Eingewachsener Nagel: Das hilft!

Ein eingewachsener Nagel ist unangenehm und häufig mit Schmerzen verbunden. Was hilft – wir klären euch auf.

Ein eingewachsener Nagel tritt überwiegend an den Füßen auf und betrifft den großen Zehennagel. Er ist meist mit Schmerzen verbunden. Wächst der Nagel ein, entsteht eine Entzündung. die eitern oder bluten kann. Dies geschieht, wenn Bakterien die Wunde besiedeln. Wie sie entstehen, was hilft und wie man eingewachsenen Zehennägeln vorbeugen kann – BRIGITTE.de klärt euch auf.

Eingewachsener Zehennagel: Ursachen

Ein eingewachsener Zehennagel entsteht, wenn sich die Kante des Nagels seitlich in die Haut hineindrückt und so einwachsen kann, dass das darunterliegende Gewebe verletzt wird, anschwillt und es zu einer Entzündung kommt.

Folgende Faktoren begünstigen das Einwachsen eines Zehennagels:

  • zu kurz geschnittene oder an den Ecken abgerundete Nägel
  • zu enge Schuhe
  • Schweißfüße
  • Übergewicht
  • Krankheiten wie Diabetes Mellitus
  • die Einnahme von Krebsmedikamenten

Eingewachsener Zehennagel: Symptome

  • Das Gewebe schwillt an, verfärbt dich rot und reagiert auf Druck empfindlich.
  • Hinzu kommt kommt ein starkes Spannungsgefühl der Haut.
  • Die Entzündung verursacht Schmerzen.

Eingewachsener Zehennagel: Behandlung

Je nachdem wie stark die Beschwerden sind, könnt ihr den eingewachsenen Zehennagel selbst behandeln. Folgende Maßnahmen haben sich bewährt:

  • Fußbad: Gönnt euren Füßen ein Bad und weicht den betroffenen Zehennagel für 10 bis 20 Minuten in einer warmen Seifenlauge ein. Anschließend könnt ihr die Haut vom einwachsenden Nagelrand wegschieben. Wichtig: Die Füße gut abtrocknen, sonst droht Nagelpilz!
  • Fußpflege: Nach dem Fußbad eine antiseptische Tinktur oder Salbe auf die betroffenen Stelle auftragen, das wirkt entzündungshemmend.
  • Zugverbände aus Pflaster: Werden so angebracht, dass sie die entzündete Haut an der Seite des Nagels vom Nagelrand wegziehen. Der Zehennagel kann wieder frei wachsen.
  • Nagelspangen: Werden auf den Nagel gesetzt und hinter einem oder beiden seitlichen Nagelrändern eingehakt. Durch den Zug der Spange hebt sich der Nagel etwas an.
  • Kunststoffschienen: Werden über den Nagelrand geschoben und sorgen so für Abstand zwischen Nagel und Haut.

Wenn der eingewachsene Zehennagel stark schmerzt, chronisch entzündet ist oder eitert, kann eine Operation helfen. Hierbei werden das entzündete Gewebe und der betroffene Nagel bis zur Nagelwurzel entfernt.

Eingewachsener Zehennagel: So könnt ihr vorbeugen

Eingewachsenen Zehennägel lässt sich mit folgenden Maßnahmen vorbeugen:

  • Die Nägel an den Ecken nicht zu kurz schneiden oder abrunden. Hier erklären wir euch, worauf ihr beim Fußnägel schneiden achten solltet.
  • Bei der Schuhwahl darauf achten, dass die Zehen ausreichend Platz haben.
  • Zu offenen oder Schuhen aus einem atmungsaktiven Material greifen. Das wirkt der Schweißbildung entgegen.
  • Öfters barfuß laufen.

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