oder die Haut dazu neigt, schon bei leichten Reibungen einzureißen, sollte in jedem Fall ein Arzt kontaktiert werden.

Dünne Haut: 4 Tipps gegen dünne Haut

  1. Ernährung: Eine ausgewogene Ernährung mit viel Wasser und wenig Alkohol ist eine gute Grundlage, um einer Pergamenthaut vorzubeugen. Insbesondere die Aufnahme von Vitaminen und Mineralien ist dabei essentiell. Wenn du Probleme hast, deinen Vitaminbedarf abzudecken, kannst du  hochwertiges Vitamin C oder auch das gerade im Winter so wichtige Vitamin D über Nahrungsergänzungen aufnehmen.
  2. Schlaf: Der Schlaf gibt der Haut die dringend benötigte Zeit zur Regeneration. Daher ist es wichtig, dass du dir ausreichend Schlaf gönnst, in der Regel 7 bis 8 Stunden pro Nacht. Doch jeder Mensch hat einen individuellen Schlafrhythmus. Du merkst selbst am besten, wann du dich fit und wann unausgeschlafen fühlst. Übrigens: Etwas Lavendel auf das Kopfkissen zu geben, entspannt ungemein und lässt dich besser einschlafen. Ein sehr beliebtes Lavendelspray findest du hier.
  3. Sonne: Durch die UV-Strahlung der Sonne werden die elastischen Fasern unserer Haut angegriffen. Das führt zu Hautalterung und ggf. auch zu Erkrankungen. Lege dich nicht in die pralle Sonne und nimm immer ein hochwertiges Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor, um dich und deine Haut zu schützen.
  4. Pflege: Eine gründliche Gesichtspflege trägt dazu bei, dass deine Haut ausreichend Feuchtigkeit bekommt und nicht mit Make-up Rückständen belastet wird. Insbesondere Pflegeprodukte mit Vitamin E beschleunigen die Regeneration der Haut und binden die Feuchtigkeit.

Gelbe Zähne? Alles zum Thema Zähne aufhellen erfährst du hier. Zudem zeigen wir dir, wie du mit einer Mikrodermabrasion wieder geschmeidigere Haut bekommst.

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